GeorgienReligionsunterricht trotz Lenin

In Georgien soll es an den öffentlichen Schulen bald das freiwillige Unterrichtsfach „Geschichte der Religion“ geben. Den Vorschlag machte Bildungsminister Mikhail Tschchenkeli, wie die Stiftung „Pro Oriente“ berichtet. Der georgische Katholikos-Patriarch Ilia II. hatte wiederholt gefordert, dass Religion und Fragen der Spiritualität im Lehrplan der Schulen vorkommen sollten. Von einem Religionsunterricht nach deutschem oder österreichischem Vorbild wäre das georgische Fach allerdings weit entfernt. Wie in allen Nachfolgestaaten der Sowjetunion gibt es auch in Georgien Widerstand gegen Religionsunterricht, gemäß der 1918 von Lenin verkündeten Trennung des Staates und der Schule von der Kirche.

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