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Über diese Ausgabe

Kommentar

Religiöser Leitartikel

  • Plus S. 169-170

    JesusDer schöne Hirte

    Jesus ist der ästhetische Heiland, weil in seinem Handeln Gott anschaubar wird – und Gott ist schön.

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Zum inneren Leben

Geistesleben

  • Gratis S. 173-174

    Eucharistie und konfessionsverbindende EhenDas Sakrament Ehe braucht das Sakrament Eucharistie

    Die Weigerung von sieben deutschen Bischöfen, dem evangelischen Partner in einer konfessionsverbindenden Ehe den Empfang der Kommunion zu erlauben, empört viele Gläubige. Angeführt vom Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hatten jene Kirchenführer hinter dem Rücken des Bischofskonferenz-Vorsitzenden einen Brief nach Rom geschrieben, um ihre Zweifel mitzuteilen (vgl. CIG Nr. 15, S. 161 und S. 165). Der Freiburger Moraltheologe Eberhard Schockenhoff verteidigt im CIG-Interview die geplante Neuregelung.

    Themenpaket: Kommunion-Streit

Die Schrift

Liturgie im Leben

Leserbriefe

Autoren/-innen

  • Pichlmeier, Andrea

    Andrea Pichlmeier

    Dr. theol., Leiterin des Referats Bibelpastoral der Diözese Passau.

  • Schockenhoff, Eberhard

    Professor Eberhard Schockenhoff

    Eberhard Schockenhoff (1953-2020), Dr. theol., war Professor für Moraltheologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, von 2001 bis 2016 Mitglied des Nationalen bzw. Deutschen Ethikrats, seit 2009 ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und seit 2010 Mitglied in der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste.  

    Seine profilierten Beiträge zu innerkirchlichen Fragen und Problemstellungen fanden durchweg Widerhall in Kirche und Theologie. Als wichtiger Brückenbauer unterstützte er nachdrücklich den Reformkurs der katholischen Kirche in Deutschland. Durch sein Engagement im Nationalen bzw. Deutschen Ethikrat erlangte er durch seine Beiträge zu Fragen der Lebensethik Bekanntheit weit über die Fachgrenzen hinaus und trat als eloquenter Gesprächspartner in den verschiedenen Kontexten in Erscheinung.

    Schockenhoff zählte zu den produktivsten und meistgelesenen theologischen Autoren der Gegenwart, der seine verlegerische Heimat im Verlag Herder gefunden hatte. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen: Zur Lüge verdammt? Politik, Medien, Medizin, Justiz, Wissenschaft und die Ethik der Wahrheit (2000/2005), Wie gewiss ist das Gewissen? (2003), Grundlegung der Ethik (2007/2014), Theologie der Freiheit (2007), Ethik des Lebens (2009/2013), Chancen zur Versöhnung? Die Kirche und die wiederverheirateten Geschiedenen (2011), Erlöste Freiheit – Worauf es im Christentum ankommt (2012), Die Bergpredigt (2014), Kein Ende der Gewalt? Friedensethik für eine globalisierte Welt (2018) und Frieden auf Erden? Weihnachten als Provokation (2019).

    Seine postum veröffentlichte Sexualethik Die Kunst zu lieben. Unterwegs zu einer neuen Sexualethik (2021) stößt im Kontext der Debatten des Synodalen Weges auf breite Resonanz und wird von wichtigen Fachvertretern als Referenzwerk und Pflichtlektüre (Konrad Hilpert) gewürdigt. Schockenhoffs wichtige Impulse für eine erneuerte, menschenfreundliche Moralverkündigung wirken fort. Seine eigene Stimme und Präsenz wird in den aktuellen kirchlichen Auseinandersetzungen jedoch schmerzlich vermisst.

  • Fuchs, Gotthard

    Gotthard Fuchs

    Dr. phil., Priester und Publizist, Wiesbaden; Veröffentlichungen zu Theologie, Spiritualität, Religionspädagogik.

  • Mühl, Matthias

    Matthias Mühl

    Dr. theol., Oberstudiendirektor, Lehrer für Deutsch und katholische Religion, Diakon, Freiburg.

  • Huber, Max

    Max Huber

    Domkapitular in Passau, lange Jahre Leiter des Seelsorgeamts und Verantwortlicher für Liturgie; zuletzt erschien: "Dein Reich komme. Wort-Gottes-Feiern zum Vaterunser" (Regensburg 2016).

  • Vorholt, Robert

    Robert Vorholt

    Professor für die Exegese des Neuen Testaments an der Universität Luzern/Schweiz, derzeit dort Dekan an der Theologischen Fakultät.

  • Söding, Thomas

    Thomas Söding

    Dr. theol., Professor für Neues Testament an der Universität Bochum.