Jörg LüerFerner Frieden

Sollten die Ukraine und Russland einfach die Waffen niederlegen und über einen Friedenskompromiss verhandeln, mit dem beide Seiten leben können?

Für den Historiker und Geschäftsführer der Deutschen Kommission Justitia et Pax Jörg Lüer ist eine solche Vorstellung in der aktuellen Lage naiv. „Dieser Krieg basiert nicht auf einem Missverständnis, das sich mit verbesserter Kommunikation hätte ausräumen lassen“, schreibt er auf der Homepage des Osteuropa-Hilfswerks Renovabis. Putin habe die Ukraine angegriffen, weil er sich durch die politische Entwicklung im Nachbarland bedroht fühlte – „denn die Fortschritte in der Ukraine auf dem Weg zu einer freiheitlichen Demokratie waren und sind eine große Hoffnung für die demokratischen Kräfte in Russland und stellen das autokratische Regime in Moskau fundamental in Frage“. Als Diktator, der mit Angst und Feindbildern regiert, versuche Putin die erwachsende Demokratie mit Gewalt niederzuschlagen. „Unser Platz ist an der Seite derjenigen, die der Gewalt Einhalt gebieten und Recht wiederherstellen wollen“, betont Lüer. Das katholische Renovabis-Hilfswerk unterstützt mit seiner diesjährigen Pfingstaktion Menschen in osteuropäischen Kriegsgebeiten.

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