Für eine europäische SpiritualitätFrömmigkeit mit Kreuz, Buch und Pflug

Europa ist auf der Suche nach einer Spiritualität, die in der europäischen Tradition verwurzelt ist und der europäischen Mentalität entspricht. Fündig wird man beim heiligen Benedikt, seiner Ordensregel und den Klöstern, in denen Mönche und Nonnen bis heute nach dieser Regel leben.

Frömmigkeit mit Kreuz, Buch und Pflug
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Europäische Spiritualität? Gibt es sie? Ganz selbstverständlich sprechen wir von der östlichen Spiritualität, und zahlreiche Menschen, die sich nach religiöser Erfahrung sehnen, wenden sich spirituellen Praktiken aus der fernöstlichen Kultur zu und suchen darin ihre Erfüllung. Hingegen spielt eine Spiritualität, die von der europäischen Geistesgeschichte geprägt ist, für Sinnsuchende kaum eine Rolle. Mit dem Christentum und der Kirche in Europa verbindet man häufig negative Inhalte, welche die spirituellen Dimensionen im europäischen Christentum völlig aus dem Bewusstsein verdrängen.

Solange Strukturfragen und eher formale Themen in der kirchlichen Diskussion einen großen Raum einnehmen und geistliche Tiefe vermissen lassen, wird die Kirche bei den meisten spirituell aufgeschlossenen Menschen keine Resonanz finden. Oder können die Diskussionen über Zölibat, Pfarreien neuen Typs und lateinische Messfeiern den Hunger nach Sinnerfüllung wirklich stillen? Werden statistische Analysen von Kirchenaustritten auf das Verlangen der Menschen nach Zugehörigkeit und Gemeinschaftsgefühl eine angemessene Antwort geben? Sind innerkirchliche Proteste Zeugnis dafür, wie Christen mit Problemen achtsam, in gegenseitigem Zuhören oder sogar aus der Glaubenskraft heraus umgehen?

Es ist das Gebot der Stunde, angesichts der spirituellen Suche vieler Zeitgenossen einerseits und des mangelnden Glaubenszeugnisses in der Kirche andererseits eine Spiritualität neu zu beleben, die tief in der europäischen Tradition verwurzelt ist und vor allem der europäischen Mentalität entspricht. Wenn es sie nicht gäbe, müsste man eine europäische Spiritualität erfinden. Aber es gibt sie ja und wir müssen uns nur neu auf sie besinnen.

Europa eine Seele, eine Spiritualität und eine Bedeutung geben

Ein nachdrücklicher Appell zu einer Neubesinnung auf die europäische Spiritualität kam aus dem Bereich der Politik bereits vor fast dreißig Jahren. Jacques Delors, damaliger Präsident der EU-Kommission und einer der bedeutendsten Europapolitiker, wandte sich in einer kritischen Zeit der Europäischen Union Anfang der Neunzigerjahre an die Vertreter der Kirchen mit folgenden Worten: „Glauben Sie mir, wir werden mit der europäischen Einigung keinen Erfolg haben, wenn sie sich einzig auf rechtlichem und wirtschaftlichem Fachwissen gründet. Wenn es uns in den nächsten zehn Jahren nicht gelingt, Europa eine Seele, eine Spiritualität und eine Bedeutung zu geben, dann ist das Spiel aus“ (Ansprache an die in Brüssel vertretenen Kirchen am 14. April 1992).

Das Versäumnis eines spirituellen Aufbruchs ist beschämend. Umso dringender werden die Appelle. Papst Franziskus, der Papst „vom anderen Ende der Welt“, der als Nicht-Europäer mit einem unvoreingenommenen Blick die gegenwärtige Lähmung erkennt, hört nicht auf, die Europäer aufzurütteln. Zum Fest des heiligen Benedikt von Nursia als dem Schutzpatron Europas am 11. Juli 2017 rief er jene Worte in Erinnerung, die er im März desselben Jahres zum 60. Jahrestag der „Römischen Verträge“ an die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union gerichtet hatte: „Europa hat ein ideelles und geistiges Erbe, das einzigartig ist auf der Welt. Dies ist es wert, mit Leidenschaft und neuer Frische wieder aufgegriffen zu werden.“ Diesen Aufruf hat er in seiner Europa-Rede im Oktober 2018 im Hinblick auf den christlichen Beitrag zur Zukunft Europas erneut bekräftigt und ausführlicher erläutert.

Angesichts der Tendenz, dass in Europa der christliche Glaube schwindet, beruft sich der Papst auf jenen Aufbruch, den der heilige Benedikt inmitten des Niedergangs der antiken Kultur gewagt hatte. Die vom heiligen Benedikt im 6. Jahrhundert begründeten und durch Jahrhunderte in den Klöstern weitergetragenen Ideale bilden das Fundament einer Spiritualität, die von Europa ausgeht.

