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Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 217-219

    LeitartikelÖkumene auf Deutsch

    Die beiden großen Kirchen in Deutschland stehen sich längst nicht mehr als gegeneinander abgeschlossene Blöcke gegenüber, sondern wohnen wie gute Nachbarn Tür an Tür. Aber die volle kirchliche Gemeinschaft zwischen Katholiken und Protestanten in Deutschland ist nicht in Sicht. Beide Kirchen haben derzeit viel mit sich selber zu tun, die Mehrzahl der Kirchenmitglieder ist am Thema Ökumene ernsthaft nicht interessiert. In dieser Situation ist es wichtig, das bisher ökumenisch Erreichte zu sichern und in gegenseitigem Respekt weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten.

Kommentar

  • Plus S. 220-221

    KommentarZielscheibe

    Zwei bayerische Bischöfe legen sich mit „Wir sind Kirche“ an.

  • Plus S. 220

    KommentarZwangslage

    Droht künftig die „eingebettete“ Hilfsorganisation?

  • Plus S. 221-222

    KommentarSi tacuisses

    Das Dokument der Liturgiekommission über „Räume der Stille“ enttäuscht.

Aktuell

  • Plus S. 223-225

    Johannes Paul II.Enzyklika über die Eucharistie

    Am 17. April unterzeichnete Johannes Paul II. seine 14. Enzyklika. Sie entfaltet das katholische Eucharistieverständnis in seinen verschiedenen Dimensionen und nimmt klare ökumenische Grenzziehungen vor.

  • Plus S. 225-227

    Donum vitaeHoch engagiert und chronisch klamm

    Die Aufregung um Donum vitae hat sich gelegt. Unterdessen baut der Verein sein Beratungsangebot weiter aus. Die Finanzlage der von katholischen Laien getragenen Initiative zur Förderung einer katholisch geprägten Schwangerschaftskonfliktberatung bleibt prekär.

Blickpunkt

  • Plus S. 227-231

    Die Lehren des Irakkriegs und das Bischofswort zum „Gerechten Frieden“Gewaltprävention statt Präventivkriege

    In ihrer entschiedenen Ablehnung des amerikanischen Vorgehens im Irak sahen sich Vertreter des Vatikans wie der Deutschen Bischofskonferenz mit dem Vorwurf konfrontiert, friedensethisch und sicherheitspolitisch nicht mehr auf der Höhe der gegenwärtigen Debatte zu sein. Der folgende Beitrag zeigt in Auseinandersetzung mit der neuen Sicherheitsstrategie der USA, wie Gewaltprävention und die Überwindung des Krieges erreicht werden können.

Interview

  • Plus S. 231-237

    Ein Gespräch mit ZdK-Generalsekretär Stefan Vesper vor dem Ökumenischen Kirchentag„Relevanz des Christseins in dieser Zeit“

    Nach einem Vorbereitungsprozess, der von vielen Erwartungen und Hoffnungen, aber auch von Enttäuschungen und kontroversen Debatten geprägt war, findet vom 28. Mai bis zum 1. Juni in Berlin der Ökumenische Kirchentag statt. Welche ökumenischen Impulse können von ihm ausgehen? Darüber sprachen wir mit dem Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken und Mitglied des Gemeinsamen Präsidiums und Vorstands des Ökumenischen Kirchentags, Stefan Vesper. Die Fragen stellte Alexander Foitzik.

Essays

  • Plus S. 237-242

    Horizont und aktuelle Fragen der FundamentaltheologieUnerlässliche dialogische Kompetenz

    Der folgende Überblick zum aktuellen Stand der Fundamentaltheologie steht in der Reihe dieser Zeitschrift zum Stand der einzelnen theologischen Disziplinen eher am Ende. Mit einigem Recht, kann doch die Fundamentaltheologie nicht umhin, sich in besonderer Weise auf die Theologie als Ganzes zu beziehen. Gerade sie erfährt ihre Bestimmung aus der Verortung im aktuellen gesellschaftlichen wie speziell wissenschaftlichen Diskurs.

  • Plus S. 242-246

    Religiöse Bildung im zusammenwachsenden EuropaUnter Anpassungszwang?

    Die europäische Bildungspolitik findet in den EU-Mitgliedsstaaten kaum Interesse, obwohl dort durchaus Weichen gestellt werden. Das innerhalb der europäischen Institutionen bislang entschieden favorisierte laizistische Modell schulischer religiöser Erziehung scheint in jüngster Zeit an einigen Punkten fragwürdig geworden zu sein. Die Kirchen sollten diese Chance nutzen.

  • Plus S. 246-251

    Die „Legionäre Christi“ und ihr GründerFromm und einflussreich

    In Deutschland ist die Ordensgemeinschaft der „Legionäre Christi“ wenig bekannt. Gesamtkirchlich betrachtet ist sie mit der dazugehörigen Bewegung „Regnum Christi“ aber ein gewichtiger Faktor im Konzert der neueren geistlichen Bewegungen. Ein spanischer Journalist und Kenner der in Mexiko entstandenen Gemeinschaft stellt im folgenden Beitrag Entstehungsgeschichte, Spiritualität und Aktivitäten der Legionäre dar.

  • Plus S. 251-255

    Die Rolle der Islamisten in MarokkoAuf dem Vormarsch

    Die islamistische Bewegung machte sich im Königreich Marokko später bemerkbar als in anderen arabischen Staaten. In den letzten Jahren, nicht zuletzt als Reaktion auf den liberaleren Kurs des neuen Königs, gewinnen islamistische Gruppierungen deutlich an Einfluss. Seit den letzten Parlamentswahlen im September 2002 bildet die einzige legale islamistische Partei die drittstärkste Fraktion in der Volksvertretung.

  • Plus S. 255-260

    Das Kind rückt in den Fokus der TheologenGroßes Interesse an den Kleinen

    Die biblische Überzeugung von der Gotteskindschaft aller Menschen spricht selbst den Kleinsten eine Würde zu, die von den ersten Jahrhunderten an in der christlichen Gesellschaft Konsequenzen hatte. Seit kurzem nun ist das Kind verstärkt auch Thema der theologischen Reflexion.

  • Plus S. 260-264

    Hans Jonas zwischen Philosophie und TheologieGnosis und Verantwortung

    Vor hundert Jahren, am 10. Mai 1903, wurde der jüdische Philosoph Hans Jonas geboren. Zu seinem Werk gehört eine Untersuchung über die spätantike Gnosis, die große Herausforderung für das frühe Christentum, ebenso wie ein Buch über den Gottesbegriff nach Auschwitz, dessen Mythos vom leidenden Gott viel diskutiert wurde. Auf einem theologischen Hintergrund entwickelt Jonas eine Ethik des Lebens als Gegengewicht zum modernen Nihilsmus.

  • Plus S. 264-268

    Das Friedensengagement der katholischen Kirche in KolumbienKultur der Gewalt

    Seit vierzig Jahren befindet sich Kolumbien im Kriegszustand. Auch wenn die kolumbianische Kirche historisch bedingt im politischen und sozialen Bereich noch keinesfalls einheitlich agiert, richten sich doch hohe Erwartungen an sie als Friedensstifterin und Anwältin vor allem der armen Landbevölkerung und der Binnenflüchtlinge.

Autoren/-innen