MyanmarDas Geschäft mit dem „grünen Gold“

Mehr als 170 Menschen sind nach einem Erdrutsch in einer Jademine in Myanmar gestorben. Die Opfer dieses schwersten Unfalls in der Geschichte dieses „Bergbaus“ sind zumeist Migranten, die für die großen Jadefirmen in den instabilen Stollen nach Resten des wertvollen Steins gesucht haben, berichtet das Nachrichtenportal „Frontier Myanmar“. Umweltverbände und Menschenrechtler fordern schon lange ein Ende des illegalen Jadehandels mit China.

Die Eigentümer der großen Minen sind nach Recherchen der Organisation „Global Witness“ Mitglieder der ehemaligen Militärjunta und hochrangige, aktive Generäle. Ohne Steuern zu zahlen verkaufen sie die Jade nach China, bezahlen ihre Arbeiter äußerst schlecht und sorgen nicht für ausreichende Sicherheit bei der gefährlichen Arbeit. Während die Eigentümer jedes Jahr Gewinne von mehreren Milliarden Dollar machen, reicht die Bezahlung der Arbeiter kaum zum Überleben.

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