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Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 271-273

    LeitartikelZuwanderung und Religion

    Die Bundesrepublik befindet derzeit in einem religiös-kirchlichen Wandlungsprozess mit ungewissem Ausgang. In den letzten Jahrzehnten hat sich die religiöse Landschaft durch Zuwanderung verändert.

Kommentar

  • Plus S. 274

    KommentarSchlagseite

    Die Vorlage für das „Feierabendmahl“ auf dem Frankfurter Kirchentag.

  • Plus S. 276-277

    KommentarNeid?

    Die Kirchen begrüßen den ersten Armuts- und Reichtumsbericht.

Blickpunkt

  • Plus S. 284-289

    Weichenstellung in der deutschen BiopolitikSchwierige Verständigung

    Gentechnik und Biomedizin werfen nicht nur ethische Fragen nach dem auf, was wir dürfen und sollen, sondern auch politische Fragen danach, was wir eigentlich wollen. Die Antwort auf die Frage, wie wir in Zukunft leben wollen, veranlasst die Biopolitik zu Rahmensetzungen und Steuerungen. Der Mainzer Moraltheologe Johannes Reiter kommentiert das derzeitige Ringen darum.

Interview

  • Plus S. 289-294

    Ein Gespräch mit Rita Süssmuth über Frauenpolitik„Wir brauchen mehr Optionen, nicht weniger“

    „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“, heißt es in Artikel 3 Grundgesetz. Dagegen zeigen Zahlen und Statistiken, aber auch die offenkundige soziale Wirklichkeit, dass Frauen hierzulande längst nicht „in bester Verfassung“ sind. Wir sprachen mit der früheren Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth (CDU) über den Stand der Gleichberechtigung. Die Fragen stellte Brigitte Böttner.

Essays

  • Plus S. 277-279

    Johannes Paul II.Auf den Spuren des Apostels Paulus

    Politisch brisant, ökumenisch heikel und am Nerv des christlich-islamischen Dialogs – die 93. Auslandsreise Johannes Pauls II. war in mehrfacher Hinsicht schwierig. Als „Pilger“ auf den Spuren Pauli besuchte der Papst kurz vor seinem 81. Geburtstag Athen, Damaskus und Malta.

  • Plus S. 279-282

    Europa„Charta Oecumenica“ verabschiedet

    Am 22. April wurde in Straßburg die „Charta Oecumenica“ durch die Vorsitzenden des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen und der Konferenz Europäischer Kirchen unterzeichnet. Das Dokument ist rechtlich zwar nicht verbindlich, soll aber trotzdem die Ökumene auf dem Kontinent beflügeln.

  • Plus S. 282-284

    FrankreichChristentum auf der Anklagebank

    René Rémond ist kein unverbesserlicher Apologet von Christentum und Kirche, der nicht um die Schattenseiten beider wüsste und diese auch thematisierte (vgl. HK, Mai 1986, 221ff.). Er ist ein überaus angesehener Historiker, Mitglied der „Académie française“ und damit einer der „Unsterblichen“ innerhalb der französischen Gegenwartskultur. Bei der Aufarbeitung einer dieser Schattenseiten der Kirche, der Begünstigung von Kollaborateuren in der unmittelbaren Nachkriegszeit, war Rémond mit der Verfassung des Berichtes „Touvier“ an vorderster Stelle beteiligt (vgl. HK, März 1992, 108ff.).

  • Plus S. 294-298

    Ethisches Investment mit deutlichem AufwärtstrendRendite und Moral

    Mit etwas Verspätung wächst auch in Deutschland das Interesse an ethisch verantworteter Geldanlage. Es lässt sich erwarten, dass sich das Verhältnis der Anlagen zwischen konventionellen und ethisch-ökologischen Investments zu Gunsten der letzteren verschieben wird. Dies zeigt der Frankfurter Sozialethiker Johannes Hoffmann, der das so genannte Corporate Responsibility Rating mitentwickelt hat.

  • Plus S. 298-301

    Die Neutestamentler und der Gott des Juden JesusAufhebung der Grenzen?

    Kaum jemand bestreitet, dass Jesus den Gott seiner Väter gepredigt hat. Die in den vergangenen Jahren immer wieder diskutierte Frage, welche neuen Akzente er dabei setzte, stand im Mittelpunkt der diesjährigen Tagung der Arbeitsgemeinschaft der katholischen Neutestamentler im deutschen Sprachraum, die sich vom 2. bis 6. April im belgischen Löwen traf.

  • Plus S. 302-306

    Die Ukraine vor dem Besuch Johannes Pauls II.Vermintes Gelände

    Die kirchliche Lage in der Ukraine ist seit Jahren gespannt. Die orthodoxen Kirchen konkurrieren miteinander; dazu kommen die erst 1990 wieder zugelassene griechischkatholische Kirche und die „lateinischen“ Katholiken. Im Vorfeld des für Ende Juni geplanten Papstbesuchs treten die Spannungen deutlich hervor; auch politisch ist die Ukraine ein Pulverfass.

  • Plus S. 306-311

    Wir brauchen eine familienorientierte GesellschaftspolitikNoch nicht zu spät

    Die Auswirkungen der extrem niedrigen Geburtenrate in Deutschland dringen immer deutlicher ins allgemeine Bewusstsein. Es führt kein Weg an einer umfassend konzipierten Familienpolitik vorbei, die für mehr Chancengleichheit für Paare mit mehreren Kindern sorgt und die Hemmschwellen gegenüber einer Entscheidung für Kinder senkt. So die These von Max Wingen, früherer Ministerialdirektor im Familienministerium und Professor für Bevölkerungswissenschaft und Familienpolitik, Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen zu diesem Themengebiet.

  • Plus S. 311-316

    Katholiken und Hindus in IndienZwischen Gewalt und Toleranz

    Das Christentum in Indien ist zweitausend Jahre alt. Dennoch gibt es Hindugruppen und -organisationen, die die indischen Christen als Fremdkörper betrachten. Auch in den letzten Monaten kam es wieder zu Gewalttaten gegen christliche Einrichtungen. Der Geist der Toleranz und des Dialogs zwischen den Religionen ist in Indien aber nach wie vor lebendig.

  • Plus S. 320-322

    Anmerkungen zur katholischen Kirche in SpanienBischöfe, Jugend, Bewegungen

    Zum Beitrag von Juan García Pérez über die Situation der katholischen Kirche in Spanien in unserem Märzheft (142 ff.) erhielten wir eine Stellungnahme aus Spanien, die die Akzente anders setzt. Wir veröffentlichen sie als Diskussionsbeitrag. Enrique Bonete Perales ist Professor für Ethik an der staatlichen Universität Salamanca.

Autoren/-innen