Anzeige: Rom ist kein Gegner. Warum die Kirche Reformen braucht. Von Georg Bätzing
Herder Korrespondenz. Monatsheft für Gesellschaft und Religion 54 (2000) Heft 11

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Gratis S. 541-543

    LeitartikelChristen in der Minderheit

    Trotz einer religiös geprägten Kultur geraten Christen zunehmend unter Rechtfertigungsdruck in einer pluraler und säkularer werdenden Welt. Wie kann auf Minderheitenängste pastoral reagiert werden? Wie lässt sich gleichzeitig einer Selbstghettoisierung entgegenwirken?

Kommentar

  • Gratis S. 544

    KommentarSolidarität

    Anschläge auf jüdische Einrichtungen und wie man auf sie reagiert.

  • Gratis S. 544-545

    KommentarNachschlag

    „Dominus Iesus“, der Vatikan und die öffentliche Meinung.

  • Gratis S. 545-547

    KommentarProvokation

    Anglikanische Bischöfe Südafrikas unterziehen sich freiwilligem Aids-Test.

  • Gratis S. 547

    KommentarTotentanz

    Lars von Trier bietet mit seinem Film „Dancer in the Dark“ spirituelle Tiefe.

Blickpunkt

  • Gratis S. 554-559

    Österreich nach der Aufhebung der EU-SanktionenZähmung durch Integration?

    Seit Anfang dieses Jahres wird Österreich von einer „schwarz-blauen“ Koalition aus Österreichischer Volkspartei und Freiheitlicher Partei regiert. Manche innenpolitischen Verkrustungen beginnen sich aufzulösen; aber auch nach der Aufhebung der EU-Sanktionen hat Österreich Mühe mit seiner Rolle in Europa. Hier rächen sich frühere Fehlleistungen in der Außenpolitik.

Interview

Essays

  • Gratis S. 548-550

    FriedensethikDie deutschen Bischöfe melden sich zu Wort

    Siebzehn Jahre nach „Gerechtigkeit schafft Frieden“ hat jetzt die Deutsche Bischofskonferenz ein neues, umfangreiches Friedenswort veröffentlicht. Es trägt der komplexen sicherheitspolitischen Lage nach dem Ende der Ost-West-Konfrontation Rechnung.

  • Gratis S. 550-552

    OsteuropaMühsame Fortschritte in der Ökumene

    Zum vierten Mal veranstaltete das Hilfswerk Renovabis vom 14. bis 16. September einen Kongress zu aktuellen Problemen der Kirchen in Mittel- und Osteuropa. Stephanie Rücker vom Lehrstuhl für Ökumenische Theologie in Münster berichtet.

  • Gratis S. 552-554

    USATheologen nehmen zur kirchlichen Lehrerlaubnis Stellung

    Zu den Richtlinien für katholische Hochschulen, die im Mai nächsten Jahres in Kraft treten sollen, hat die „Catholic Theological Society of America“ Mitte September eine umfangreiche Stellungnahme veröffentlicht. In einem Anhang finden sich detaillierte Verfahrensvorschläge für den Fall, dass die kirchliche Lehrerlaubnis verweigert werden soll.

  • Gratis S. 564-569

    Zum Wandel der Kirchenfinanzierung in MitteleuropaWie es zur Kirchensteuer kam

    Die Kirchensteuer, die den Löwenanteil der kirchlichen Einnahmen in Deutschland ausmacht und derzeit vor allem im Zusammenhang mit der Steuerreform im Blickpunkt steht, ist nicht vom Himmel gefallen. Der Kirchenhistoriker Erwin Gatz (Rom) wirft für uns einen Blick auf die Entwicklung seit dem frühen 19. Jahrhundert. Er ist Herausgeber des Bandes „Die Kirchenfinanzen“, der soeben in der Reihe „Geschichte des kirchlichen Lebens in den deutschsprachigen Ländern seit dem Ende des 18. Jahrhunderts“ erschienen ist (Verlag Herder, Freiburg 2000).

  • Gratis S. 569-572

    Dogmatikertagung über Theologie und RationalitätZwischen den Stühlen

    Theologie ist eine Wissenschaft, die mit rational überprüfbaren Verfahren arbeitet, und sie ist gleichzeitig kirchengebundene Glaubensreflexion. Dem damit gegebenen Spannungsfeld widmete sich die Tagung der deutschsprachigen Dogmatiker und Fundamentaltheologen vom 18. bis 22. September 2000 in Freising unter dem weitläufigen Leitthema „Theologie und Rationalität“.

  • Gratis S. 572-576

    Die „Monastischen Gemeinschaften von Jerusalem“Im Herzen der Stadt

    Stärker als bisher in Deutschland prägen das Gesicht der Kirche in Frankreich geistliche Gemeinschaften und Bewegungen mit. Eine davon ist die vor 25 Jahren gegründete „Gemeinschaft von Jerusalem“, deren Mitglieder ein an der monastischen Tradition orientiertes Ordensleben in der Stadt führen.

  • Gratis S. 576-581

    Ein Überblick zur katholischen Theologie in den USAZunehmende Polarisierung

    Schon angesichts der akademischen Infrastruktur unterscheidet sich die Arbeit katholischer Theologen in den Vereinigten Staaten von derjenigen hierzulande. John P.Galvin, Professor für Systematische Theologie an der Catholic University in Washington, D.C., beschreibt die Ausgangslage und fasst die wichtigsten Themen und einflussreiche Thesen gegenwärtiger Theologie in den USA zusammen.

  • Gratis S. 581-586

    Wo steht die Religionssoziologie in Deutschland?Neue Nüchternheit

    Die religiöse Landschaft nimmt sich in westlichen Gesellschaften unübersichtlich aus. Das bedeutet nicht zuletzt eine Herausforderung für die Religionssoziologie. Karl Gabriel, Professor für Christliche Gesellschaftslehre an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster, gibt einen Überblick zu den religionssoziologischen Forschungsrichtungen und -schwerpunkten des letzten Jahrzehnts.

  • Gratis S. 586-590

    Die nichtkanonischen orthodoxen KirchenEin buntes Spektrum

    Auch die Orthodoxie ist im Lauf ihrer Geschichte nicht von Spaltungen verschont geblieben. So gibt es bis heute in Russland und anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion „Altgläubige“, die auf eine Kirchenspaltung des 17. Jahrhunderts zurückgehen. Sie sind dabei, sich im neuen Russland zu reorganisieren.

Autorinnen und Autoren