Die Jüngsten ins Leben begleitenWorauf es bei der Gestaltung von Interaktion und Beziehung ankommt

Inwieweit ein Kind bereit ist, sich auf das Abenteuer Leben einzulassen, hängt davon ab, welche Erfahrungen es seit frühester Kindheit in Beziehungen gemacht hat. Pädagogischen Fachkräften kommt die Aufgabe zu, Beziehungen so verlässlich wie möglich zu gestalten.

Der Beitrag in 150 Wörtern

Die Kompetenz der Fachkraft im Hinblick auf die Gestaltung von Interaktionen liegt darin, den Moment aufmerksam wahrzunehmen, den Äußerungen des Kindes eine große Wertschätzung entgegenzubringen und feinfühlig auf dessen Interessen und Bedürfnisse einzugehen. Die Interaktion mit Säuglingen und Kleinkindern ist vor allem geprägt durch nonverbale Gesten, Blickkontakt und Mimik. Erfährt das Kind schon von Beginn an eine hohe Kongruenz im Verhalten seines Interaktionspartners, wird es ihm leichter fallen, diese Äußerungen zu deuten und entsprechend darauf zu reagieren. Gerade in überfordernden Situationen oder bei emotionalem Stress im Alltag sind Kinder darauf angewiesen, dass ihre Verhaltensäußerungen ohne Bewertung von der Fachkraft erkannt und verstanden werden. Umgekehrt ist es für die Fachkraft notwendig, ihr eigenes Verhalten immer wieder zu beobachten und zu reflektieren. Damit ermöglicht sie sich, die Wirkung ihres Verhaltens auf die Äußerungen und Verhaltensweisen der Kinder wahrzunehmen und zu optimieren. Idealerweise finden Interaktions- und Beziehungsarbeit in einer gelassenen, humorvollen und warmherzigen Atmosphäre statt.

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