Piratenparty Alle bereit zum Entern!

Für echte Seebären, lustige Leichtmatrosen und freche Freibeuterinnen: Die Piratenparty ist ein Klassiker unter den Mottofesten

Einladung per Flaschenpost

Material

leere Flaschen, Korken, Sand, Muscheln, Schreibpapier, Band oder Paketschnur

So geht's

Zunächst schreiben Sie den Einladungstext auf ein normales Blatt Schreibpapier. Anschließend wird das Papier gerollt und mit einem Bändchen zusammengebunden, seien Sie dabei großzügig mit der Länge. Füllen Sie dann in eine gut gereinigte Flasche (kleine Plastikflasche, Piccoloflasche oder Ähnliches ohne Etikett) etwas Sand und einige Muscheln. Das Einladungsschreiben hineinschieben, die Bändchen herausschauen lassen und die Flasche mit einem Korken verschließen. Wer es noch stimmiger möchte, nimmt statt Schreibpapier „Elefantenhaut“ und sengt die Blattkanten mit einer Kerze vorsichtig an (ein Erwachsener!).

Verkleidung

Für weniger gut ausgestattete Piraten sollten Sie gestreifte T-Shirts und einige Tücher zur Verfügung halten. Die Tücher sind schnell umgebunden und dienen als Kopf- oder Halsschmuck. Halten Sie für Ihre kleinen Gäste außerdem eine Kiste parat, aus der sich diese mit Piratenutensilien versorgen können: Ausrangierter Schmuck wie alte Ohrringe, Ketten und Armreife oder protzige Gürtel sind typische Utensilien in der Piratenwelt. Auch Gardinenringe eignen sich ideal als Piratenschmuck: Einfach einen Faden durch zwei Ringe ziehen, den Faden verknoten und übers Ohr hängen. Augenklappen, Piratenhüte oder ein Piratensäbel können auch während des Festes von den Piratenkindern selbst gebastelt werden.

Tisch- und Raumdekoration

Verwenden Sie hauptsächlich die typischen Piratenfarben: Schwarz und Weiß (Piratenflagge) sowie Rot (Kopftuch) und Blau (Wasser). Der Geburtstagstisch wird im Nu zum tosenden Meer: eine dunkelblaue Decke auflegen und mit Muscheln und Deko-Seesternen verzieren. Dazwischen deuten Sie mit Sand einige Schatzinseln an, die Sie noch mit Golddublonen (Goldtaler) und Juwelen (bunte Glitzersteine) ergänzen. Überall im Raum und an den Wänden werden Moskito- oder Fischernetze aufgehängt. Die Netze mit bunten Luftballons dekorieren, auf die Sie vorher mit einem wasserfesten Filzstift Fischmäuler, Flossen und Schuppen aufgemalt haben. Dicke Seile als Taue zwischen den Netzen aufhängen. An mindestens einer Wand ein großes schwarzes Tuch als Piratenflagge drapieren. Einen Totenkopf (entweder aus Tonkarton oder weißem Stoff) aufkleben beziehungsweise mit Bügelvlies aufbügeln. Eine solche Totenkopffahne macht sich auch gut draußen direkt am Hauseingang, dann wissen alle gleich Bescheid, wer hier heute den Ton angibt.

Aus der Kombüse

Rettungsflöße

Zutaten

Mini-Würstchen oder Wiener Würstchen, Schmelzkäse, Holzstäbchen

Zubereitung

Etwa vier bis fünf Miniwürstchen zusammenlegen und an beiden Enden jeweils mit einem Holzstäbchen zusammenstecken. Die Würstchen braten und als Rettungsflöße den Piraten frisch aus der Pfanne servieren. Statt Bratwürstchen lassen sich auch Wiener Würstchen, die nur im Wasserbad erhitzt werden müssen, verwenden. Eine Scheibe Schmelzkäse diagonal zu einem Dreieck schneiden, ein Holzstäbchen durchstecken und in die Würstchen spießen: Schon wird aus dem Rettungsfloß ein Rettungsboot.

