Erzählkultur (1)Voraussetzungen und Formen des Erzählens

Wenn es gelingt, den Kindern Zeit, Raum und eine anregende Umgebung zur Verfügung zu stellen, dann kann sich eine Erzählkultur in der Kita etablieren, in der sich die Lust am sprachlichen Ausdruck entfaltet.

Der Beitrag in 150 Wörtern

Eine etablierte Erzählkultur in Kindertageseinrichtungen eröffnet neue Einblicke in das, was Kinder beschäftigt und bewegt − insbesondere Erzieherinnen erhalten somit einen Zugang zu den Perspektiven der Kinder. Eine anregende, vorbereitete und strukturierte Umgebung regt Kinder an, zu erzählen, Geschichten zu erfinden und ihrem Denken einen Ausdruck zu geben. Die Erzieherin sollte einen „sichernden“ Rahmen schaffen, der jedoch in der Interaktion mit den Kindern weiterentwickelt werden kann und somit flexibel und veränderbar bleibt. Grundlegende Voraussetzung für eine gelingende Erzählsituation ist, dass die Erzieherin die Kinder und ihre Ausdrucksformen (be) achtet und diesen nachgeht. Sie sollte vor allem präsent sein, denn das erzählende Kind braucht die Aufmerksamkeit des Zuhörers, um seine Gedanken entwickeln zu können. Mit einem vielfältigen methodischdidaktischen „Handwerkszeug“ und der Bereitschaft, Kinder in ihren Erzählungen nicht zu unterbrechen, ermöglicht die Erzieherin die Entwicklung einer Erzählkultur im Kindergarten.

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