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Anzeige: Spiritueller Missbrauch

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 271-273

    LeitartikelDen Glauben erden

    Neulich erschien der „Jugendkatechismus“ der katholischen Kirche. Damit wird zu Recht unterstrichen, dass der christliche Glaube nicht ohne Inhalte auskommt. Diese Inhalte sind allerdings in unserer kulturell-religiösen Landschaft längst nicht mehr selbstverständlich, und das nicht nur, weil sie zu wenig kreativ vermittelt werden. Es braucht deshalb eine Konzentration auf das Wesentliche im Glauben; er muss neu im profanen Alltag geerdet werden.

Kommentar

  • Plus S. 275

    KommentarFrancesco

    Der Kinofilm mit dem Papst in einer der Hauptrollen bleibt ambivalent.

Aktuell

  • Plus S. 277-278

    PapsttumJohannes Paul II. wurde selig gesprochen

    Am 1. Mai fand in Rom die Seligsprechung des 2005 verstorbenen Johannes Paul II. statt. Benedikt XVI. entsprach damit dem Wunsch vieler Gläubigen. Es bleiben allerdings Fragen in Bezug auf Selig- und Heiligsprechungen im Allgemeinen wie die von Päpsten im Besonderen.

  • Plus S. 278-281

    DialogprozessMehr Einfluss für Frauen in der Kirche?

    Bei der Frühjahrsvollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) stand der kirchliche Dialogprozess im Mittelpunkt des Interesses. Bereits im vergangenen Jahr hatten sich Frauen im ZdK zu einer eigenen Konferenz zusammengeschlossen und jetzt eine Reihe von Forderungen präsentiert.

Blickpunkt

  • Plus S. 281-285

    Lobbyarbeit für verfolgte ChristenNeue Märtyrer

    Mit Blick auf die Situation in Indien, den Irak oder auch Pakistan ist das Thema Christenverfolgung in die Tagespolitik zurückgekehrt. Dabei muss zwischen Christenverfolgung und der Diskriminierung von Christen unterschieden werden. Kirchen und kirchliche Nichtregierungsorganisationen können auf vielfältige Weise ihrer Verantwortung für verfolgte Christen gerecht werden.

Interview

Essays

  • Plus S. 290-294

    Katholizismus in den USA als Lernimpuls für die deutsche OrtskircheCalled to make a difference

    Die USA ist nicht nur das Land der Erde mit der drittgrößten Katholikenzahl. Es paaren sich dort vor allem auf unerwartete Weise Modernität und Hochreligiosität, zeigt sich in einem hoch urbanisierten und technisierten Raum ein Katholizismus, der seine Vitalität nicht trotz, sondern wegen der modernen Umwelt beweist. Ein offener Blick auf diesen birgt zahlreiche Lernimpulse für die deutsche Ortskirche.

  • Plus S. 294-299

    Muslime und Orthodoxe im heutigen RusslandSpannungsreiches Nebeneinander

    Die Muslime bilden nach den orthodoxen Christen die zweitstärkste religiöse Gemeinschaft in Russland. Sie sind keine einheitliche Gruppe: Vor allem mit den Muslimen im nördlichen Kaukasus gibt es immer wieder Spannungen. Ethnische und religiöse Zugehörigkeit stehen in enger Verbindung.

  • Plus S. 303-308

    Die katholische Sexualmoral nach dem MissbrauchsskandalDurchbruch für die Beziehungsethik?

    Bei der Aufarbeitung des Missbrauchsskandals wurde wiederholt gefordert, angesichts des in der Kirche weiterhin stark tabuisierten Themas Sexualität intensiver über Defizite der katholischen Sexuallehre ins Gespräch zu kommen. Inzwischen erscheinen erste Veröffentlichungen von Moraltheologen, die neue Akzentsetzungen in der Sexualethik fordern.

    Themenpaket: Katholische Sexualmoral im Umbruch
  • Plus S. 308-312

    Wie sich die Lateinamerikaner ihre Heiligen selbst erfindenBeten zu Banditen

    So genannte „Santos populares“, Volksheilige, sind nirgendwo sonst so verbreitet wie in Lateinamerika. Ihre Verehrung reicht vom transnationalen Kult bis hin zu unscheinbaren Altären neben der Straße. Sie versprechen ihre Wunder auch denen, die in Kirche und Gesellschaft abseits stehen, Arme und Kriminelle, Behinderte und Obdachlose. Die katholische Kirche befindet sich gegenüber den Volksheiligen in einem Dilemma.

  • Plus S. 312-317

    Religion in der Deutschschweizer GegenwartsliteraturLeerstellen als Lücken sehen

    Der 100. Geburtstag von Max Frisch zeigte einmal mehr, wie sehr die Deutschschweizer Gegenwartsliteratur noch immer im Schatten des Doppeldenkmals Frisch und Dürrenmatt steht. Dabei erfährt gerade Religion in der zeitgenössischen Literatur der deutschsprachigen Schweiz eine überaus vielstimmige literarische Pointierung.

  • Plus S. 317-321

    Wie gefährlich sind Computerspiele?Zwischen Generalverdacht und Amnestie

    In den vergangenen Jahren hat sich auf dem Markt für Computerspiele auch wegen der Revolutionen bei den neuen Medien enorm viel getan. Nicht zuletzt aufgrund des Erfolgs der sozialen Netzwerke stellen sich heute Herausforderungen für den Umgang mit Onlinespielen, die bisher kaum in der Diskussion sind.

  • Gratis S. 321-322

    Ein Diskussionsbeitrag zur Frage der „Viri probati“Was heißt „bewährt“?

    In unserem Aprilheft veröffentlichten wir einen Artikel des Pastoraltheologen Richard Hartmann (Fulda) zum möglichen Einsatz von „Viri probati“ (192 ff.). Der emeritierte Bonner Fundamentaltheologe Hans Waldenfels reagiert darauf mit Überlegungen dazu, was „Bewährung“ für solche verheirateten Priester bedeuten könnte.

Autoren/-innen