Anzeige: Rom ist kein Gegner. Warum die Kirche Reformen braucht. Von Georg Bätzing
Herder Korrespondenz. Monatsheft für Gesellschaft und Religion 55 (2001) Heft 4

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Gratis S. 163-165

    LeitartikelKirche auf der Durststrecke

    Die Kardinalserhebung des Mainzer Bischofs Karl Lehmann hat Hoffnungen geweckt, da er als diplomatischer Vermittler von traditioneller Kirche und weltoffener Gesellschaft gelten kann. Gleichzeitig drückte Papst Johannes Paul II. seine Besorgnis über die Situation der katholischen Kirche in Deutschland aus. Wo steht der Katholizismus in Deutschland?

Kommentar

  • Gratis S. 166

    KommentarGen-Ethik

    ZdK und Bischöfe warnen vor biomedizinischer Euphorie.

  • Gratis S. 166-167

    KommentarNetzwerk

    Kardinal Walter Kasper ist neuer Präsident des Einheitsrats.

  • Gratis S. 167-168

    KommentarIm Recht

    Studie des Erzbistums Berlin zur Situation von „Illegalen“ in Deutschland.

Blickpunkt

  • Gratis S. 173-178

    US-Katholiken sehen neue Chancen unter der Bush-RegierungAufwind für den Lebensschutz?

    Seit 1973 besteht in den USA eine liberale Abtreibungsgesetzgebung. Nicht zuletzt von katholischer Seite gibt es seither zahlreiche Initiativen für einen besseren Lebensschutz. Sie haben jetzt durch den neuen Präsidenten George W. Bush wieder Auftrieb erhalten, der schon erste Akzente in Richtung „Pro Life“ gesetzt hat. Grundsätzliche Änderungen sind allerdings nicht zu erwarten.

Interview

  • Gratis S. 178-183

    Ein Gespräch mit dem Umweltforscher Martin Jänicke„Das Problembewusstsein fördern“

    In der Umweltpolitik muss sehr viel mehr darüber nachgedacht werden, wie ihre Handlungsfähigkeit verbessert werden kann. Dies fordert Martin Jänicke, Leiter der Berliner Forschungsstelle für Umweltpolitik und Mitglied im Sachverständigenrat für Umweltfragen in einem Gespräch über das Umweltbewusstsein der Deutschen, die Chancen für die Nutzung erneuerbarer Energien und die rot-grüne Umweltpolitik. Die Fragen stellte Alexander Foitzik.

Essays

  • Gratis S. 169-171

    EhrenamtHohe Bereitschaft zum Engagement

    In dem Maße wie die Forderung nach Auf- und Ausbau der Zivilgesellschaft parteiübergreifend zum festen Bestandteil politischer Rhetorik avancierte (vgl. ds. Heft, 191 ff.), erfreut sich auch das Ehrenamt neuer Wertschätzung. Die Vereinten Nationen haben 2001 zum Jahr der Freiwilligen erklärt, und die Bundesregierung startet eine Werbekampagne.

  • Gratis S. 171-173

    FrankreichSekten in der Kirche?

    Die Kirche in Frankreich gehört in Europa zu den Ortskirchen mit vergleichsweise vielen geistlichen Bewegungen und Gemeinschaften. In jüngster Zeit tritt zunehmend eine Kehrseite dieser Medaille zu Tage. Das Verhalten einzelner lässt die Frage aufkommen: Gibt es Sekten in der katholischen Kirche?

  • Gratis S. 183-186

    Ist Konfliktprävention mehr als ein Modewort internationaler Politik?Ein politischer Mentalitätenwechsel

    In der Entwicklungszusammenarbeit ebenso wie in der sicherheits- und außenpolitischen Diskussion spielt der zum Teil recht unscharf bleibende Begriff der Konfliktprävention eine zunehmend wichtige Rolle. Jörg Lüer, Referent bei der Deutschen Kommission Justitia et Pax, sichtet die verschiedenen hinter diesem Begriff stehenden Konzepte und fordert einen grundlegenden Perspektivenwechsel im Umgang mit Konflikten überhaupt.

  • Gratis S. 186-191

    Die heilsame Provokation von Jan AssmannWas ist der Preis des Monotheismus?

    Dem Heidelberger Ägyptologen Jan Assmann wird von verschiedenen Seiten vorgeworfen, mit seinem Buch „Moses der Ägypter“ (vgl. HK, Juni 1999, 377) ein wenn auch nur leises, so doch bedenkliches Loblied auf den Polytheismus angestimmt zu haben. Wir baten den Münsteraner Alttestamentler Erich Zenger um eine Stellungnahme.

  • Gratis S. 191-195

    Die Kirchen in der BürgergesellschaftQuerdenker und Innovatoren

    Die christlichen Kirchen sind mehr als gesellschaftliche Akteure. Aber sie können gerade aus ihrem spezifischen, religiös verankerten Ethos heraus entscheidende Beiträge in der Bürgergesellschaft des 21. Jahrhunderts leisten. Sie sollten weniger Ordnungshüter als Innovationsgemeinschaften sein – so die These des Beitrags von André Habisch, Professor für Christliche Gesellschaftslehre an der Theologischen Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt.

  • Gratis S. 195-200

    Das neuerliche theologische Interesse am OpferRenaissance des Archaischen?

    Die seit einigen Jahren intensivere Beschäftigung mit dem Opfer hat zuletzt zu einer Fülle von Neuerscheinungen und Themenheften von Zeitschriften geführt, in denen das komplexe Phänomen diskutiert wird. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick zu Titeln, Themen und Thesen, die den unterschiedlichsten theologischen wie auch anderen Disziplinen entstammen.

  • Gratis S. 200-205

    Die Chaostheorie und das christliche SchöpfungsverständnisSchmetterlingseffekte

    Als Gegenentwurf zu einem deterministischen Wirklichkeitsverständnis verlockt die Chaostheorie dazu, ein streng naturwissenschaftliches Weltbild mit seinen eigenen Mitteln in Frage zu stellen. Was aber sind die Erkenntnisse der Chaostheorie und wie sind deren weltanschauliche Interpretationen zu bewerten? Hans-Dieter Mutschler ist Privatdozent für Philosophie an der Universität Frankfurt und hat darüber hinaus Theologie und Physik studiert.

  • Gratis S. 205-209

    John Henry Newman (1801–1890) in seiner ZeitZwei Lebenshälften

    Vor 200 Jahren, am 21. Februar 1801, wurde in London John Henry Newman geboren, eine der großen Persönlichkeiten des Katholizismus im 19. Jahrhundert. Weder als Anglikaner noch als Katholik war Newman ein Zeitgenosse, der in irgendwelche Schubladen gepasst hätte. Unser langjähriger England-Mitarbeiter Roland Hill würdigt die Gestalt des Theologen, Literaten und Kardinals Newman in ihren verschiedenen Facetten.

  • Gratis S. 209-212

    Europas Muslime im LändervergleichHoffnung auf Lernprozesse

    Was hat sich in den Ländern Westeuropas bei der gesellschaftlichen und religiösen Integration von Muslimen bisher getan und welche Probleme sind dabei noch zu bewältigen? Diesen Fragen widmete sich jetzt in ländervergleichender Perspektive eine Tagung, über die Christian W. Troll berichtet. Der Jesuit und Islamwissenschaftler leitet das christlich-muslimische Forum der Katholischen Akademie Berlin.

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