Kurz’ Chefsache: Verfolgte Christen besser schützen

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz hat mehr Einsatz für verfolgte Christen angekündigt. „Der Schutz von Christen muss einen stärkeren Bezug für unser außenpolitisches Handeln erhalten“, erklärte Kurz in einem Grußwort, das bei einer Demonstration für verfolgte Christen verlesen wurde. Das gelte sowohl in Verhandlungen mit einzelnen Staaten als auch auf EU-Ebene.

Die Situation von Christen und anderen religiösen Minderheiten im Nahen Osten sei besorgniserregend, so Kurz. Österreich setze sich dafür ein, „dass Kriegsverbrechen und alle gravierenden Menschenrechtsverletzungen untersucht und die Verantwortlichen dafür zur Rechenschaft gezogen werden“.

Bei dem Fackelzug durch die Wiener Innenstadt machten hunderte Vertreter christlicher Kirchen und Organisationen auf die weltweite Verfolgung von Christen aufmerksam. „Wir setzen ein Zeichen, dass wir unsere verfolgten Brüder und Schwestern nicht vergessen“, sagte der Wiener Weihbischof Franz Scharl.

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