PharmazieGegen Corona – mit Zellen abgetriebener Föten?

Auf Kritik verschiedener katholischer Ärztegruppen stoßen die Corona-Impfstoffe der Pharmakonzerne Johnson & Johnson und AstraZeneca.

Wurden für verschiedene Impfstoffe gegen das Corona-Virus Zellen aus abgetriebenen menschlichen Föten verwendet? Dieser Verdacht ist vor allem in den Vereinigten Staaten geäußert worden, was nicht nur unter Katholiken schwere Bedenken gegen eine entsprechende Impfung hervorruft, ja zu einer Ablehnung der Immunisierung führen könnte.

Die amerikanischen Bischöfe haben daraufhin in einem internen Memorandum erklärt, dass sie den von Biontech und Pfizer produzierten Impfstoff für „moralisch unbedenklich“ halten, da keine fötalen Zellen verwendet würden. Auch beim Pharmahersteller Moderna seien weder bei der Forschung noch zur Herstellung Stammzellen abgetriebener Föten eingesetzt worden. Beide Unternehmen seien allerdings nicht völlig unbelastet von Verbindungen zu Abtreibungen in anderen Fällen, heißt es laut KNA.

Auf Kritik verschiedener katholischer Ärztegruppen stoßen hingegen die Corona-Impfstoffe der Pharmakonzerne Johnson & Johnson und AstraZeneca. Diese würden Zelllinien aus abgetriebenen Föten einsetzen. Verwiesen wird stattdessen auf die Alternative zu embryonalen Stammzellen beim „John Paul II Medical Research Institute“ in Coralville, Iowa. Das Institut verwendet in der Forschung Stammzellen, die aus Nabelschnurblut gewonnen wurden.

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