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CHRIST IN DER GEGENWART 74. Jahrgang (2022) Nr. 49/2022

Über diese Ausgabe

Kommentar

  • Gratis S. 1

    EditorialLeerstellen

    Vier Wochen Wartezeit – der Advent ist eine Ausnahmeerscheinung in unserer schnelllebigen Zeit, in der man gewohnt ist, Dinge per Knopfdruck zu bekommen. Und er lädt dazu ein, über Leerstellen nachzudenken.

  • Gratis S. 2

    Der Ad-limina-Besuch hallt nachBeziehungsstatus: Kompliziert

    Kurienkardinäle rechnen mit dem Synodalen Weg ab und bringen das bewusst in die Öffentlichkeit. Wer meint, seine Macht auf diese Weise demonstrieren zu müssen, hat sie schon verloren. Der schlechte Stil und die auseinanderklaffende Wahrnehmung verstören nachhaltig.

Religiöser Leitartikel

Bildnachricht der Woche

Für Sie notiert

  • Gratis S. 2

    FortschrittErfindermut

    So viele Menschen wie nie leben auf der Erde. Und es geht ihnen so gut wie nie zuvor, sagt ein Journalist.

Zeitgänge

  • Braucht es eine wundersame Empfängnis, um den Menschen von der Erbsünde zu befreien? (Picture alliance / akg-images / Joseph Martin)
    Plus S. 3-4

    Mariä EmpfängnisEin beschädigtes Menschenbild

    Maria wurde frei von Erbsünde geboren – das feiern wir zu Mariä Empfängnis am 8. Dezember. Doch was heißt das eigentlich? Gedanken über ein Dogma, das viel Leid gebracht hat.

Zitat der Woche

Wege und Welten

  • Plus S. 4

    Mystik im AlltagFehl Gottes

    Beim Vorbereiten auf das Weihnachtsfest lese ich dessen liturgische Texte schon jetzt. Dabei springt mich die uralte Jesaja-Lesung förmlich an, so brennend aktuell ist sie.

Berichte

Bilder der Gegenwart

  • Plus S. 10-11

    BildgedankenDer Apfel fehlt

    Diese Marienfigur hielt einen Apfel, nach dem das Kind die Hand ausstreckte. Der Apfel stammte aus dem Paradies. Er ist der Schlüssel zum Verständnis der ganzen Gruppe. Aber: Er fehlt. Über die Tonmadonna von München.

  • Wandbild an einem Jugendzentrum in Glasgow. Der Künstler EJEK schuf es als Hommage an den Superhelden-Schöpfer Stan Lee, der im Dezember 2018 verstorben war. (Foto: Alan Wylie / Alamy Stock Foto)
    Plus S. 12-14

    Stan Lee (1922-2018)Menschliche Götter

    Was würde passieren, wenn Comic-Superhelden auf Gott träfen? Nicht den harmlosen, lieben Gott, den man aus Kinderbibeln kennt, sondern den düsteren, unbegreiflichen Gott, der seinen Willen mit Plagen und Feuer durchsetzt? Diese Frage stellte sich der Comic-Schreiber Stan Lee im Frühjahr 1966. Lee, mit bürgerlichem Namen Stanley Martin Lieber, hatte gerade mit ein paar Kollegen das schwächelnde Medium Comic wiederbelebt und den kleinen Verlag Marvel Comics in ein großes Medienunternehmen verwandelt. Heute ist das Comic- Universum des Marvel-Verlags Schauplatz der größten Heldenerzählung unserer Zeit. Stan Lee erfand unzählige Figuren für diese Welt – und orientierte sich dabei immer wieder an der Bibel. Am 28. Dezember wäre er 100 Jahre alt geworden.

  • Plus S. 16

    Fragen an Julia EnxingTheologie für die Gegenwart

    Was beschäftigt Lehrerinnen und Lehrer der Theologie? In dieser Reihe antworten Theologinnen und Theologen aus verschiedenen Fachrichtungen und Hochschulen, was sie persönlich und im Beruf bewegt. Heute: Julia Enxing, Inhaberin des Lehrstuhls für Systematische Theologie am Institut für Katholische Theologie der Technischen Universität Dresden.