Die Klöster, in denen Mönche und Nonnen ihr Leben nach der Regel des heiligen Benedikt gestalten, erweisen sich aufgrund ihres historischen Erbes und ihres geistigen Auftrags als Inspirationsquelle, mehr noch, als wahrhafte Schule einer europäischen Spiritualität. Benediktinische Klöster verstehen seit Jahrhunderten, gelebten Glauben mit theologischer Reflexion zu verbinden und sich den kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen ihrer Zeit zu stellen. Mit diesem Sendungsbewusstsein stellen Benediktiner einen grundlegenden Faktor in der europäischen Geistesgeschichte dar. Wenn also heute die Kirche in breiten Schichten der Gesellschaft an Glaubwürdigkeit verloren hat, dann haben die Klöster die Aufgabe, als Kirche im Kleinen die elementaren Formen von Gebet und Gottesbegegnung erfahrbar zu machen. Daher wäre es für die Neuentdeckung einer europäischen Spiritualität inspirierend, benediktinische Glaubenserfahrungen über die Klostermauern hinaus in die gegenwärtige Situation Europas hinein zu übersetzen.

Benediktiner waren immer schon bemüht, aus der Kraft des Gebetes heraus auf Bildung, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft einen positiven Einfluss auszuüben. Das geflügelte Wort ora et labora („bete und arbeite“), ergänzt durch lege („lies“), ist das Markenzeichen benediktinischer Spiritualität. Dadurch entfaltet sich auf eine einzigartige Weise, was das lateinische Wort colere („pflegen“) meint: Kultivierung, Kultur und Kult. Es gilt alle Dimensionen menschlichen Daseins zu „pflegen“, indem sowohl die materiellen und ökologischen Lebensgrundlagen als auch das geistige Wachstum und die transzendierende, sich selbst übersteigende Bewegung des Menschen berücksichtigt werden. Erst in dieser Ganzheitlichkeit gelingt Spiritualität und geistliches Leben.

Gott sucht Mitarbeiter

Schon Papst Paul VI. würdigte sehr treffend die Wirkung dieses dreifachen Charismas „bete, arbeite, lies“ der Benediktiner für Europa. Als er 1964 den heiligen Benedikt zum ersten Schutzpatron Europas ernannte, wies er in seinem Apostolischen Schreiben „Pacis Nuntius“ („Bote des Friedens“) darauf hin, dass die geistige Einheit Europas in hohem Maß den Benediktinern zu verdanken sei. Der Papst erfasste in drei Symbolen jene Grundwerte, mit denen Benedikt und seine Mönche ein geeintes Europa ermöglichten: Kreuz, Buch und Pflug.

In der Realisierung dieser drei Symbole wird europäische Spiritualität konkret. Das „Kreuz“ deutet darauf hin, dass es darum geht, zu der eigenen Glaubensüberzeugung zu stehen. Das „Buch“ beinhaltet Wissenschaft, Forschung und Bildung. Der „Pflug“ steht für das Engagement, die konkrete Wirklichkeit zu gestalten und mit der Umwelt verantwortungsvoll umzugehen. In der Verbindung dieser drei Formen des Einsatzes wird Spiritualität lebendig und tragfähig sowie fruchtbar für die europäische Identität. Auf diese Weise prägen die Benediktiner seit anderthalb Jahrtausenden das Gesicht Europas und laden zum Mitwirken ein.

Die Dialektik des Evangeliums „in dieser Welt, aber nicht von dieser Welt“ (Joh 17,14–18) beschreibt das christliche Weltverhältnis und damit eine Spiritualität, welche die Herausforderungen der Welt nicht ausblendet. Selbst Mönche und Nonnen sind nicht dazu berufen, sich der Welt zu entziehen. Christen müssen in der Welt überzeugt und überzeugend präsent sein. Die Berufung, die Gott jedem Menschen zuspricht, ist eine Einladung zur Kooperation mit ihm, wie es uns die Regel des heiligen Benedikt gleich zu Beginn ans Herz legt: Gott sucht Mitarbeiter (Prolog).

Ein Leben im Ja zu Gottes Ruf, ein in diesem Sinne spirituell ausgerichtetes Leben erfordert es, die Welt zu gestalten, und zwar nach den Maßstäben des Evangeliums. Wie man sich dies konkret vorzustellen hat, veranschaulicht die Benediktsregel. Der Anspruch, „damit in allem Gott verherrlicht werde“, steht in einem Kontext, der kaum weltlicher sein könnte: Benedikt schreibt in Kapitel 57 seiner Regel vor, dass Klosterprodukte billiger verkauft werden sollten, als es sonst auf dem Markt üblich ist. Dieses Verfahren soll der Verherrlichung Gottes dienen!

