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Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 271-273

    LeitartikelSprachen des Glaubens

    Der christliche Glauben hat im Lauf seiner Geschichte verschiedene Sprachen ausgebildet von der Sprache des Gottesdienstes über die der Frömmigkei bis hin zur Sprache der Theologie. Heute wächst die Sensibilität für überlieferte christliche Sprachbestände, gleichzeitig gibt es in Kirche und Gesellschaft eine verbreitete religiöse Sprachnot. Es braucht in dieser Situation Pflege der Sprachtradition wie Freiraum für Experimente.

Kommentar

Aktuell

  • Plus S. 277-279

    Benedikt XVI.Wegweisung für die Kirche Lateinamerikas

    Vom 9. bis 14. Mai besuchte der Papst Brasilien. Sein Hauptaugenmerk dabei galt der Revitalisierung der Kirche in Lateinamerika durch die Stärkung katholischer Identität und die Stabilisierung ethischer Grundwerte in der Gesellschaft.

  • Plus S. 279-281

    FrankreichKatholiken stimmten für Sarkozy

    Bei den französischen Präsidentschaftswahlen orientierten sich die kirchlich gebundenen Wählerinnen und Wähler deutlich nach rechts. Nur wenige Stimmen erhielt der Sieger Nicolas Sarkozy von Muslimen.

Blickpunkt

  • Plus S. 281-285

    Das Jesus-Buch des Papstes und das Programm seines PontifikatesAufklärung über Jesus

    Mit dem Buch „Jesus von Nazareth“ hat Benedikt XVI. eine Summe seines theologischen Denkens vorgelegt. Es hat auch entsprechende Beachtung gefunden. Mit seinem Anspruch, einen Zugang zum wirklichen Jesus als dem Sohn Gottes freizulegen, wirft das Werk des Papstes grundsätzliche Fragen auf, die weit über die Bibelwissenschaft hinausreichen.

Interview

Essays

  • Gratis S. 290-294

    Der G8-Gipfel und die Enzyklika „Populorum Progressio“ Pauls VI.Eine andere Welt ist möglich

    Vor 40 Jahren veröffentlichte Paul VI. die Enzyklika „Populorum Progressio“. Er leistete damit nicht nur einen wichtigen Beitrag zu einem ganzheitlichen Entwicklungsbegriff. Die Enzyklika trug auch entscheidend dazu bei, innerhalb der Kirche die Sensibilität gegenüber der Entwicklungsproblematik zu fördern und Christen in ihrem Engagement für Entwicklungszusammenarbeit zu unterstützen.

  • Plus S. 303-307

    Computerspiele in der DiskussionKulturgut oder Killerkurs?

    Für viele Kinder und Jugendliche sind Computerspiele eine beliebte Freizeitbeschäftigung, einige Spiele neigen zur Brutalität. Angesichts der steigenden Gewaltbereitschaft Jugendlicher stehen sie im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion. Aber wie gefährlich sind diese Spiele wirklich?

  • Plus S. 307-311

    Die Theologie nach dem Ende der PostmoderneZitierfähig und denkwürdig

    Die Theologie hat sich erst spät mit der Postmoderne auseinandergesetzt. Die Hochzeit dieser äußerst vielfältigen philosophischen Bewegung mit Breitenwirkung ist inzwischen vorbei. Wichtige postmoderne Positionen geben jedoch weiterhin auch Theologen zu denken.

  • Plus S. 311-316

    Zwischen Menschenrecht und ökonomischen InteressenWas heißt Bildungsgerechtigkeit?

    Ende März veröffentlichte der UN-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf Bildung seinen Deutschland-Bericht. Zeitgleich legte eine Gruppe von Bildungsforschern, von der Wirtschaft beauftragt, ein Jahresgutachten zum Thema Bildungsgerechtigkeit vor. Vor diesem Hintergrund lassen sich Kriterien benennen, die aus sozialethischer Sicht in einer Konzeption von Bildungsgerechtigkeit Berücksichtigung finden müssten.

  • Plus S. 317-322

    Was Exposure-Programme bewirken könnenBegegnung mit den Armen

    Exposure-Programme sind in den letzten beiden Jahrzehnten zu einem festen Bestandteil der Entwicklungspolitik geworden. Sie ermöglichen Menschen aus dem Westen eine direkte Begegnung mit Armen in der Dritten Welt, deren Leben sie für einige Tage teilen. Dadurch entsteht ein neuer Zugang zu den Problemen von Armut und Unterentwicklung.

Autoren/-innen