Vater, Mutter, Kind und HochzeitPapa und Mama heiraten

Trauen sich Paare, die schon Nachwuchs haben, laufen Planung und Feier mitunter etwas anders ab als bei kinderlosen Brautleuten. Die besten Tipps für die Hochzeit mit Kind

Papa und Mama heiraten
Kinder, aber auch Eltern haben mehr Spaß an einer Hochzeitsfeier, wenn für ein bisschen Kinderprogramm gesorgt ist. © Fotolia

Wo feiern?

Wenn das Brautpaar schon Kinder hat, sind meist auch viele der geladenen Freunde und Verwandten bereits Eltern. Dann kommen bei einer Hochzeit schnell 30 oder mehr kleine Gäste zusammen. Oft verlagert sich bei einer Feier mit vielen Familien das Geschehen mehr auf den Tag und den frühen Abend als in die Nacht. Daher spielen bei der Wahl des Schauplatzes ganz andere Kriterien eine Rolle als bei einer Erwachsenenparty: Gibt es drinnen und draußen genügend Platz zum Spielen? Kann man müde oder schlafende Kinder irgendwo hinlegen? Am schönsten ist natürlich ein Ort, an dem alle oder zumindest die auswärtigen Gäste übernachten können. So haben alle mehr Zeit füreinander, etwa auch beim gemeinsamen Frühstück am nächsten Morgen. Für die angereisten Eltern reduziert sich der Stress einer solchen Feier außerdem erheblich, da sie ihre Kinder vor Ort ins Bett bringen können.

Was bieten?

Kinder, aber auch Eltern haben mehr Spaß an einer Hochzeitsfeier, wenn für ein bisschen Kinderprogramm gesorgt ist. Das kann je nach Geschmack aufwendig oder einfach sein. Manche Brautpaare engagieren professionelle Kinderunterhaltung wie einen Clown. Andere besorgen spannendes Spielzeug, richten eine Bastelecke ein oder bitten die größeren Cousinen, die kleinen zu schminken. Egal, wie viele Kinder anwesend sind und welche Interessen sie haben: Irgendetwas sollte für die kleinen Gäste geboten werden und irgendjemand sollte sich für das Kinderprogramm verantwortlich fühlen.

Wer passt auf?

Für das Brautpaar, aber auch für andere Eltern ist es sehr angenehm, wenn sich auf der Hochzeit „Betreuungspersonal um die Kinder kümmert. Dem Brautpaar selbst nehmen Verwandte oder Freunde immer bereitwillig die Kinder ab, schließlich sind sie ja die Hauptpersonen. Aber auch andere Eltern sind sehr dankbar, wenn sie sich mal mit alten Freunden unterhalten können, ohne ständig nach ihren Kindern schauen zu müssen. Warum also nicht einfach ein oder zwei BabysitterInnen engagieren?

Wo wird gerockt?

Kinder tanzen liebend gern. Da die Großen jedoch meist erst zu später Stunde das Tanzbein schwingen, brauchen die Kleinen schon am frühen Abend Gelegenheit dazu. Entweder der DJ legt für die „Kinderdisco“ auf oder das Brautpaar bzw. andere Eltern stellen vorher tanzbare Musik für Kinder zusammen – dann geht garantiert die Post ab!

Luft raus?

Irgendwann werden die Kinder müde. Ganz kleine Gäste schlafen einfach im Kinderwagen ein und lassen sich vom Trubel nicht weiter stören. Die etwas größeren Kinder halten länger durch, aber irgendwann übermannt auch sie der Schlaf. Eltern, die die Feier dann noch nicht verlassen möchten, freuen sich über einen Raum, in dem sie ihre schlafenden Kinder ablegen können und von jemandem betreut wissen.

Nerven blank?

Nicht nur das Brautpaar, auch seine Kinder stehen bei der Hochzeit im Mittelpunkt. Manche kommen damit gut zurecht, andere sind vom Trubel überfordert. Von einem Kind kann man nicht erwarten, dass es jeden Moment der Feier toll findet. Vielleicht krabbelt es der Standesbeamtin förmlich auf den Schoß, vielleicht zieht es sich aber auch weinend in Opas Arme zurück und will auf keinen Fall mit aufs Foto. Beides ist okay – solange es jemanden gibt, der sich um die Kinder der Brautleute kümmert, wenn diese das gerade nicht können.

Langeweile?

Eine kirchliche Trauung kann für Kinder ganz schön lang werden. Gut ist es daher, wenn Freunde oder Verwandte etwas für die Kinder vorbereiten. Zum Beispiel eine Bastelei, mit der sich die Kinder beschäftigen und aus der ein Geschenk für das Brautpaar entsteht. So könnte jedes Kind einen Wunsch für das Brautpaar auf ein Stück Papier malen oder schreiben und später in ein Album kleben. Wichtig dabei: vorher festlegen, wann und wie das Material verteilt und die Aufgabe erklärt wird.

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