BildungMehr afrikanische Helden

In Südafrika sollen die Geschichtsbücher umgeschrieben werden. Die Geschichte des Landes werde künftig „aus afrikanischer Perspektive“ erzählt anstatt wie bisher aus europäischer Sicht, kündigte Bildungsministerin Angie Motshekga an. Mit der Bildungsreform solle ein Teil des kolonialen Erbes abgestreift werden. Es gebe „nur wenige Kapitel, die Kindern beibringen, wer wir eigentlich sind“, sagte Motshekga einem Radiosender in Johannesburg. So behandle der Unterricht zum Beispiel nur die Geschichte der Zulu, Xhosa und Sotho, während andere Volksgruppen in dem Vielvölkerstaat „nicht wissen, wo sie hingehören“, sagte die Ministerin. Der reformierte Geschichtsunterricht könnte in der Oberstufe verpflichtend eingeführt werden und soll Schüler „viel klarer als Afrikaner definieren und die Vergangenheit aus afrikanischer Perspektive analysieren“.

Anzeige: Gottes starke Töchter. Frauen und Ämter im Katholizismus weltweit. Hg: Julia Knop

Der CiG-Newsletter

Ja, ich möchte den kostenlosen CiG-Newsletter abonnieren und willige in die Verwendung meiner Kontaktdaten zum Zweck des E-Mail-Marketings durch den Verlag Herder ein. Den Newsletter oder die E-Mail-Werbung kann ich jederzeit abbestellen.
Ich bin einverstanden, dass mein personenbezogenes Nutzungsverhalten in Newsletter und E-Mail-Werbung erfasst und ausgewertet wird, um die Inhalte besser auf meine Interessen auszurichten. Über einen Link in Newsletter oder E-Mail kann ich diese Funktion jederzeit ausschalten. Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.