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Anzeige: Schuld und Verantwortung

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 487-489

    LeitartikelReligion in Krisenzeiten

    Auch nach dem 11. September 2001 hat sich bestätigt: Politische Krisen und militärische Auseinandersetzungen haben meist auch einen religiösen Aspekt. Allerdings ändert die kurzfristige Hinwendung zum Religiösen im nachchristlichen Westen nichts an der grundsätzlichen Privatisierung von Religion. Für die islamische Welt gilt eine andere Zuordnung von Religion, Staat und Gesellschaft. Diese Asymmetrie macht den Dialog mit dem Islam so notwendig wie schwierig.

Kommentar

  • Plus S. 490

    KommentarHoffnungen

    Renovabis-Kongress über Kirchen und europäische Integration.

  • Plus S. 490-492

    KommentarLinkshänder

    Die kirchliche Auseinandersetzung mit der Homosexualität bleibt unbefriedigend.

  • Plus S. 492

    KommentarFabelhaft

    Der Film „Amélie“ will das verschüttete Gute im Menschen heben.

Aktuell

  • Plus S. 493-495

    TheologieVerhältnis zum Lehramt verbessert

    Das hochnervöse Verhältnis zwischen dem römischen Lehramt und den Theologen, vor allem aus dem Westen Europas, hat sich entspannt. Das war auf dem 4. Kongress der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie Ende August deutlich zu spüren.

  • Plus S. 495-498

    SchweizWirtschafts- und Sozialwort der Kirchen

    Nach einem mehrjährigen Konsultationsprozess haben die beiden großen Kirchen in der Schweiz jetzt das Wort „Miteinander in die Zukunft“ veröffentlicht. Es enthält grundlegende Orientierungen und konkrete Vorschläge zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung.

Interview

Essays

  • Plus S. 498-503

    Priester auf der Suche nach ProfilBedrängende Notstände

    Aufgrund seiner zentralen Stellung im katholischen Lehrgebäude treffen gesellschaftliche, kirchliche und theologische Entwicklungen – noch vor der Diskussion um Pflichtzölibat und Frauenordination – die Identität des Priesters in besonderer Weise. Eine Reihe von Neuerscheinungen versucht, angesichts der hochkomplexen Gemengelage Orientierung zu geben. Dazu gehört auch die Frage, wie priesterliches Leben heute gelingen kann.

  • Plus S. 508-512

    Das Kräftemessen zwischen Islamisten und dem neuen König in MarokkoAktionsfeld Religion

    An vielen Stellen der islamischen Welt findet derzeit ein Kulturkampf zwischen islamistischen Gruppierungen und Reformern statt, die sich um eine gewisse Öffnung zur westlichen Moderne bemühen. Hanspeter Mattes vom Deutschen Orient-Institut in Hamburg beschreibt diese nicht erst seit dem 11. September für die Zukunft einer ganzen Weltregion maßgebliche Auseinandersetzung am Beispiel Marokko.

  • Plus S. 512-516

    Wie der Tod im Fernsehen vorkommtEnde ohne Sinngebung

    Bis zu ihrem 14. Lebensjahr haben Jugendliche heute im Schnitt 18000 Fernsehtode gesehen. Der Tod ist im Fernsehen allgegenwärtig, aber es ist ein Tod ohne Geheimnis. Während die Gesellschaft einen realen Tod vielfach verdrängt, konsumiert sie in den Medien einen Tod aus zweiter Hand. Die Publizistin Elisabeth Hurth legt den Finger in diese Wunde.

  • Plus S. 516-521

    Erfahrungen in der CitypastoralLaufkunden und Stammgäste

    Das Christentum in der Antike war zunächst eine Stadtreligion. Heute sind die Kirchen dabei, die Chancen einer Citypastoral in den Geschäfts- und Kulturzentren der Innenstädte zu entdecken. Der Jesuit Karl Kern leitet seit 1996 das Nürnberger Projekt einer „Offenen Kirche“ und kann von überraschenden Erfahrungen berichten.

  • Plus S. 521-527

    Konturen und Strukturen asiatischer TheologieIm Übergang

    Nirgendwo sind Christen hautnah so großer religiöser Vielfalt ausgesetzt wie in Asien. In den letzten Jahrzehnten hat die asiatische Theologie mit verschiedenen Ansätzen versucht, dieser Situation Rechnung zu tragen. Es geht ihr um den Dialog mit den Religionen, mit den Kulturen wie mit den Armen. Damit leistet sie einen wichtigen Dienst für die gesamte Weltkirche.

  • Plus S. 527-531

    Die Rael-Bewegung und ihre AllmachtsfantasienUnterwegs zum High-Tech-Paradies

    Ins Licht einer größeren Öffentlichkeit ist die „Rael-Bewegung“ des Franzosen Claude Vorilhon kürzlich mit ihren Plänen zum Klonen von Menschen getreten. Es handelt sich bei den Raelianern um eine weltweit verbreitete, straff organisierte Bewegung, die sich auf den Kontakt mit Außerirdischen beruft und technischen Allmachtsfantasien anhängt. Matthias Pöhlmann von der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen in Berlin beleuchtet Ideologie und Aktivitäten der Gruppe.

  • Plus S. 531-536

    Die neueren Erkenntnisse der biblischen Archäologie und die ExegeseScherben bringen Glück

    Die Konturen der biblischen Lebenswelt lassen sich nicht nur durch die Texte des Alten und des Neuen Testaments erschließen. Auch die Ergebnisse der archäologischen Forschung sind hinzuzuziehen. Wolfgang Zwickel, Professor für Altes Testament und Biblische Archäologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Mainz, zeigt das Panorama der jüngeren Funde auf, die der Exegese zu denken geben.

Autoren/-innen