Anzeige: Rom ist kein Gegner. Warum die Kirche Reformen braucht. Von Georg Bätzing
Herder Korrespondenz. Monatsheft für Gesellschaft und Religion 55 (2001) Heft 9

Über diese Ausgabe

Leitartikel

Kommentar

  • Gratis S. 436-437

    KommentarGeplatzt

    Die jüdisch-vatikanische Historikerkommission beendet ihre Arbeit.

  • Gratis S. 437-438

    KommentarNotsignal

    Kurie schränkt Auslandseinsatz der Priester aus Missionsgebieten ein.

  • Gratis S. 438-439

    KommentarMehr Mut!

    Kontroversen um „Babyklappen“ und anonyme Geburt.

Blickpunkt

  • Gratis S. 443-448

    Diskussion über Primat und Kollegialität in den USASelbstbewusste Vorstöße

    Der amerikanische Katholizismus ist in der Weltkirche ein gewichtiger Faktor. Schon deshalb verdient die Diskussion Beachtung, die unter Beteiligung von Bischöfen und Theologen seit einigen Jahren in den USA über Reformen im katholischen Kirchengefüge geführt wird. Ferdinand Oertel, langjähriger Beobachter der amerikanischen katholischen Szene, gibt einen Überblick.

  • Gratis S. 453-457

    Die katholische Kirche und ihre ZwangsarbeiterEin Jahr danach

    Bei der Entschädigung der NS-Zwangsarbeiter hat die katholische Kirche der Bundesrepublik einen eigenen Weg eingeschlagen. Ein Jahr nach dem entsprechenden Beschluss der Bischofskonferenz zieht Karl-Joseph Hummel, Direktor der Bonner Forschungsstelle der Kommission für Zeitgeschichte, eine Zwischenbilanz.

Interview

Essays

  • Gratis S. 439-441

    ProtestantenWas in der Kirche gelten soll

    „Kirchliche Lebensordnungen“ sind ein protestantisches Spezifikum. In den evangelischen Kirchen der Bundesrepublik gibt es gleich zwei neue Lebensordnungen, die den Ist- wie den Sollzustand von Kirche beschreiben.

  • Gratis S. 441-443

    ItalienBischöfliche Leitlinien für die Pastoral

    Die Italienische Bischofskonferenz hat Leitlinien für die Pastoral im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts veröffentlicht. Gefordert wird darin vor allem mehr missionarische Dynamik bei der Weitergabe des Glaubens.

  • Gratis S. 457-460

    Zur Rehabilitierung von Antonio RosminiLehramtliche Selbstkorrektur

    Zum ersten Mal hat das römische Lehramt offiziell die Verurteilung eines Theologen – wenn auch mit einigen Verrenkungen – zurückgenommen. Der Bonner Dogmatiker Karl-Heinz Menke kommentiert für uns die vom 1. Juli 2001 datierte Erklärung der Glaubenskongregation zu Denken und Werk des italienischen Theologen Antonio Rosmini.

  • Gratis S. 460-465

    Hinduistische Traditionen und Organisationen in EuropaAlte Götter in neuer Heimat

    In Europa führte der Hinduismus abgesehen von Großbritannien bisher ein Schattendasein. Unverkennbar haben sich inzwischen jedoch südasiatische wie „westliche“ Hindus auch hierzulande etabliert. Der Religionswissenschaftler Martin Baumann schildert, wie sie mit Tempelbauten und feierlichen Prozessionen Anspruch auf Teilhabe am öffentlichen Raum erheben.

  • Gratis S. 465-470

    Die Theologischen Fakultäten in Österreich zeigen ProfilMut zur Selbstbehauptung

    Den Universitäten in Österreich wurde in den vergangenen Jahren ein wahrer Reformmarathon verordnet. Davon sind auch die Theologischen Fakultäten betroffen, die sich durch intelligente Profilbildung zu behaupten versuchen. Ulrich Winkler, Assistent am Institut für Systematische Theologie und Ökumene in Salzburg und Sprecher der österreichischen Assistenten in der Theologie, gibt einen Überblick.

  • Gratis S. 470-474

    Chancen für das religiöse BuchZwischen Kirche und Markt

    In diesen Wochen feiert der Verlag Herder sein zweihundertjähriges Bestehen. Nicht zuletzt deshalb baten wir Rolf Pitsch, den Direktor des Borromäusvereins, um einen Beitrag über Schwierigkeiten und Chancen des Verlegens und Verkaufens religiöser Bücher am Beginn des 21. Jahrhunderts.

  • Gratis S. 474-478

    Gemeindereferentinnen zwischen Hilfsarbeiterin und „Seelsorgebiene“Nur die rechte Hand des Pfarrers?

    Anders als bei den Pastoralberufen, die erst im Gefolge des Zweiten Vatikanischen Konzils entstanden sind, liegen die Wurzeln der Gemeindereferentin in der Entdeckung des „Laienapostolats“ am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts. Seither hat sich das Berufsprofil von der Hilfs- und Zuarbeit für kirchliche Amtsträger zur eigenständigen Seelsorge entwickelt.

  • Gratis S. 478-482

    Die Orthodoxe Kirche im heutigen GriechenlandDominant, aber nicht unangefochten

    Fast alle Griechen gehören der Orthodoxen Kirche an, die mit dem Staat eng verbunden ist. Gleichzeitig gibt es Spannungen zwischen der traditionellen Vorstellung einer sozusagen „natürlichen“ Verbindung von Griechentum und Orthodoxie und der sich rasant modernisierenden griechischen Gesellschaft. Bert Groen vom „Institut für Östliches Christentum“ der Katholischen Universität Nimwegen skizziert den Konflikt.

Autorinnen und Autoren