SpracheWenn Worten keine Taten folgen

Eine Verrohung der Sprache führt automatisch zu mehr Gewalttaten? Für den Soziologen Wolfgang Knöbl ist dieser Zusammenhang ein argumentativer „Kurzschluss“. Wenn „bestimmte Redeweisen gesellschaftlich immer stärker akzeptiert werden, dann muss man das kritisieren“, sagte er in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Damit Menschen, die etwa in anonymen Onlineforen oder auf politischen Kundgebungen verbal mit Hass und Hetze ausfällig werden, im realen Leben zu Gewalttätern werden, müssten allerdings noch viele weitere Faktoren dazukommen.

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