Zur Lage der katholischen Kirche Deutschlands: Fatale Selbstmarginalisierung

Zur Planung ihrer Pastoralaufgaben haben auch die Bistümer inzwischen die Bemessungsgröße des allsonntäglichen Kirchenbesuchs verinnerlicht. Es bleibt die Frage, ob auch gelegentliche Kirchgänger oder bloße Kirchensteuerzahler so einfach vernachlässigt werden dürfen. Die kleine Herde könnte Realität werden, weil man konsequent an sie glaubt und den Fehler macht, Rückgänge überzuinterpretieren und nicht die Breite des nach wie vor vorhandenen volkskirchlichen Lebens wahrzunehmen.

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