Flüchtlingskinder kommen anEine Momentaufnahme aus vier bayerischen Kitas

Die Ankunft von Flüchtlingen in Deutschland löst viele Fragen aus, auch unter Erziehern/-innen: Wie können wir mit Kindern aus Krisengebieten und ohne Sprachkenntnisse umgehen? Haben wir die nötigen Kapazitäten und Kompetenzen hierfür? Pädagoginnen berichten über ihre Erfahrungen.

Der Beitrag in 150 Wörtern

Es zeigt sich, dass die meisten Flüchtlingskinder bei ihrer Ankunft in der Kita extrem zurückhaltend sind. Alles ist für sie neu und fremd. Die Verständigung untereinander basiert oft auf Improvisation und Fantasie. Viele Familien kennen die Institution Kita nicht und vermissen das traditionelle Erziehungsgefüge aus ihrer Heimat. Oft sind die Kinder von dem großen Materialangebot überfordert. Was ihnen gut tut, ist, Geborgenheit und Sicherheit zu erfahren. Eine lange Eingewöhnungsphase mit wiederkehrenden Ritualen und wenig Veränderungen gibt den Kindern Halt. Damit auch die Eltern Vertrauen in die Kita und den für sie fremden Kulturkreis entwickeln können, brauchen sie Ansprache und Bestätigung. Deswegen sind für die Fachkräfte Kenntnisse von den einzelnen Kulturen, mehr Teamsitzungen und eine konstruktive Kommunikation unverzichtbar. Eine Atmosphäre gegenseitiger Wertschätzung trägt zudem dazu bei, dass die Eltern Sicherheit für ihre Zukunft bekommen können, was sich wiederum positiv auf ihre Kinder auswirkt.

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