Neues KonsistoriumPapst ernennt 13 neue Kardinäle

Papst Franziskus wird im Oktober 13 Männer neu in das Kollegium der Kardinäle aufnehmen, darunter zehn im wahlfähigen Alter unter 80 Jahren. Das kündigte das Kirchenoberhaupt persönlich am Ende des sonntäglichen Angelusgebetes am 1. September an. Mit den Ernennungen, die im Rahmen eines feierlichen Konsistoriums am 5. Oktober in Rom erfolgen sollen, wächst die Zahl der wahlfähigen Kardinäle auf 128. Gleichzeitig wird diese Gruppe zum ersten Mal zu mehr als der Hälfte aus Männern bestehen, die Franziskus ernannt hat.

Die künftigen Papstwähler kommen aus fünf Kontinenten. Auf Europa entfallen der spanische Islamexperte und Präsident des päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog, Miguel Ayuso Guixot, der portugiesische Leiter der Vatikanischen Bibliothek, Jose Tolentino Calaca de Mendonca, Bolognas Erzbischof Matteo Maria Zuppi (vgl. dieses Heft, 8), der spanische Salesianerpater und Erzbischof von Rabat, Cristobal Lopez Romero, sowie der Erzbischof von Luxemburg und Vorsitzender der EU-Bischofskommission (COMECE), Jean-Claude Hollerich, mit dem erstmals ein Luxemburger Kardinal wird. Aus Asien kommt der Erzbischof von Jakarta, Ignatius Suharyo Hardjoatmodjo, aus Afrika Kinshasas Erzbischof Fridolin Ambongo Besungu, aus Nordamerika der kanadische Jesuit Michael Czerny sowie aus Lateinamerika der Bischof von Huehuetenango (Guatemala), Alvaro Ramazzini, und Havannas Erzbischof Juan Guarcia Rodriquez. Mit Michael Louis Fitzgerald, Sigitas Tamkevicius und Eugenio Dal Corso wird der Papst schließlich drei Männer zu Kardinälen erheben, die aus Altersgründen nicht mehr an einem Konklave teilnehmen können. Lucas Wiegelmann

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