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Anzeige: Schuld und Verantwortung

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 325-327

    LeitartikelWas lehrt der politische Wandel?

    So sehr man die Reaktionen auf die Katastrophe im japanischen Fukushima zu berücksichtigen hat: Die Ergebnisse der bisherigen Wahlen im Superwahljahr 2011 sind länger schon zu beobachtenden Trends in der politischen Landschaft in Deutschland geschuldet. Mit dem zugrunde liegenden gesellschaftlichen Wandel wird sich auch die katholische Kirche intensiv auseinandersetzen müssen.

Kommentar

  • Plus S. 329-330

    KommentarProphetin

    Der baldigen Seligsprechung von Hildegard Burjan steht nichts mehr im Wege.

  • Plus S. 330

    KommentarFarbig

    Gleich zwei Museen zu Ehren von Sieger Köder wurden jüngst eröffnet.

Aktuell

  • Plus S. 331-333

    ÖkumeneDie Kirchen und der Friede

    Ende Mai veranstaltete der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) auf Jamaika eine Internationale Ökumenische Friedenskonvokation. Sie bemühte sich um Antworten auf die Frage nach dem gerechten Frieden und dem Beitrag der Kirchen.

  • Plus S. 333-335

    CaritasEin Hilfswerk auf dem Prüfstand

    In einem Fachsymposion stellte sich Caritas international der Kritik der renommierten Journalistin Linda Polman: Ihr zufolge verlängert humanitäre Hilfe in Kriegs- und Konfliktregionen oft nur das Leiden der Opfer.

Blickpunkt

Interview

Essays

  • Plus S. 343-347

    Der Deutsche Evangelische Kirchentag in DresdenFröhlich und selbstbewusst

    Nach 1997 in Leipzig war es der zweite Deutsche Evangelische Kirchentag, der in den neuen Bundesländern stattfand: Anfang Juni trafen sich in Dresden fast 120 000 Menschen (acht Prozent davon waren katholisch), um zu beten, zu feiern und sich mit aktuellen kirchlichen und politisch-gesellschaftlichen Themen zu beschäftigen. Nicht zuletzt dank des prächtigen Wetters und der gastgebenden Stadt wurde der Kirchentag für Viele zum eindrucksvollen Erlebnis.

  • Gratis S. 347-352

    Wie der Pflichtzölibat entstandMittelalter in der Moderne?

    Der Pflichtzölibat für Priester hat keinen Anhalt im Neuen Testament. Er entstand im Zug der Angleichung von Klerikern an die Ordensleute, die gleichzeitig eine Rückkehr zu religionsgeschichtlich früheren Vorstellungen von kultischer Reinheit bedeutete. Diese Entwicklung ist heute nicht mehr theologisch zu rechtfertigen.

  • Plus S. 356-360

    Was steckt hinter dem aktuellen Retrokult?Dirndl und Landlust

    Im Lebensstil nicht weniger Zeitgenossen manifestiert sich eine Sehnsucht nach der „guten alten Zeit“, Leitfiguren und Fernsehserien früherer Jahrzehnte genießen Kultstatus. Darin spiegelt sich das Unbehagen an unserer immer hektischeren Gegenwart, die man durch ein gewisses Maß an Nostalgie kompensieren möchte.

  • Plus S. 360-364

    Religion in englischsprachiger Literatur der GegenwartRäume zwischen Leser und Text

    Die traditionellen Räume zerbrechen. Das wird allerorten wahrgenommen, die Antworten darauf sind höchst unterschiedlich, auch die der Literatur. Im englischsprachigen Raum lässt sich das nach dem 11. September 2001 besonders gut nachlesen: Verschärft hat sich der Zwang der Zugehörigkeit zur richtigen ethnischen oder religiösen Gruppe.

  • Plus S. 364-368

    Zur Situation der Neuapostolischen KircheWie ökumenefähig?

    In den vergangenen Jahren hat sich die Neuapostolische Kirche der ökumenischen Zusammenarbeit geöffnet. Diese Haltung ist allerdings innerhalb der Neuapostolischen Kirche umstritten und stößt zunehmend an Grenzen. Klärungen im Selbstverständnis sind jedenfalls unumgänglich.

  • Plus S. 368-372

    Venezuela begeht den 200. Jahrestag seiner UnabhängigkeitDie Opposition der Bischöfe

    Die katholische Kirche ist die einzige Institution in Venezuela, die der direkten Einflussnahme von Präsident Hugo Chávez entzogen bleibt. Umso mehr ist sie damit heftiger Kritik ausgesetzt. Zur Feier des 200. Jahrestages der Unabhängigkeit des Landes am 5. Juli hat die Bischofskonferenz in einem Mahnschreiben erneut sehr entschieden gegen das sozialistisch-marxistische System Stellung bezogen.

Autoren/-innen