Zum inneren Leben

Filme

  • Gratis S. 19

    "Das Wunder"Glauben statt essen

    Im Netflix-Film „Das Wunder“ soll eine Krankenschwester geheimnisvollen Vorkommnissen in einem irischen Dorf auf den Grund gehen.

Geistesleben

Leben

  • Gratis S. 18

    EhrenamtDie Helden von nebenan

    Ohne ehrenamtliches Engagement würde unsere Gesellschaft schnell bröckeln. Ein Plädoyer zum Nacheifern.

Die Schrift

  • Plus S. 19

    Die Bibel in Formen und Farben (2)Verheißung

    Wer überbrückt die unendliche Weite zwischen diesem Moment der Verheißung und der in Abrahams Schoß eingeborgenen Gemeinschaft der Armen, denen die Liebe und das Vertrauen als Gerechtigkeit angerechnet wird?

Liturgie im Leben

  • Plus S. 20

    Richtig mit der Zeit umgehenZeitsinn

    „Zeit kann man nicht sparen, nicht managen, nicht verlieren. Man kann mit der Zeit nur eins machen: sie leben“, schrieb uns der kürzlich verstorbene Zeitforscher Karlheinz Geißler ins Stammbuch.

Autoren/-innen

  • Pichlmeier, Andrea

    Andrea Pichlmeier

    Dr. theol., Leiterin des Referats Bibelpastoral der Diözese Passau.

  • Sturm, Andreas

    Andreas Sturm

    Andreas Sturm, geb. 1974, studierte in Mainz und St. Paul, MN (USA) Theologie, absolvierte eine Ausbildung in Clinical Pastoral Education in New York und wurde 2002 zum Priester geweiht. Er war Kaplan in Landau/Pfalz und später Geistlicher Leiter der KjG sowie Referent für Ministranten im Bischöflichen Jugendamt in Speyer. 2010 wurde er zum BDKJ-Diözesanpräses gewählt und zum Leiter des Bischöflichen Jugendamtes ernannt. 2018 wurde Sturm Domkapitular und Generalvikar des Bistums Speyer. Bundesweit Aufmerksamkeit erlangte Sturm, als er sich 2021 gegen das Verbot des Vatikans stellte und ankündigte, auch zukünftig queere Paare zu segnen. Am 13.05.2022 gab Sturm seinen Rücktritt als Generalvikar und seinen Austritt aus der römisch-katholischen Kirche bekannt. Sturm will zukünftig in der alt-katholischen Kirche als Priester tätig sein.     

  • Fuchs, Gotthard

    Gotthard Fuchs

    Dr. phil., Priester und Publizist, Wiesbaden; Veröffentlichungen zu Theologie, Spiritualität, Religionspädagogik.

  • Helmchen-Menke, Heike

    Heike Helmchen-Menke

    Dipl.-Theol., Referentin für Elementarpädagogik der Erzdiözese Freiburg am Institut für Religionspädagogik, Dozentin und Buchautorin.

  • Häring, Hermann

    Hermann Häring

    Hermann Häring, geb. 1937, Dr. theol., Prof. em. für Theologie und Wissenschaftstheorie an der Radboud Universiteit Nijmegen (Niederlande). U.a. interessiert an Fragen theologischer Hermeneutik, des interreligiösen Dialogs und kirchlicher Erneuerung; wissenschaftlicher Berater am Projekt Weltethos.

  • Lutterbach, Hubertus

    Hubertus Lutterbach

    Dr. phil., Dr. theol., Professor für Christentums- und Kulturgeschichte an der Universität Duisburg-Essen.

  • Beck, Johanna

    Johanna Beck

    Johanna Beck, geb. 1983, ist Literaturwissenschaftlerin und angehende Theologin. Als Mitglied des DBK-Betroffenenbeirats arbeitet sie seit Anfang 2021 auch beim Synodalen Weg mit und engagiert sich öffentlich für die Aufarbeitung des sexuellen und geistlichen Missbrauchs in der katholischen Kirche. Johanna Beck lebt mit ihrer Familie in Stuttgart.

  • Rosen, Judith

    Judith Rosen

    langjährige Dozentin für Alte Geschichte an der Universität Bonn und Autorin.

  • Klöckner, Stefan

    Stefan Klöckner

    Stefan Klöckner ist Professor für Musikwissenschaft / Geschichte der Kirchenmusik an der Folkwang Universität der Künste in Essen.