Zu den gesellschaftlichen Potenzialen und Grenzen von Religion: Glauben als Ressource für Integration? Im Unterschied zu früheren Debatten ist die religiöse Zugehörigkeit von Flüchtlingen ein neues Thema. Weil Migranten aus mehrheitlich muslimischen Ländern kommen, fungiert die Religionsnennung rasch auch als Fremdheitszuschreibung, verbunden mit Unterstellungen der Integrationsunfähigkeit der Flüchtlinge. Erschwert die Religion Schritte der Integration oder unterstützt sie diese womöglich? Mögliche Integrations- oder Desintegrationsleistungen von Religion sollten nicht überschätzt werden. Sie kann jedoch dazu beitragen, die Handlungsfähigkeit von Migranten zu unterstützen. Von Martin Baumann Herder Korrespondenz S2/2018 S. 51-53, Essays, Lesedauer: ca. 8 Minuten Diesen Artikel jetzt lesen! Im Abo Ihr Plus: Zugriff auch auf alle anderen Artikel im Abo-Bereich 2 Hefte + 2 Hefte digital 0,00 € danach 120,40 € für 7 Ausgaben pro Halbjahr + Digitalzugang inkl. MwSt., zzgl. 9,10 € Versand (D) 2 Hefte digital 0,00 € danach 107,80 € für 7 Ausgaben pro Halbjahr im Digitalzugang inkl. MwSt., Im Abo Im Digital-Abo Abo testen Digital-Abo testen Sie haben ein Abonnement? Anmelden Teilen Teilen Whatsapp Mailen Überschrift Artikel-Infos Autor Martin Baumann Martin Baumann ist Professor für Religionswissenschaft an der Universität Luzern und Forschungsmitarbeiter am Seminar für Religionswissenschaft der Universität Hannover. Seine Schwerpunkte in Lehre und Forschung sind die Verbreitung buddhistischer und hinduistischer Traditionen im Westen, Studien zur Diasporathematik sowie Fragen der Methodik und Theorie in der Religionswissenschaft. Auch interessant Plus Heft 5/2026 S. 8 Hubertus van Megen: Neuer Nuntius für Deutschland Von Stefan Orth Plus Heft 5/2026 S. 56 „Wir betreiben keine Abschottung“ Von Dana Kim Hansen-Strosche, Magnus Brunner Plus Heft 5/2026 S. 17-19 Ein Gespräch mit Bundesministerin Karin Prien: „Die Bedrohungen nehmen wir sehr ernst“ Von Hilde Naurath, Karin Prien
Martin Baumann Martin Baumann ist Professor für Religionswissenschaft an der Universität Luzern und Forschungsmitarbeiter am Seminar für Religionswissenschaft der Universität Hannover. Seine Schwerpunkte in Lehre und Forschung sind die Verbreitung buddhistischer und hinduistischer Traditionen im Westen, Studien zur Diasporathematik sowie Fragen der Methodik und Theorie in der Religionswissenschaft.
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