"Das war übergestern"Wie Kinder ein Bewusstsein für Zeit entwickeln

Wann beginnt ein Kind über Zeit nachzudenken und seine Vorhaben von zeitlichen Faktoren abhängig zu machen? – Diese Fragen hat sich die Autorin gestellt und Antworten gefunden.

© Ulrike Doll, Achern

Der Beitrag in 150 Wörtern

Physikalisch definiert ist Zeit eine Größe, mit der die Abfolge von Ereignissen beschrieben wird. Kinder entwickeln ein Bewusstsein für Zeit meist dann, wenn ersehnte Termine oder Ereignisse anstehen: „Wann habe ich Geburtstag?“, „Wie lange muss ich warten?“. Mit 5 und 6 Jahren können sie dann oft schon einschätzen, wie lang oder kurz eine Zeitangabe dauert beziehungsweise was man in dieser Zeit machen kann und was nicht. Zum Beispiel wissen sie, dass es sich direkt nach dem Morgenkreis lohnt, ein vorbereitungsintensives Spiel zu beginnen. Waren sie nach dem Morgenkreis aber schon draußen und wollen jetzt damit beginnen, lohnt es sich nicht mehr, weil es bald Mittagessen gibt. Bereits im 1. Lebensjahr beginnt sich das Zeitbewusstsein zu entwickeln. Komplexe zeitliche Zusammenhänge zu verstehen ist ein Leben lang Thema.

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