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Anzeige: Schuld und Verantwortung

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 433-435

    LeitartikelZäsur Weltjugendtag?

    Das Jahr 2005 wird in die Geschichte der katholischen Kirche in Deutschland vor allem als das Jahr eingehen, in dem sie Gastgeberin des 20. Weltjugendtages war. Die Bilder von Köln, besonders die der großen liturgischen Feiern mit Benedikt XVI. auf dem Marienfeld, werden sich in das kollektive Gedächtnis der deutschen Katholiken, aber auch anderer Zeitgenossen eingraben. Der 20. Weltjugendtag war ein durchweg unverkrampftes, fröhliches, aber nicht oberflächliches Fest des Glaubens und der Begegnung.

    Der Weltjugendtag fand vierzig Jahre nach Abschluss des Zweiten Vatikanischen Konzils und dreißig Jahre nach dem Ende der "Gemeinsamen Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland" statt. Ob er zu einer ähnlichen Zäsur in der Entwicklung der katholischen Kirche in Deutschland wird, ist noch nicht ausgemacht. Er ist aber Anlass genug zu fragen, wo die Kirche in Deutschland heute steht.

Kommentar

  • Plus S. 436-437

    KommentarGelungen

    Benedikt XVI. besuchte zum Weltjugendtag Deutschland.

  • Plus S. 437

    KommentarTragisch

    Roger Schutz ist einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen.

  • Plus S. 437-438

    KommentarBilder

    Die Hungerkatastrophe in Niger, der Tsunami und ein Internet-Tagebuch.

Aktuell

  • Plus S. 439-440

    WeltkatechismusEine Kurzfassung als Hilfsmittel

    Am 28. Juni stellte Benedikt XVI. das Kompendium zum „Katechismus der Katholischen Kirche“ von 1992 vor. Es enthält in knapper Form ein Panorama des katholischen Glaubens.

  • Plus S. 440-442

    AlteEine Studie zeigt ihr Potenzial

    Der Anfang August vorgestellte „Zweite Alterssurvey“ beschreibt die ältere Generation als mehrheitlich aktiv, engagiert und sozial integriert. Zugleich gibt er wichtige Hinweise zur Bewältigung des demographischen Wandels.

Interview

Essays

  • Plus S. 443-447

    Sozialkatholische Traditionen im BundestagswahlkampfUnter Druck

    Wird die kommende Bundestagswahl tatsächlich zu der vielfach angekündigten Richtungsentscheidung, steht auch das deutsche Sozialmodell zur Disposition. In diesem hat das sozialkatholische Denken wie keine andere Tradition sonst Niederschlag gefunden. Finden sich die Kernaussagen dieser Tradition noch in den aktuellen Wahlprogrammen?

  • Plus S. 452-456

    Die Ideologie der militanten IslamistenWoher stammt der Hass?

    Seit dem 11. September 2001 lebt die Welt im Bann des islamistischen Terrors, der inzwischen auch Europa heimgesucht hat. Bei der Motivation der Täter verbinden sich radikal antiwestliche, am Dschihad gegen die Ungläubigen orientierte Strömungen des Islam mit Reaktionen auf westliche Gewalt im Nahen Osten.

  • Plus S. 456-460

    Neue Ergebnisse der Umfrage „Perspektive Deutschland“Macht Glauben glücklich?

    Die Botschaft des Evangeliums will den Menschen Zuversicht vermitteln. Empirisch belegen lässt sich immerhin, dass die Mitgliedschaft in der katholischen Kirche signifikante Auswirkungen auf Zufriedenheit und Verantwortungsbereitschaft hat. Das macht eine Analyse der Daten der jüngsten Umfrage „Perspektive Deutschland“ deutlich.

  • Plus S. 460-464

    Die katholische Kirche in Polen nach Johannes Paul II.Quellen der Zuversicht

    Für die Menschen in seinem Heimatland war Johannes Paul II. höchste und unumstrittene Autorität. Jetzt muss sich die katholische Kirche in Polen ohne diese Führungsgestalt zurechtfinden, womit sie sich teilweise schwer tut. Trotzdem bietet die Lage des polnischen Katholizismus Anlass zu begründeteter Hoffnung.

  • Plus S. 464-468

    Der entwicklungspolitische Ertrag des jüngsten G8-GipfelsHoffnungen und Enttäuschungen

    Anfang Juli trafen sich die Staats- und Regierungschefs der acht führenden Wirtschaftsmächte zu einem Gipfel im schottischen Gleneagles. Auf der Tagesordnung stand nicht zuletzt die Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika. Der Gipfel sprach sich für einen Schuldenerlass zugunsten besonders verschuldeter Länder aus, ließ es aber an Perspektiven für eine Welt ohne Armut fehlen.

  • Plus S. 468-472

    Die religiöse Szene in den NiederlandenSäkularisierung auf dem Rückzug?

    In den Niederlanden ist die Frage nach der Religion in jüngster Zeit durch den Islam wieder auf die Tagesordnung geraten. Aber auch darüber hinaus lassen sich in dem hoch säkularisierten Land Anzeichen dafür finden, dass Religion neu interessant wird, nicht selten an den traditionellen Kirchen vorbei. Die Grenzen zwischen Kirchenzugehörigkeit und Außerkirchlichkeit sind fließend geworden.

  • Plus S. 477-480

    Die Islamische Republik Iran unter ihrem neuen PräsidentenUngewisse Zukunft

    Neuer Präsident der Islamischen Republik Iran ist der bisherige Teheraner Bürgermeister Mahmud Ahmadi-Nedjat. Er steht der konservativen religiösen Führung des Landes nahe, kennt aber gleichzeitig die Alltagssorgen der armen Bevölkerungsmehrheit, die auf eine Verbesserung der Lebensumstände setzt. Die Konflikte um die Rolle der schiitischen Geistlichkeit im Iran sind ungelöst.

  • Plus S. 480-483

    Die lange Krise Togos und die Verantwortung DeutschlandsVerpasster Neuanfang

    Der westafrikanische Togo war einst eine deutsche Kolonie, bevor er nach dem Ersten Weltkrieg an Frankreich fiel. Seit 1960 unabhängig, erlebte Togo nach dem Tod von Präsident Eyadema in diesem Februar eine massive Krise. Die Lage ist nach wie vor instabil. Die katholische Kirche des Landes will sich verstärkt Fragen von Frieden und Gerechtigkeit widmen.

Autoren/-innen