In der benediktinischen Lebensform stehen Wirtschaft und Gotteserfahrung in einer überraschenden Nähe zueinander. Der profane und der sakrale Bereich bilden eine untrennbare Einheit. Diese Haltung hat auch sichtbare Spuren in Europa hinterlassen. Die Klöster waren Orte landwirtschaftlicher Entwicklung; in Klöstern entstanden die ersten Krankenhäuser und weitere soziale Einrichtungen sowie die ersten „Hotels“ als Herbergen für Reisende und Pilger; die Klöster waren die ersten Bildungsstätten; in Klöstern wurden die Werke antiker paganer Autoren abgeschrieben und so vor der Vergessenheit gerettet; Klöster waren Pioniere in wissenschaftlicher Forschung und in der Pflege der Kirchenmusik, des Gregorianischen Chorals; die Klöster boten Raum für künstlerische Tätigkeit, und die imposante Architektur von Klöstern wird auch heute noch bewundert. Diesen Reichtum an wirtschaftlichen, sozialen, wissenschaftlichen und kulturellen Gütern hat eine Lebensform hervorgebracht, die vom Gebet durchdrungen ist.

Kontemplation vollendet sich im Wirken

Das benediktinische Leben zeigt uns, dass Tun und Lassen, Sein und Handeln im Alltag wesentlich zur Spiritualität gehören und dass Spiritualität in der konkreten Alltagsbewältigung ihren Bestand hat. Kontemplation und Aktion bilden keine Gegensätze. Das Ziel des geistlichen Lebens besteht nicht darin, sich losgelöst von der Realität der Meditation zu widmen und das irdische Dasein mit seinen Verpflichtungen hinter sich zu lassen. Blickt man auf das Leben und die Lehre großer benediktinischer Heiliger, dann wird deutlich, dass die Kontemplation sich erst im Wirken vollendet. Dieses Wirken ist jedoch nicht mit Aktionismus zu verwechseln.

Ein im benediktinischen Sinne verstandenes Wirken (opus) ist ein spiritueller Akt, der theologische Dimensionen in sich birgt. Als opus schlechthin gilt die Erschaffung der Welt, die allererste Offenbarung Gottes. Der geschöpfliche Auftrag des Menschen besteht nun darin, mit seinem Wirken das kreative Tun Gottes in der Welt fortzusetzen. Der Mensch ist dazu berufen, mit seinem Tun die Gegenwart Gottes inmitten der Schöpfung sichtbar, hörbar, erfahrbar zu machen. Wirken zielt letztendlich auf die Verwirklichung jenes existenziellen Auftrags, den der Schöpfer jedem einzelnen Menschen bestimmt hat: das je persönlich zugedachte Dasein zu entfalten. Diese Spiritualität lässt sich nicht auf einige Stunden der Betrachtung reduzieren, sondern beansprucht die ganze Existenz des Menschen.

Eine wortwörtlich „wirksame“ Spiritualität entspricht zutiefst dem europäischen Geist, der auf Kreativität und Sinnerfüllung ausgerichtet ist. Der Mensch findet Sinn in seinem Leben, wenn er sich selbst in seiner geschöpflichen Bestimmung verwirklicht und über sich hinaus schöpferisch wirkt.

Zugleich bewahrt die spirituelle Dimension eines solchen Wirkens vor dem Leistungsdruck, der zu einer Gefahr werden kann, wenn alles sich nur darum dreht, immer mehr, immer größer und immer besser zu sein. In der leistungsorientierten Gesellschaft Europas können Klöster eine heilsame Alternative anbieten. Schon der vorgegebene klösterliche Tagesrhythmus mit seinen Gebetszeiten ist eine spirituelle Übung. Mehrmals am Tag versammeln sich Mönche und Nonnen zum Lobpreis Gottes, der hauptsächlich aus Psalmensingen besteht. Dadurch wird das Tageswerk immer wieder unterbrochen und in das Licht göttlicher Offenbarung gestellt, zugleich führt das Gebet zu den Pflichten des konkreten Lebens zurück. Ohne besondere asketische Praktiken, einfach durch das Sich-Fügen in den Wechsel von Tun und Lassen wird erfahrbar, dass gerade die Synthese von Gebet und Arbeit – handwerklich oder intellektuell – die wahre Spiritualität ergibt.

Der Logos ist Liebe

Das Bedürfnis nach Sinn hängt mit der Logosbezogenheit des europäischen Geistes zusammen. Die Frage nach dem Logos, der Vernunft, durchzieht die europäische Geistesgeschichte von der Philosophie der Antike bis zu den Rationalitätstheorien der Gegenwart. Wenn es heißt, Europa eine Seele, eine Spiritualität zu geben, dann ist es elementar, diese „logosbezogene“, rationale Dimension in die Spiritualität zu integrieren.

