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Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 595-597

    LeitartikelHat Beten Zukunft?

    Die diagnostizierte Krise des Gebets – auch jenseits der spezifischen Schwierigkeiten des Bittgebets – dauert an, ja womöglich steuert sie erst auf ihren eigentlichen Höhepunkt zu. Dabei kann Beten gerade in einer Gesellschaft, die sich durch Optimierungsdruck und Schnelligkeit auszeichnet, zum Innehalten beitragen.

Kommentar

  • Plus S. 598-599

    KommentarHybrid

    Konvergenz der Medien im Zentrum des Hohenheimer Mediengesprächs.

  • Plus S. 599-600

    KommentarDelikat

    Die englische Königin besuchte Johannes Paul II.

Blickpunkt

  • Plus S. 605-610

    Frauenverbandsarbeit zwischen Kirche und GesellschaftUnterschätztes Kapital?

    Nicht zuletzt aufgrund mancher Konflikte der vergangenen Jahre gerät die Kirchenbindung vieler katholischer Frauen zunehmend unter Druck. Angesichts dieser Situation fordert Magdalena Bogner, Präsidentin der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) und Präsidiumsmitglied der „Arbeitsgemeinschaft Katholischer Frauenverbände“, eine Neubestimmung des Verhältnisses von Frauen, Kirche und Verbandsarbeit.

Interview

  • Plus S. 610-614

    Ein Gespräch mit Bischof Josef Homeyer„Es braucht das ganze Europa“

    Europamüdigkeit und Skepsis gegenüber der Entwicklung der Europäischen Union sind weit verbreitet. Was ist aus der Sicht der Kirchen zu tun, damit das Projekt Europa nicht in Einzelinteressen zerfällt, sondern seine spirituellen Grundlagen bewahrt? Darüber sprachen wir mit Josef Homeyer, Bischof von Hildesheim und Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union. Die Fragen stellte Ulrich Ruh.

Essays

  • Plus S. 601-603

    SchwangerenberatungDer Konflikt spitzt sich zu

    Der Druck auf die Laieninitiative Donum Vitae nimmt weiter zu und kulminiert im Vorwurf der versuchten Kirchenspaltung. Auch die Bischofskonferenz zieht gegenüber Donum Vitae deutliche Grenzen in ihren bei der Herbstvollversammlung beschlossenen Richtlinien für die Neuordnung der katholischen Schwangerenberatung.

  • Plus S. 603-605

    NiederlandeDie Entkirchlichung geht weiter

    „Säkularisierung in den neunziger Jahren“ ist eine Untersuchung betitelt, die religiöskirchliche Entwicklungen in den Niederlanden in den Blick nimmt. Ergebnis: Die Kirchen schrumpfen weiter, Prognosen über einen religiösen Aufbruch wären voreilig.

  • Plus S. 615-618

    Die Grundrechtecharta der Europäischen UnionEin Dokument mit Zukunftspotenzial

    Die Europäische Union hat zwar noch keine Verfassung, aber jetzt immerhin eine Grundrechtecharta. Diese steht in der Tradition nationaler Grundrechtskataloge, setzt aber auch durchaus eigene Akzente. Gerhard Robbers, Professor für Öffentliches Recht, Kirchenrecht, Staatsphilosophie und Verfassungsgeschichte an der Universität Trier, stellt die Charta vor und bewertet sie insgesamt als gelungenes und zukunftsoffenes Dokument, das möglichst bald rechtsverbindlich werden sollte.

  • Plus S. 618-624

    „Dominus Iesus“ und die Theologie in AsienZu kurz gesprungen

    Die Frage nach dem Verhältnis des Christentums und der Kirche zu den anderen Religionen ist nirgendwo so wichtig und auch so brisant wie in Asien. Das zeigen jetzt auch viele asiatische Reaktionen auf „Dominus Iesus“: Asiatische Theologen sehen sich in ihrer Arbeit durch das vatikanische Dokument missverstanden und beklagen eine zu negative Sicht der anderen Religionen wie des Religionsdialogs.

  • Plus S. 624-628

    Zum Stand der kooperativen Pastoral in deutschen DiözesenAufbruch ins Ungewisse

    Aufgrund des immer drängenderen Priestermangels beraten viele deutsche Bistümer seit Jahren über Strukturen und Gestaltungsmöglichkeiten in der Seelsorge. Diözesanforen und Synoden haben Modelle entwickelt, die in Personal- und Pastoralpläne eingeflossen sind. Neben räumlichen und personellen Aspekten geht es bei den neuen Seelsorgestrukturen immer auch um Fragen nach der Entscheidungs- und Leitungskompetenz.

  • Plus S. 628-632

    Die neue Priesterserie „Himmel und Erde“Seifenoper auf katholisch?

    Zur Zeit läuft im Vorabendprogramm der ARD die Serie „Himmel und Erde“, in deren Mittelpunkt ein katholischer Priester steht (Dienstag, 18.55 Uhr). Die Serie zeigt einen Kaplan mit Ecken und Kanten, der mit vielerlei existenziellen Problemen konfrontiert wird. Aber sie transportiert gleichzeitig ein verkürztes Kirchen- und Priesterbild und spiegelt damit die gesellschaftliche Bedürfnislage wider.

  • Plus S. 632-637

    Litauen nach zehn Jahren UnabhängigkeitUnsichere Aussichten

    Die katholische Kirche Litauens hat den Widerstand gegen die sowjetische Diktatur entscheidend mitgetragen. Im unabhängigen Litauen ist sie die prägende religiöse Kraft, die sich allerdings mit der inneren Erneuerung schwer tut. Die aus den Parlamentswahlen Anfang Oktober hervorgegangene Regierung steht vor gewaltigen Aufgaben.

  • Plus S. 637-641

    Eine Initiative der katholischen Kirche BrasiliensSaubere Politik durch Wahlen?

    Bei den brasilianischen Kommunalwahlen im Oktober 2000 galten erstmals neue Regelungen, die dem bisher weitverbreiteten Stimmenkauf einen Riegel vorschieben sollten. Sie gehen auf eine Initiative der Kommission Justitia et Pax der Brasilianischen Bischofskonferenz zurück. Bruno Wilhelm Speck, Politikwissenschaftler an der Universität von Campinas bei São Paulo, beleuchtet den Vorgang auf dem Hintergrund des brasilianischen Politikbetriebs.

  • Plus S. 641-645

    Eine „Philosophische Woche“ der Katholischen Akademie in BayernDimensionen der Sprache

    Charakteristisch für die neuere Philosophie ist der „linguistic turn“, also die Zuwendung zur sprachlichen Vermitteltheit alles Erkennens. Heute stehen wir vor der Herausforderung, inwieweit sich der menschliche Geist durch „künstliche Intelligenz“ perfektionieren oder sogar ersetzen lässt. Der diesjährigen Philosophischen Woche der Münchner Katholischen Akademie zum Thema „Sprache und Erkenntnis“ fehlte es nicht an Stoff.

Autoren/-innen