Weg mit dem FrustGesundheitstipps für Fachkräfte in der Kita

Weg mit dem Frust
© Martina Stöberl, Krailling

Boxgymnastik

Lassen Sie mal richtig Dampf ab und hauen Sie kräftig in einen Boxsack oder auf ein Polster! Ganz egal, ob Sie einen Boxsack zur Verfügung haben, zu zweit mit Boxpratzen üben oder auf der Stelle tänzelnd Punches und Haken in die Luft verteilen: 60 Sekunden reichen aus, sich körperlich auszupowern. Damit erleben Sie sich aktiv und handlungsfähig. Danach stellt sich meist schon ein Moment der inneren Ruhe ein.

Auf einer Stelle flitzen

Bei Stress ist der menschliche Körper im Aktivierungsmodus „Flucht oder Angriff“. Nutzen Sie diese Energien für kurze Sprints und bauen Sie so Anspannung ab. Heben Sie die Füße und beginnen Sie, langsam auf der Stelle zu laufen. Nun steigern Sie die Frequenz, bis Sie – immer noch auf der Stelle laufend – ein schnelles Tempo erreichen. Nehmen Sie die Arme dabei mit. 30 Sekunden genügen, um außer Atem zu kommen.

Den Wind anschreien

Während der Coronapandemie haben sich in den Niederlanden Gruppen zusammengefunden, die ihrer Anspannung „Luft machen“ und am Meer den Wind anschreien. Die Idee ist, mit einem lauten Schrei von innen heraus die körperliche Anspannung zu lösen. Dabei dürfen Sie die Arme weit zur Seite nehmen und den Brustkorb öffnen. Die Lungen werden tief belüftet und der ganze Körper mit Sauerstoff versorgt. Ist der Körper dann entspannt, freut sich der Kopf. Dies geht überall in der Natur und überall dort, wo Sie niemanden stören.

Seien Sie albern, lachen Sie!

Lachen löst die Anspannung. Wenn Ihnen nicht nach Lachen zumute ist, singen Sie, tanzen Sie, gönnen Sie sich Albernheiten und toben Sie ausgelassen umher – zum Beispiel mit den Kindern. Verausgaben Sie sich körperlich, bis Sie aus der Puste kommen. Und beginnen Sie, über sich selbst zu lachen. Mit dem gewonnen Abstand zu Problemen werden Sie sich weniger gestresst fühlen und können Sie Ihre Gedanken wieder selbstbestimmt lenken.

Den Ärger weghüpfen

Mit „Schlittschuh-Sprüngen“ können Sie sich selbst, Beinmuskulatur und Herzkreislaufsystem in Fahrt bringen: Machen Sie auf dem rechten Fuß stehend einen großen Sprung zur linken Seite und landen Sie stabil auf dem linken Fuß. Machen Sie dann wieder einen Seitsprung nach rechts und kommen Sie auf dem rechten Fuß zum Stehen. Nehmen Sie die Arme gegengleich mit. Springen Sie zehn Mal hintereinander und wiederholen Sie dies zwei Mal.

Raus aus dem Kopf und rein in den Körper

Bewusstes Atmen kann dabei helfen, den eigenen Körper wieder zu spüren und den Geist zu beruhigen. Stellen Sie sich hin und atmen Sie tief durch die Nase ein. Nehmen Sie wahr, wie sich der Bauch leicht nach vorne wölbt und der Brustkorb weitet. Atmen Sie langsam durch Mund und Nase aus und senken Sie den Bauch wieder. Behalten Sie die Zwerchfellatmung einige Minuten bei. Bewusstes Atmen hilft dabei, negative Gefühle wegzuatmen; Körper und Geist regenerieren.

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