LeitartikelGottesdienst im Widerstreit

Zu Auseinandersetzungen erkennbaren Ausmaßes hat das im Juli 2007 von Benedikt XVI. erlassene Motu Proprio „Summorum Pontificum" in Deutschland nirgendwo geführt. Die von einigen befürchteten pastoralen Verwerfungen blieben aus und sind wohl auch in absehbarer Zeit nicht zu erwarten. Sollte man jetzt, ein halbes Jahr später, nicht einfach zur Tagesordnung übergehen? Besser nicht zu schnell. Denn wenn in der Liturgie, wie es das Konzil beschreibt, Wesen und Leben der Kirche zum Ausdruck kommen, sie Quelle und Höhepunkt kirchlichen Lebens ist, müssen sich ja zwangsläufig auch hier all die aktuellen Probleme der Kirche zeigen.

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