Gebet am Fenster

Wer an ein Fenster tritt, will den Ausblick, den Weitblick. Deshalb ist für mich das Fenster auch ein zum Beten gut geeigneter Ort. Wenn ich morgens, abends oder nachts an das Fenster meines Schlafzimmers gehe, empfinde ich oft schon das Öffnen als ein Gebet: Ich öffne mich für die unendliche Weite. Ich lasse das Licht auf mich wirken – ganz gleich, ob es in strahlender Morgensonne, gefiltert durch Wolken oder im Funkeln weniger Sterne an mich herankommt. Eine Gebetsecke haben nur wenige, aber ein Fenster, wo man kurz Ausschau halten kann, haben wir fast alle.

Gerhard Dane in: „Zu Hause kannst du Gott begegnen“ (Topos, Kevelaer 2018)

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