Anzeige
Anzeige: Mitten im Leben. Post von Margot Käßmann?

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 379-381

    LeitartikelWas ist blasphemisch?

    Gott selbst kann nur lästern, wer auch an ihn glaubt. Blasphemie ist heutzutage vor allem ein Problem des gesellschaftlichen Miteinanders, der gegenseitigen Achtung und Toleranz. Natürlich muss es Christen auch heute noch möglich sein, für das ihnen Heilige Freiräume zu bewahren. Wo allerdings ist der Maßstab?

Kommentar

  • Plus S. 382

    KommentarVorreiter

    Der neue Bischof von Rottenburg und die bevorstehenden Ernennungen.

  • Plus S. 382-383

    KommentarEilig

    Die EKD setzt ein Zeichen für die Entschädigung der Zwangsarbeiter.

  • Plus S. 384-385

    KommentarKonkurrenz

    Verdrängt die Katastrophenhilfe langfristige Entwicklungsarbeit?

Blickpunkt

Interview

  • Plus S. 395-399

    Ein Gespräch mit dem Berliner EKD-Bevollmächtigten Stephan Reimers„Es gibt eine faire Partnerschaft“

    Es gehört zu den Besonderheiten des deutschen Staat-Kirche-Verhältnisses, dass katholische und evangelische Kirche Vertretungen bei den staatlichen Organen unterhalten. Wir sprachen mit dem „Bevollmächtigten des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union“, Stephan Reimers, über seine Erfahrungen unter den Bedingungen der „Berliner Republik“. Die Fragen stellte Ulrich Ruh.

Essays

  • Plus S. 386-388

    KirchenEinwanderung undAsylrecht auseinander halten

    Mit der Einführung der sogenannten Green Card zur gezielten Anwerbung von ausländischen IT-Spezialisten ist in Deutschland erneut eine Debatte über Zuwanderungs- und Ausländerpolitik entbrannt. Die Kirchen warnen, die von ihnen schon lange eingeforderte Diskussion um ein umfassendes Zuwanderungsgesetz mit der Forderung nach Streichung des Grundrechts auf Asyl zu verbinden.

  • Plus S. 388-390

    ExpoDas Engagement der Kirchen überzeugt

    Seit dem 1. Juni hat die Expo 2000 in Hannover ihre Tore geöffnet – ohne den erhofften Erfolg bei den Besucherzahlen. Die kirchlichen Pavillons auf dem Ausstellungsgelände ernten allerdings viel Zustimmung.

  • Plus S. 399-403

    Ein Projekt der Evangelischen Akademie LoccumAfrika – der Krisenkontinent?

    Stimmt das in deutschen und europäischen Medien viel gezeichnete Bild von Afrika als dem hoffnungslosen Fall? Ein Projekt der Evangelischen Akademie Loccum will dazu einen Gegenakzent setzen: für eine angemessene Wahrnehmung des Kontinentes und gegen die Gefahr, dass Afrika schlicht abgeschrieben und vergessen wird.

  • Plus S. 404-407

    Ergebnisse der Hirnforschung im Licht von Philosophie und TheologieLebensprinzip des Organismus

    Vor zehn Jahren wurde in den USA die „Dekade des Gehirns“ ausgerufen. Die Hirnforschung hat in der Folge tatsächlich Resultate erbracht, die manche Annahmen über den Menschen hinfällig werden lassen (vgl. auch HK, Mai 1999, 264–267). Josef Quitterer, Assistent am Institut für Christliche Philosophie der Universität Innsbruck, diskutiert die neurophysiologischen Erkenntnisse aus philosophisch-theologischer Perspektive.

  • Plus S. 408-412

    Christen im Irak Saddam HusseinsZwischen Toleranz und Terror

    Nach Krisen und Eskalationen, internationaler Ächtung und dem gescheiterten Besuchswunsch Johannes Pauls II. leidet der Irak mehr denn je unter dem Embargo der Vereinten Nationen. Diese Situation bekommen auch die christlichen Minderheiten zu spüren, ein Ausweg aus der heiklen Lage ist kaum in Sicht. „Quo vadis Irak?“ ist für den Ölstaat die derzeit drängendste Frage.

  • Plus S. 412-417

    Wie soll man heute liturgische Räume gestalten?Eine Frage der Identität

    Von der Liturgie als „Höhepunkt und Quell“ des christlichen Lebens sprach das Zweite Vatikanum. Dementsprechend viel hängt von der Gestaltung des Raumes ab, in dem regelmäßig Gottesdienst gefeiert wird. Thomas Sternberg, Direktor der Katholischen Akademie in Münster und Sprecher des ZdK für kulturpolitische Grundfragen, greift die neue Diskussion über die Gestaltung von Kirchenräumen auf.

  • Plus S. 417-422

    Kroatiens katholische Kirche nach dem MachtwechselNeue Herausforderungen

    Unter Präsident Tudjman hat sich die katholische Kirche Kroatiens sehr staatsnah gegeben. Unter der neuen Führung, die aus den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen Anfang 2000 hervorging, müssen sich die Beziehungen erst einspielen. Öffentlich diskutiert wird derzeit vor allem der schulische Religionsunterricht, wie Djuro Zalar berichtet. Er lehrt an der Theologischen Fakultät der Universität Zagreb.

  • Plus S. 422-428

    „Unierte Kirchen“ im Spannungsfeld von Katholizismus und OrthodoxieEs braucht ein differenziertes Urteil

    Die katholisch-orthodoxe Dialogkommission, die nach siebenjähriger Pause im Juli im amerikanischen Baltimore wieder tagte, hat in einem Dokument von 1993 den „Uniatismus“ als Weg zur Einheit verworfen. Ernst-Christoph Suttner, Professor für Ostkirchenkunde in Wien, zeigt im folgenden Beitrag, dass „Union“ östlicher Christen mit Rom im Lauf der Jahrhunderte sehr verschieden ausgesehen hat und wendet sich gegen verbreitete, aber vereinfachende Deutungen dieser Geschichte.

Autoren/-innen