Das Christentum auf dem Markt der Sinn-Anbieter

Mehr Aufbruchsgeist wünscht sich der evangelische Theologe Thomas Schlag von den Kirchen. Zwar sei man heute nur noch einer von vielen Sinn-Anbietern auf einem kaum noch überschaubaren Feld. Aber dem sollten sich die Kirchen mutig stellen, so der Leiter des Zürcher Zentrums für Kirchenentwicklung in der „Schweizerischen Kirchenzeitung“. Denn das sei „keine wirklich neue Herausforderung“, sondern letztlich vergleichbar mit der Situation des frühen Christentums. „Der Unterschied zu ‚damals‘ scheint allerdings darin zu liegen, dass die seinerzeitigen Verkündiger und christlichen Gemeinschaften weder von starren Strukturen gefangen waren, noch sich von der damaligen religiösen Marktsituation abschrecken ließen. Offenbar waren viele der damaligen Gemeinschaften auch von einem Heiligen Geist getrieben, den man heute unter den volkskirchlichen Repräsentanten und in den einzelnen Gemeinden oftmals mühsam suchen muss.“

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