Anzeige: Rom ist kein Gegner. Warum die Kirche Reformen braucht. Von Georg Bätzing
  Herder Korrespondenz. Monatsheft für Gesellschaft und Religion 59 (2005) Heft 1

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Gratis S. 1-3

    LeitartikelÖffentlicher Glaube

    Mit der Frage nach der Stellung der Muslime ist das Thema Religion auf unerwartete Weise auf die Tagesordnung westeuropäischer Gesellschaften zurückgekehrt. Es ist in diesem Zusammenhang viel vom christlichen Erbe Europas die Rede, während gleichzeitig die christliche Tradition weiter verdampft. Für Christen und ihre Kirchen bedeutet diese ambivalente Situation eine Herausforderung: Sie müssen ihrer Weltverantwortung und ihrem Öffentlichkeitsauftrag gerecht werden, ohne sich ethisch oder religionspolitisch funktionalisieren zu lassen, schon gar nicht als Speerspitze gegen den Islam..

Kommentar

  • Gratis S. 4

    KommentarHoch hinaus

    Wie viel Rücksicht muss die Stadtentwicklung auf Kirchtürme nehmen?

  • Gratis S. 4-6

    KommentarPartizipation

    Das staatskirchenrechtliche System in der Schweiz in der Diskussion.

  • Gratis S. 6

    KommentarStupor mundi

    BILD war zu Gast im Vatikan und zelebrierte die eigene Ergriffenheit.

Aktuell

  • Gratis S. 7-9

    DeutschlandWie die Kirche wirtschaften lernt

    Unter dem Zwang rückläufiger Einnahmen steht die Kirche in Deutschland vor der Herausforderung, mit ihren Finanzmitteln effizienter und zielgenauer umzugehen. Ein Forum in Berlin zeigte an praktischen Beispielen, wie das aussehen könnte.

  • Gratis S. 9-11

    AnglikanerGelingt der Ausweg aus der Krise?

    Seit kurzem liegt der Bericht der Kommission vor, die im Auftrag des Erzbischofs von Canterbury Vorschläge zur Überwindung der Krise in der Anglikanischen Gemeinschaft erarbeitet. Sie plädiert dafür, die einheitsstiftenden Strukturen der Gemeinschaft zu stärken.

Blickpunkt

Interview

Essays

  • Gratis S. 19-24

    Muslimische Freitagspredigten im arabischen RaumNicht nur religiöse Unterweisung

    Die Freitagspredigt in der Moschee hat in der islamischen Welt eine enorme Bedeutung. Das zeigt sich schon daran, wie sehr die Führungen islamischer Staaten um Kontrolle der dort vorgetragenen Inhalte bemüht sind. Die Freitagspredigten enthalten primär religiöse Unterweisung, gehen aber vielfach auch auf aktuelle politische Themen ein. Ihre Instrumentalisierung für politische Propaganda dürfte eher zunehmen.

  • Gratis S. 24-30

    Wie sollen wir leben und sterben?Bioethische Brennpunkte

    Die Bioforschung greift zunehmend massiv in das menschliche Leben ein. Die dadurch herausgeforderte Debatte der letzten Monate hat es nur auf den ersten Blick mit disparaten Praxisbereichen zu tun: Klonen, Stammzellforschung, Genomanalyse, gentechnische Pflanzen- und Nahrungsmittelproduktion, Patientenverfügung. Letztlich führt die Debatte aber zu Fragen des menschlichen und gesellschaftlichen Selbstverständnisses.

  • Gratis S. 30-34

    In den USA boomen Endzeit-RomaneApokalyptik statt Politik

    Endzeit-Literatur erlebt unter dem Markenzeichen „Left behind“ derzeit in den USA einen ausgesprochenen Boom. Offenkundig entspricht diese der augenblicklich vorherrschenden politischen Mentalität. US-Bischöfe warnen vor der in diesen Thrillern zusammengemischten „fundamentalistischen Theologie über die Endzeit“, die viele Christen verunsichere.

  • Gratis S. 34-39

    Gibt es einen neuen Antisemitismus?Die Versuchung ist groß

    Seit einiger Zeit kursiert die Rede vom „neuen Antisemitismus”, dem im vergangenen Jahr eine Reihe von hochrangig besetzten Konferenzen gewidmet wurde. Schwerpunkt der neuerlichen Debatten ist weniger die deutsche Vergangenheit als die Frage, wie viel Kritik an Israels Politik erlaubt ist.

  • Gratis S. 39-43

    Die jugendpastorale Landschaft in Deutschland vor dem WeltjugendtagWas kommt nach Köln?

    Der Weltjugendtag in Köln trifft auf eine Jugendpastoral im Umbruch. Welche Impulse für die kirchliche Jugendarbeit in Deutschland sind realistisch zu erwarten? Mit den gesellschaftlichen Pluralisierungs- und Individualisierungsprozessen muss auch die jugendpastorale Landschaft zwangsläufig pluraler und differenzierter werden.

  • Gratis S. 47-50

    Ein Forschungsprojekt über Europa und die KirchenTriebfedern der Integration

    Die Kirchen haben den Prozess der europäischen Integration von Anfang an begleitet und auch mitgeprägt, allerdings mit unterschiedlichen Akzentsetzungen, die mit den jeweiligen politischen Rahmenbedingungen zusammenhängen. Ein internationales Forschungsprojekt hat in den vergangenen Jahren versucht, mit Hilfe von Fallstudien den Beitrag von Kirchen zur europäischen Integration in den Blick zu nehmen.

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