Kooperieren mit der artothek "Raum für junge Kunst"Gelungene Vernetzung im Sozialraum (2)

Mit dieser Reihe stellen wir exemplarisch gewinnbringende Formen der Zusammenarbeit vor. Den Anfang macht der Kinderladen „Papperlapapp“ mit der Kölner Artothek.

Kooperieren mit der artothek
Wandmalerei von Marcus Krips, Barbarossaplatz Köln© Renate Willmes, Köln

Der Beitrag in 150 Wörtern

Kinder besitzen schon im jungen Alter eine natürliche Kunstkompetenz, die durch die gezielte Ausein - a ndersetzung mit Kunstwerken unterstützt wird. Es zeigt sich, dass aus dieser Beschäftigung heraus neue Gedanken und Themen aufkommen. Die Beschäftigung mit einem Kunstwerk über einen längeren Zeitraum ermöglicht Kindern die vielschichtige Auseinandersetzung mit einer Sache. Sie erleben thematische Impulse, die ihre Wahrnehmung anregen und ihre Gedanken beschäftigen. Es eröffnen sich neue Lernfelder und die Kinder können Bezüge zu früher gemachten Erfahrungen herstellen. Nebenbei werden Berührungsängste abgebaut und im Idealfall entsteht echtes Interesse. Die Kompetenz der Fachkraft besteht darin, den tatsächlichen Umgang mit der Kunst unkompliziert im Alltag der Kinder stattfinden zu lassen. Sich gemeinsam auf den Weg machen, Impulse geben und die Ideen und Erkenntnisse der Kinder aufgreifen: so wirkt die pädagogische Begleitung nachhaltig. Oft erweitert sich im Prozess auch die Wahrnehmung der Familienmitglieder, da die Kinder ihre gewonnenen Erfahrungen in ihre Familie hineintragen.

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