Piratensnack

Zutaten

aufgeschnittene Brötchen, Fischstäbchen, Salatblätter, Remoulade oder Tomatenketchup

Zubereitung

Die fertig gebratenen Fischstäbchen in ein aufgeschnittenes Brötchen legen und mit einem Salatblatt verzieren. Je nach Appetit der Piraten mit Remoulade oder Tomatenketchup abschmecken. Fertig ist der Piratensnack.

Spiele

Piratenschiff versenken

Material

zwei große leere Kartons, Zeitungspapier, schwarzes Isolierband

So geht's

Das Piratenschiff eines verfeindeten Kapitäns in unseren Gewässern? Das geht ja nun gar nicht! Auf Piraten, zum Schiffeversenken! Ein Piratenschiff versenkt man mit Kanonenkugeln. Dafür brauchen Sie natürlich erst einmal viele Kanonenkugeln: Zeitungspapier zusammenknüllen und mit schwarzem Isolierband umwickeln. Fertig! Dann werden zwei Piratengruppen gebildet, die sich in einem passenden Abstand zueinander hinter ihrem Schiff (oben offener Karton) aufstellen und mit jeweils gleicher Anzahl von Kanonenkugeln ausgerüstet werden. Auf Kommando versuchen nun alle Piraten, das Schiff des Feindes zu versenken, indem sie mit einer Kanonenkugel in den gegnerischen Karton treffen. Kanonenkugeln, die nicht treffen, dürfen von der anderen Mannschaft aufgenommen und zurückgeworfen werden. Am Ende wird gezählt: Das Schiff mit den meisten Treffern wurde versenkt.

Auf schwankenden Planken

Material

Luftmatratzen, schmale Holzbretter, Augenbinde, Löffel

So geht's

Auf hoher See und bei starkem Seegang ist es nicht einfach, auf einem Piratenschoner die Balance zu halten. Hier können alle Piraten zeigen, dass sie echte Kerle sind. Die Luftmatratzen aufblasen, aber nicht zu prall, sie sollten sich noch einige Zentimeter eindrücken lassen. Anschließend werden die Luftmatratzen (stürmische See) auf dem Boden ausgelegt und die Holzbretter (Schiffsplanken) längs hintereinander darauf verteilt. Zwischen Luftmatratzen und Bretter können Sie Decken legen, damit Spreißel keine Löcher verursachen. Aufgabe der Piraten ist es nun, über die Bretter zu balancieren, ohne „ins Meer“ zu stürzen oder „die Wasserfläche“ zu berühren. Je nach Alter der Kinder können noch weitere Schwierigkeiten eingebaut werden: mit verbundenen Augen balancieren, rückwärts laufen und/oder beim Überqueren einen Gegenstand (Zitrone oder gekochtes Ei) auf einem Löffel transportieren.

Wer stopft Schwarzbart das Maul?

Material

Müllbeutel, Pappe, Stifte, Klebefilm, Tischtennisbälle, Schere

So geht's

Kaum haben die Piraten den Schatz gehoben, erscheint auch schon der fiese Schwarzbart, um ihnen Gold und Silber wieder abzunehmen. Na, dem werden wir es zeigen und ihm sein schwarzbärtiges Maul stopfen! Auf Pappe das Gesicht eines richtig übel aussehenden Piratenkapitäns malen, mit Pickeln, Narben, dichten Augenbrauen, Kapitänshut und natürlich einem mächtigen schwarzen Vollbart. Auf keinen Fall vergessen: Der Mund des Piratenkapitäns ist weit aufgerissen. Den Kopf ausschneiden und darin noch die Mundöffnung herausschneiden. Zuletzt noch einen Müllbeutel hinter dem offenen Mund befestigen. Dann kann der Piratenkopf draußen an einem Busch, Baum oder im Zimmer in einem Türrahmen aufgehängt werden. Die kleinen Piraten dürfen nun dem großen Schwarzbart sein Maul stopfen. Dazu erhält jeder Pirat fünf Tischtennisbälle. Die Kinder stellen sich in einer passenden Entfernung zu Schwarzbart auf und versuchen, die Tischtennisbälle durch Schwarzbarts Mundöffnung zu werfen. Jeder Treffer zählt einen Punkt.

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