Dazu hilft eine kleine Reflexion, die Anthropologie und Evangelium miteinander verbindet. Nach der aristotelischen Definition ist der Mensch jenes Wesen, das den Logos hat (ζῷον λόγον ἔχον, Politik I. 2). Logos kann kontextbezogen Wort, Sprache, Vernunft oder Sinn bedeuten. Der vernunftbegabte Mensch, der über die Sprachfähigkeit verfügt, will mit seinen Worten Sinn vermitteln und strebt danach, Sinn zu verstehen.

Zugleich erfährt der Mensch, dass der Logos, der Sinn seines Lebens, nicht ohne Weiteres vorgegeben ist. Noch tiefer, als jenes schöpferische Verlangen greift, das im selbstverwirklichenden und transzendierenden Wirken erfüllt wird, sehnt sich der Mensch nach Annahme, Zugehörigkeit, tiefster Gemeinschaft, nach Liebe und Geliebtwerden. Das ist der eigentliche Sinn eines jeden Menschenlebens. In diese menschliche Daseinserfahrung hinein offenbart das Evangelium jenen Logos, der im Anfang, „im Prinzip“, war und der Gott war, und durch den alles geworden ist (Joh 1,1–3). Von diesem Logos wird verkündet, dass er Mensch geworden ist (Joh 1,14).

Mit der Offenbarung des menschgewordenen Wortes wird die Sinnsuche des Menschen auf eine ungeahnte Weise erfüllt und sogar überboten. Im Christentum erscheint der Logos nicht als eine Idee oder ein abstraktes System. Der ewige göttliche Logos, der Sinn schlechthin, kommt dem Menschen als Mensch entgegen. Der Logos hat eine Stimme und ein Gesicht und einen Namen: Jesus Christus. Sinnerfüllung im christlichen Glauben vollzieht sich in einer personalen Begegnung, die letztlich die Liebe ist. Die Spiritualität hat nichts Anderes zum Ziel, als den Menschen für diese erfüllende Begegnung mit Jesus Christus, dem menschgewordenen Logos, empfänglich und aufnahmebereit zu machen. Die Regel des heiligen Benedikt versteht sich als eine praktische Anleitung zu einem solchen „christozentrischen“ Leben, lautet doch ihr Grundprinzip: „Der Liebe Christi nichts vorziehen“ (Kapitel 4,21).

Europa eine Spiritualität geben bedeutet gemäß diesen Überlegungen, die jahrhundertelange spirituelle Erfahrung aus europäischem Geist für unsere Gegenwart neu zu übersetzen. Orte, an denen diese Spiritualität tagtäglich gelebt wird, haben die Aufgabe, Glaubenserfahrung und Glaubenswissen für die vielen Sinnsuchenden lebenspraktisch und reflektierend zu vermitteln.

Dazu gehört auch, den Menschen zur Einsicht zu verhelfen, dass spirituelle Übungen, welche auch in anderen Religionen bekannt sind, im Christentum eine personale Dimension haben.

Die Benediktsregel weist darauf hin, dass das Fasten in einer freudigen Erwartung der Begegnung mit dem auferstandenen Christus geschieht (Kapitel 49); und dass Sammlung den Raum im Herzen bereitet, in dem sich das menschgewordene Wort aussprechen kann (Kapitel 6). Auch die Tugenden geistlichen Lebens, wie etwa Demut und Gehorsam, die heute bedeutungslos oder gar befremdlich geworden sind, lassen sich aus einer gelebten Christusbeziehung heraus neu übersetzen. So zeigt sich, dass Demut den menschlichen Heilungs- und Reifungsprozess darstellt (Kapitel 7) und dass Gehorsam ein Ausdruck innigster Zugehörigkeit und personaler Hingabe ist (Kapitel 5). Die Askese, die einer europäischen Spiritualität eigen ist, ist kreativ und relational, weil sie auf menschliches Wachstum und persönliche Beziehung ausgerichtet ist, auf Menschwerdung im umfassenden Sinn.

Eine Übersetzung des spirituellen Erbes Europas in die gegenwärtige Erfahrungswelt könnte den Menschen in Europa jene Kraft geben, die allein befähigt, die aktuellen Krisen und zunehmenden Herausforderungen mit einer lebendigen Hoffnung zu bewältigen. Wenn es uns gelänge, die Gesellschaft mit einer europäischen Spiritualität zu durchdringen, dann würde Europa zu einer Einheit in Akzeptanz der Vielfalt finden und über seine Grenzen hinaus an Bedeutung gewinnen.

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