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Kommunion-StreitCIG-Thema

Inhalt
1. Auflage 2018
Bestellnummer: Z040004
Erscheinungstermin PDF: 2018
Bestellnummer PDF: D501015

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Der Kommunionstreit der deutschen Bischöfe hält nach wie vor an. Es geht um die Pastorale Handreichung, in der sich eine überwältigende Mehrheit der deutschen Bischofskonferenz für einen erlaubten Kommunionempfang konfessionsverschiedener Ehepartner ausgesprochen hatte. Die skeptische Minderheit hat sich mit ihren Bedenken in dieser Angelegenheit schließlich an höchste Instanz gewandt. Zunächst sah es so aus, als halte sich Rom in der Frage zurück, ob evangelische Ehepartner erlaubt die Kommunion empfangen dürfen. Man solle in Deutschland zu einer einmütigen Regelung kommen. Doch kurze Zeit später tauchte ein Brief aus dem Vatikan auf. In Übereinstimmung mit Papst Franziskus hat die Glaubenskongregation die Vorschläge der Mehrheit der deutschen Bischofskonferenz zurückgewiesen. Die Pastorale Handreichung sei nicht reif für eine Veröffentlichung. Diese Entwicklungen führen zu Irritationen und Enttäuschungen unter den Gläubigen. Wie geht es nun weiter?

 Dieser Sonderdruck versammelt Beiträge aus CHRIST IN DER GEGENWART zum Thema, u.a. Stellungnahmen des Münsteraner Theologen Michael Seewald, des Freiburger Moraltheologen Eberhard Schockenhoff sowie der reformierten Züricher Theologin Christina Aus der Au.

Über dieses Paket

Kommentar

  • Gratis 23/2018 S. 257-257

    Kommunionstreit: Deutsche Bischöfe und VatikanWozu Theologie?

    Das Misstrauensvotum Roms gegen die Bischöfe ist auch ein Misstrauensvotum gegen die Theologen, die die Bischöfe beraten und den Text über Kommunion für evangelische Ehepartner mit entworfen haben. Das lässt fragen, ob das, was an ökumenischer Pionierarbeit im 20. Jahrhundert geleistet und an moderner Theologie entwickelt wurde, alles Makulatur ist.

Zeitgänge

  • Gratis 23/2018 S. 259-260

    Kommunionstreit: Der Brief aus dem VatikanAuf den Papst kommt es an!

    Im Kommunionstreit der deutschen Bischöfe gibt es verwirrende Botschaften. Nun hat der Vatikan die Angelegenheit doch an sich gezogen. Sehr viele Christen, nicht nur in Deutschland, sind irritiert, ja empört über die römische Ablehnung eines theologisch gut begründeten Dokuments zugunsten der Kommunion für evangelische Ehepartner.

  • Gratis 13/2018 S. 135-136

    Eucharistie - AbendmahlGottheit tief verborgen

    Mit dem Glaubensverständnis ist auch die Feier der Eucharistie in eine Krise geraten. Die Christentumsgeschichte belegt allerdings, dass im Zeichen von Brot und Wein der Christus-Kult schon immer in Bewegung war.

Geistesleben

  • Gratis 15/2018 S. 165-166

    Eucharistie für evangelische EhepartnerStreitfall Kommunion

    In den letzten Tagen hat ein Brief für Aufsehen gesorgt, den einige Bischöfe hinter dem Rücken vieler ihrer Amtsbrüder nach Rom geschickt haben. Sie wollen damit eine Pastorale Handreichung zu Fall bringen, die es evangelischen Christen, die mit einem katholischen Partner verheiratet sind, unter Umständen ermöglicht, an der Kommunion teilzunehmen. Was ist von diesem Streit zu halten?

  • Gratis 16/2018 S. 173-174

    Eucharistie und konfessionsverbindende EhenDas Sakrament Ehe braucht das Sakrament Eucharistie

    Die Weigerung von sieben deutschen Bischöfen, dem evangelischen Partner in einer konfessionsverbindenden Ehe den Empfang der Kommunion zu erlauben, empört viele Gläubige. Angeführt vom Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hatten jene Kirchenführer hinter dem Rücken des Bischofskonferenz-Vorsitzenden einen Brief nach Rom geschrieben, um ihre Zweifel mitzuteilen (vgl. CIG Nr. 15, S. 161 und S. 165). Der Freiburger Moraltheologe Eberhard Schockenhoff verteidigt im CIG-Interview die geplante Neuregelung.

  • Plus 18/2018 S. 201-202

    Streit über das AbendmahlWie können wir Grenzen ziehen, wenn Christus einlädt?

    Evangelische Partner in konfessionsverbindenden Ehen sollen zur Kommunion gehen dürfen. Was die überwältigende Mehrheit der Bischofskonferenz und der Gläubigen befürwortet, wird von sieben deutschen Bischöfen infrage gestellt. Am Donnerstag hat nun eine Delegation mit verschiedenen vatikanischen Kurienbehörden Gespräche darüber geführt. Wie kommt der Streit eigentlich bei denen an, um die es vor allem geht, also bei evangelischen Christen? Fragen an Christina Aus der Au, reformierte Theologin in Zürich.

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