Rainer HarterSich aufmachen

Das Christentum war von Beginn an als eine Bewegung gedacht. Die ersten Jünger wurden „Anhänger des Weges“ genannt. Diese frühe Bezeichnung der christlichen Gemeinde weist namentlich auf die Dynamik hin, die dem neuen Glauben innewohnte.

Die christliche Gemeinde verstand sich als Gruppe von Jesus ausgesandter Menschen, die sich aufmachen, um die Welt durch die Kraft und die Botschaft des Evangeliums zu verändern. Wenn Kirche aufhört, eine Bewegung zu sein, beginnt sie, sich um sich selbst zu drehen, und verliert sowohl ihre Bestimmung als auch ihr Leben. Wo Stillstand ist, findet sich bald der Tod ein. Leben ist Bewegung, und Kirche muss Nachfolge sein.

Rainer Harter in: „Radical love. Jesus light gibt es nicht – echte Nachfolge braucht das ganze Herz“ (Verlag Herder, Freiburg 2021)

Anzeige
Anzeige: Eberhard Schockenhoff - Die Kunst zu lieben

Der CiG-Newsletter

Ja, ich möchte den kostenlosen CIG-Newsletter abonnieren und willige somit in die Verwendung meiner Kontaktdaten zum Zwecke des eMail-Marketings des Verlag Herders ein. Dieses Einverständnis kann ich jederzeit widerrufen.