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Anzeige: Mitten im Leben. Post von Margot Käßmann?

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 595-597

    LeitartikelKirche des Ehrenamts

    Auch die so genannten Ehrenamtlichen in Kirche und Gemeinde bleiben nicht verschont von den Folgen des dreifachen „Mangels“, der die Kirche in Deutschland in die gegenwärtige Krise geführt hat: der Priestermangel, der Geldmangel und dahinter, wie es der Wiener Pastoraltheologe Paul M. Zulehner drastisch formuliert, „ein Christenmangel - also einen Mangel an radikal gelebtem Evangelium“. Entsprechend steht eine neuerliche Aufmerksamkeit für das kirchliche Ehrenamt unter schwierigen Vorzeichen.Die Ehrenamtlichen der Kirche werden sich nicht als Lückenbüßer fühlen, wenn die dringend anstehende Auseinandersetzung über die künftige Sozialform der Kirche mit der Rückbesinnung auf ihren Auftrag und ihre Aufgabe und einer Prioritäten- und Posterioritätendiskussion beginnt. Es darf nicht mehr länger darum gehen, wie bisher Geleistetes und Getanes bestmöglich auf die noch vorhandenen Schultern verteilt werden kann. Für diese zukunftsgerichtete Auseinandersetzung um Auftrag und Aufgabe von Kirche und Gemeinde aber ist die Differenzierung zwischen Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen zunächst gar nicht ausschlaggebend. In diesem Aufgabenspektrum wird es Dienste geben, für die bestausgebildete Hauptamtliche unerlässlich sind, und solche, wo eine weitere Entwicklung zur „Expertenkirche“ (Zulehner) dringend unterbrochen werden muss.

Kommentar

  • Plus S. 598-599

    KommentarVerschlungen

    Wann und wo findet der zweite Ökumenische Kirchentag statt?

  • Plus S. 599-600

    KommentarFantastisch

    Das Buch der Bücher ist weiterhin ein gefragter Lesestoff.

  • Plus S. 600

    KommentarVerlängert

    Das Magazin „Chrismon“ und die Zukunft der kirchlichen Printpublizistik.

Aktuell

  • Plus S. 601-603

    Ökumene40 Jahre nach dem Konzilsdekret

    Am 21. November 1964 verabschiedete das Zweite Vatikanische Konzil sein Dekret über den Ökumenismus („Unitatis redintegratio“). Das vierzigjährige Jubiläum war Anlass zum Rückblick auf Entwicklung und Probleme des ökumenischen Engagements der katholischen Kirche.

  • Plus S. 603-605

    Justitia et PaxWeltkongress der Kommissionen

    Ende Oktober stellte in Rom der Präsident des Päpstlichen Rates Justitia et Pax, Kardinal Renato Martino, das lang erwartete „Kompendium der Soziallehre der Kirche“ vor, den so genannten „Sozial-Katechismus“. Dies war auch der Anlass für den ersten Weltkongress der Justitia-et-Pax-Kommissionen.

Blickpunkt

  • Plus S. 605-609

    Hindernisse und Chancen weltkirchlicher Arbeit auf BistumsebeneSchulterschluss geboten

    Mit ihrer jüngst veröffentlichten Erklärung „Allen Völkern Sein Heil – Die Mission der Weltkirche“ haben die deutschen Bischöfe sich selbst sowie ihre Diözesen für die weltkirchliche Arbeit neu in die Pflicht genommen. Wie stellt sich diese Verantwortung aktuell aus der Sicht eines Diözesanverantwortlichen in Sachen Weltkirche dar?

Interview

  • Plus S. 610-614

    Ein Gespräch mit dem Paderborner Regens Peter Klasvogt„Sich als Priester nicht verstecken“

    Die Zahl der Neupriester und der Priesteramtskandidaten in Deutschland wie anderswo in Europa hat einen schon lange nicht mehr gekannten Tiefstand erreicht. Lässt sich dieser Entwicklung von kirchlicher Seite entgegensteuern? Kann es Strategien für die Gewinnung von Priesternachwuchs geben, und wie sieht der konkrete Ort des Priesters in Kirche und Gesellschaft heute aus? Darüber sprachen wir mit Peter Klasvogt, Regens des Paderborner Priesterseminars und Vorsitzender der Deutschen Regentenkonferenz. Die Fragen stellte Ulrich Ruh.

Essays

  • Plus S. 614-618

    Die Christen im Irak stehen vor ihrem NiedergangIm Taumel der Gewalt

    Immer wieder gibt es im Irak Anschläge auf Kirchen. Die christliche Minderheit, unter Saddam ein geachteter Teil der Bevölkerung, sieht sich wachsendem Druck ausgesetzt. In der Übergangsverfassung ist zwar die Religionsfreiheit verankert; gleichzeitig wird der Islam als „offzielle Religion des Staates und Quelle der Gesetzgebung“ bezeichnet.

  • Plus S. 623-628

    Österreich am Ende des Jahres 2004Hoffnung auf grundlegende Besserung

    Österreich ist durch die EU-Erweiterung vom 1. Mai 2004 noch stärker in die Mitte Europas gerückt. Von der Alpenrepublik gehen schon seit Jahren viele politische, wirtschaftliche und auch kirchliche Initiativen in Richtung der postkommunistischen Nachbarländer aus. Allerdings ist man sich in Österreich der neuen Verantwortung oft noch nicht ausreichend bewusst.

  • Plus S. 628-633

    Die Fokolar-Bewegung in DeutschlandChance der Vielfalt

    Aus recht unscheinbaren Anfängen in den sechziger Jahren ist die weltweite Fokolar-Bewegung entstanden. Die Stärke dieser Bewegung liegt nicht zuletzt in der Vielfalt möglicher Zugehörigkeit. In mehrfacher Hinsicht steht die Bewegung heute aber auch am Scheideweg.

  • Plus S. 633-637

    Die orthodoxen Kirchen im BaltikumGeschichtliche Wechselbäder

    Durch die Erweiterung am 1. Mai ist der Europäischen Union nicht nur eine russische Minderheit in Estland und Lettland zugewachsen, sondern hat sich auch die kirchliche Vielfalt durch die orthodoxen Kirchen in den baltischen Staaten vergrößert. In der Entwicklung dieser Kirchen spiegelt sich die wechselvolle Geschichte der Region in den letzten Jahrhunderten wider.

  • Plus S. 637-641

    Warum sich Theologen für Literatur interessierenMilieupontifexe gesucht

    Die Beschäftigung mit der Literatur innerhalb der Theologie ist längst nichts Außergewöhnliches mehr. In den vergangenen Jahrzehnten sind eine Fülle entsprechender Studien verfasst und Sammelbände erarbeitet worden, bis hinein in die Erwachsenenbildung hat sich die Auseinandersetzung mit dem Werk von Schriftstellern als fruchtbar erwiesen. Unlängst widmete sich in Würzburg ein Kongress der Bestandsaufnahme und Standortbestimmung des Verhältnisses von Theologie und Literatur.

  • Plus S. 641-645

    Die katholische Kirche in AlbanienPastoral der kleinen Schritte

    Der Transformationsprozess verläuft in Albanien deutlich langsamer als in anderen postkommunistischen Staaten Südosteuropas. Auch die katholische Kirche kämpft noch mit den Folgen von Unterdrückung und extremer Verfolgung. Ohne die Unterstützung durch Priester und Ordensleute aus anderen Ländern wäre sie kaum lebensfähig.

Autoren/-innen