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Über diese Ausgabe

Leitartikel

Kommentar

  • Plus S. 166-167

    KommentarFall

    Ein Treuhandausschuss der Bischöfe kontrolliert die Berliner Finanzen.

  • Plus S. 167

    KommentarBis zuletzt

    Der Papst hat alles getan, um den Irakkrieg doch noch zu verhindern.

  • Plus S. 168

    KommentarKnirschen

    Die deutsche Folter-Debatte zwingt zu einer Neubesinnung auf den Rechtsstaat.

Blickpunkt

  • Plus S. 172-177

    Jüdisches Leben in Deutschland heuteHeimisch-Werden

    Ende Januar haben Vertreter des Zentralrates der Juden in Deutschland und der Bundeskanzler einen Vertrag unterzeichnet, der von allen Beteiligten als historischer Schritt bezeichnet wurde. Für die Juden in Deutschland markiert dieser Staatsvertrag einerseits das Ende der Nachkriegszeit. Zugleich fällt er in eine von Umbrüchen und tiefgreifenden Veränderungen geprägte Phase, die spätestens mit dem Jahr 1990 begonnen hat.

Interview

Essays

  • Plus S. 169-170

    KatholikenWas Allensbach herausfand

    Es gibt keine Anzeichen für eine religiöse Trendwende. Das zeigen die Ergebnisse einer Allensbach-Befragung von deutschen Katholiken zu ihrer Kirchenbindung und zu ihrem Umgang mit den kirchlichen Medien.

  • Plus S. 170-172

    EuropaLaienverbände suchen Vernetzung

    Vom 7. bis 9. März trafen sich in Krakau katholische Laienvertreter aus mehreren europäischen Ländern. Das Hauptaugenmerk bei ihren Beratungen galt der Arbeit des Europäischen Konvents und der bevorstehenden EU-Erweiterung.

  • Plus S. 182-186

    Die katholische Kirche in den USA nach dem Pädophilie-SkandalTraditionelle Werte im Aufwind?

    Gewinnen in der katholischen Kirche der USA die Verfechter traditioneller Moralvorstellungen, treuer Bindung an das Lehramt und fester Disziplin an Gewicht? Anzeichen für eine solche Trendwende gibt es durchaus: Junge Katholiken wenden sich gegen die liberale Abtreibungsgesetzgebung und proklamieren voreheliche Enthaltsamkeit, prominente Katholiken kritisieren die vermeintliche kirchliche Liberalisierung im Gefolge des Zweiten Vatikanums.

  • Plus S. 186-190

    Die katholische Kirche und ihre ökumenischen DialogeDen Übergang gestalten

    Die katholische Kirche ist nicht nur mit weitem Abstand die größte christliche Konfession; sie führt auch die meisten ökumenischen Dialoge mit anderen Kirchen. Ob und wie diese Dialoge die volle Gemeinschaft der getrennten Kirchen voranbringen können, ist schwer abzusehen. Das ökumenische Kontaktnetz der katholischen Kirche zu fast allen Strängen der Weltchristenheit bleibt auf jeden Fall wichtig.

  • Plus S. 190-193

    Bildungschancen von Migrantenkindern hängen nicht am NachzugsalterEin gespaltenes Familienbild

    Auch die Ergebnisse der dritten so genannten PISA-Studie haben es bestätigt: In Deutschland gibt es im Gegensatz zu europäischen Nachbarstaaten ein besonderes Problem mit dem Schulerfolg von Migrantenkindern. Aber diese Tatsache lässt sich nicht als Argument für eine Absenkung des Nachzugsalters von Migrantenkindern verwenden. Wichtiger wäre eine umfassende Bildungsreform zugunsten von Chancengleichheit.

  • Plus S. 198-202

    Entwicklungszusammenarbeit im interreligiösen KontextSensibilität und Einsatzbereitschaft

    Für die gelegentlich spannungsreiche Entwicklungszusammenarbeit im interreligiösen Kontext kann es keine Patentrezepte geben. In jedem Fall braucht ein kirchliches Hilfswerk wie Misereor mit seinen Partnerorganisationen ein hohes Maß an Sensibilität für religiöse und kulturelle Kommunikationsprobleme. In der Menschenrechtsarbeit oder bei der Förderung offener Zivilgesellschaften bietet die interreligiöse Kooperation besondere Chancen.

  • Plus S. 202-207

    Sri Lanka im Zeichen von Waffenstillstand und FriedensverhandlungenHoffnung auf einen Neubeginn

    Im jahrzehntelangen blutigen Konflikt zwischen singhalesischer Mehrheit und tamilischer Minderheit in Sri Lanka, dem früheren Ceylon, hat sich der Wind gedreht. Seit über einem Jahr gibt es ein Waffenstillstandsabkommen, es laufen Friedensverhandlungen unter norwegischer Vermittlung. In buddhistischen Kreisen regt sich Widerstand gegen eine Föderalisierung des Landes; die katholische Kirche, der Singhalesen wie Tamilen angehören, hat ihre Möglichkeiten während des langen Konflikts eher zögerlich genutzt.

  • Plus S. 207-212

    Die Evolutionstheorie und das Handeln GottesReligionsprinzip des Kosmos

    Evolutionslehre und Urknalltheorie werden heute nicht mehr als direkter Angriff auf den christlichen Schöpfungsglauben verstanden. Umgekehrt lassen sich von den jüngeren naturwissenschaftlichen Erkenntnissen sogar neue Einsichten zur Religiosität des Menschen gewinnen. Welches sind die kosmischen Bedingungen für den homo religiosus?

Autoren/-innen