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Daniel Bogner: Ihr macht uns die Kirche kaputt... ...doch wir lassen das nicht zu!

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 433-435

    LeitartikelBekannter Glaube

    Sperrig, unverständlich fremd und ohne jeden Lebensbezug - selbst praktizierende Christen haben ihre Schwierigkeiten mit dem Apostolischen Glaubensbekenntnis. Nun haben etliche Christen bereits ein eigenes Credo verfasst. Darin spiegelt sich ein deutliches Misstrauen gegenüber allzu Fixiertem, Festgelegtem im Glauben. Welche Möglichkeiten eröffnen solche Neuformulierungen für die Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben?

Kommentar

  • Plus S. 436-437

    KommentarWiderspruch

    Was hilft die inflationäre Betonung der Bedeutung von Familie?

  • Plus S. 437-438

    KommentarBildergier

    Die Katastrophenberichterstattung wirft abermals ethische Fragen auf.

Blickpunkt

  • Plus S. 443-447

    Das religiöse Profil AustraliensGott im Land der Olympiade

    Obwohl Australien einmal als „der gottloseste Kontinent unter dem Himmel“ bezeichnet wurde, ist das Christentum weiterhin ein wichtiger Faktor im gesellschaftlichen Leben des Landes. Aber auch jenseits der Kirchen ist die Sehnsucht nach einer „ökologischen Spiritualität“ traditionell groß, wie der australische Priester und Publizist Paul Collins berichtet.

Interview

Essays

  • Plus S. 439-441

    ÖkumeneDer katholisch-orthodoxe Dialog bleibt mühsam

    Seit Jahren stockt der offizielle theologische Dialog zwischen katholischer und orthodoxer Kirche vor allem wegen des Problems der „Unierten“. Eine Lösung ist auch nach der jüngsten Kommissionssitzung in den USA nicht in Sicht.

  • Plus S. 441-443

    CaritasAnwalt oder sozialer Dienstleister?

    „Der Deutsche Caritasverband versteht sich als Anwalt und Partner Benachteiligter“, heißt es in dem vor drei Jahren verabschiedeten Leitbild des DCV. In einem jüngst veröffentlichten Positionspapier widmet sich der theologisch-ethische Ausschuss des Verbandes dem immer wieder umstrittenen Konzept der Anwaltschaftlichkeit.

  • Plus S. 452-456

    Zur Debatte um Papst Pius IX.Seligsprechung im Widerstreit

    Am 3. September sollen die Päpste Pius IX. (1846–78) und Johannes XXIII. (1957– 63) seliggesprochen werden. Während die Seligsprechung Johannes’ XXIII. allgemein Zustimmung findet, stößt die von Pio Nono auf Widerspruch. Der Kirchengeschichtler Victor Conzemius (Luzern) porträtiert den umstrittenen Papst und nimmt zur geplanten Seligsprechung Stellung.

  • Plus S. 456-459

    Ansätze zu einer europäischen SozialpolitikNoch bescheiden, aber unverzichtbar

    Von einer umfassenden gemeinsamen Sozialpolitik ist die Europäische Union noch weit entfernt; das zeigt sich nicht zuletzt in der Diskussion über die geplante europäische Grundrechtscharta. Fortschritte gibt es aber beispielsweise im Bereich des Arbeitsschutzes. Gabriela M. Sierck, Gutachterin im wissenschaftlichen Dienst des Bundestages, beschreibt Ansätze zu einer Vereinheitlichung der sozialen Sicherheit in Europa.

  • Plus S. 459-464

    Herausforderungen und Chancen für den ReligionsunterrichtVon mehreren Seiten unter Druck

    Der schulische Religionsunterricht ist zwar durch das Grundgesetz abgesichert. Aber er steht heute vor juristischen, bildungspolitischen wie schulpädagogischen Herausforderungen, die ein neues Nachdenken über das Fach und seinen Platz in der Schule erzwingen. Katja Boehme, Akademische Rätin am Fachbereich Katholische Theologie/Religionspädagogik der Pädagogischen Hochschule Freiburg, lässt die Probleme Revue passieren.

  • Plus S. 464-469

    Das Nachhaltigkeits-Leitbild in der umweltpolitischen und -ethischen DebatteSteile Karriere

    Das Leitbild der Nachhaltigkeit hat eine steile Karriere zum Zentralbegriff der umweltpolitischen und -ethischen Debatte hinter sich. Trotz eines geradezu inflationären Gebrauchs mangelt es im politischen Bereich an einer Grundlagenreflexion dieses Konzepts. Der Sozialethiker Andreas Lienkamp (Mülheim/Ruhr) verweist dazu auf die bereits weit fortgeschrittene Diskussion in der katholischen theologischen Umweltethik.

  • Plus S. 469-473

    Die Bedeutung von Staat und Nation für die OrthodoxieErben einer langen Tradition

    In Griechenland protestiert die orthodoxe Kirche gegen die Streichung der Religionszugehörigkeit im Personalausweis, in Russland spricht sie den letzten Zaren heilig. Das Verhältnis der Orthodoxie zu Staat und Nation hat für den westlichen Beobachter gelegentlich schwer verständliche Züge. Thomas Bremer, Professor für Ökumenische Theologie mit Schwerpunkt Ostkirchen in Münster, beleuchtet den geschichtlichen Hintergrund wie die aktuellen Problemstellungen.

  • Plus S. 473-478

    Das normannische England, tausend Jahre später besuchtKathedralen und Pogrome

    „Wenn Steine reden könnten“ – in diesem Sinn hat sich unser Autor Hermann Vogt diesen Sommer auf Spurensuche nach England begeben, wo die mittelalterliche Vergangenheit in mächtigen Kathedralbauten präsent ist. Er fördert dabei neben den hellen auch die dunklen Seiten jener Zeit zu Tage, vor allem im Blick auf die Geschichte der englischen Juden.

  • Gratis S. 478-482

    Der Beitrag der Kirche zum Ende der PRI-Herrschaft in MexikoPolitisches Erdbeben

    Mit dem Sieg der Opposition in den mexikanischen Präsidentschaftswahlen im Juli ist die 71 Jahre ununterbrochene Herrschaft der „Partei der institutionalisierten Revolution“ zu Ende gegangen. Wie Gerhard Kruip, leitender Direktor des Forschungsinstituts für Philosophie (Hannover), zeigt, hat die von der PRI lange unterdrückte katholische Kirche mit ihrem öffentlichen Eintreten für politische Partizipation und Menschenrechte viel zu diesem Wechsel beigetragen.

Autoren/-innen