KonsumNachhaltig schenken

Reparieren statt Neukaufen – ein Sozialökonom sagt dem Weihnachtskonsum den Kampf an.

Alle Jahre wieder braucht es ein neues Smartphone oder eine Waschmaschine? Der Wiener Sozialökonom Sepp Eisenriegler setzt sich dafür ein, den Weihnachtskonsum „aus dem Hamsterrad materieller Bedürfnisbefriedigung“ herauszuführen. „Unser Umgang mit Elektrogeräten ist ein Indikator für die Vernichtung von nichtregenerativen Rohstoffen“, schreibt Eisenriegler in der österreichischen Wochenzeitung „Die Furche“. In den letzten 50 Jahren habe sich die Menge an Elektroschrott weltweit vervierfacht, gleichzeitig leiden Mensch und Umwelt unter dem Abbau von billigen Ressourcen.

Mit verschiedenen Verbänden arbeitet Eisenriegler derzeit an Testmethoden, um dem schnellen Geräteverschleiß vorzubeugen. Strengere Auflagen könnten dafür sorgen, dass „die Wegwerfgeräte, die wir heute kennen“, bald nicht mehr im EU-Wirtschaftsraum erhältlich sind. Gleichzeitig braucht es aber auch ein Umdenken bei den Komsumenten: Statt jedes Jahr neu zu kaufen, „darf es auch einmal eine Reparatur oder etwas runderneuertes Gebrauchtes sein“.

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