Der helle Schein

Dunkle Zeiten sind nicht gebunden an Raum und Zeit. Das Gottesvolk Israel hat sie reichlich erlebt. „Ein Volk, das im Finstern wandelt“ – lautet das Urteil des Propheten Jesaja (9,1). Dieses Volk hat Fragen: Wird es Rettung geben? Dürfen wir hoffen? Wer wird uns befreien? Werden wir wieder wachsen, werden wir erwachsen?

Jesaja schickt ihnen eine Trostbotschaft. Sie soll Lichtfunken in den Nebel der Verlorenheit legen. Wenn der Eine geboren wird, wenn das verheißene Kind das Licht der Welt erblickt, darf das Volk hoffen und Mut fassen. Dann kann es wieder den Kopf heben, aus der Dunkelheit auftauchen und ins Licht schauen. Für Christen ist das Ereignis die Geburtsstunde des Christentums. Jesus ruft Menschen aus ihrer Erstarrung heraus, fordert dazu auf, seiner Botschaft zu vertrauen, ihm zu folgen, dem Licht der Welt. Mit Gott an der Seite werden die Dunkelheiten von einem hellen Schein erleuchtet.

Christine Wolf aus: „Mit der Bibel durch das Jahr“ (Kreuz/Katholisches Bibelwerk, Hamburg, Stuttgart 2017)

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