Trend zur späten Firmung hält an

Auch die Diözese Bozen wird junge Menschen künftig erst ab sechzehn Jahren firmen. Mit dem neuen Konzept, das ab 2022 greifen soll, hätten Jugendliche eher die Möglichkeit, den Glauben konkret und bewusst zu erfahren, heißt es zur Begründung. Die jungen Leute sollen mindestens ein Jahr lang auf den Empfang des Sakraments vorbereitet werden.

Im Januar hatte bereits das Bistum Passau das Mindestalter für die Firmung heraufgesetzt (vgl. CIG Nr. 4, S. 37). Kritiker an diesem Trend merken an, dass mit sechzehn Jahren die Neugier auf Religion oftmals bereits erloschen ist. Sie sprechen sich eher für eine „Früh-Firmung“ aus, um junge Menschen – nach der Erstkommunion – in Kontakt mit Kirche und Glauben zu halten.

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