Anzeige
Anzeige: Mitten im Leben. Post von Margot Käßmann?

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Gratis S. 109-111

    LeitartikelVom Preis der Freiheit

    Herausgefordert durch den islamistisch motivierten Terror geraten nicht nur das Grundrecht auf Sicherheit und das auf Freiheit in ein prekäres Verhältnis, sondern ebenso die beiden Grundrechte der Meinungsfreiheit und der Religionsfreiheit. Ist ein bleibendes Sicherheits-Restrisiko der Preis für die Freiheit, den wir eben zu zahlen bereit sein müssen? Und haben Gläubige auch pure Verunglimpfungen etwa durch Medien- oder Kunstschaffende zu ertragen?

Kommentar

Aktuell

Blickpunkt

Nachrichten

Interview

Essays

  • Plus S. 129-132

    Vom unterschiedlichen Umgang mit Bildern bei Christen und MuslimenWarum ist nicht jeder Charlie?

    Aus der Perspektive der meisten Muslime ist eine satirische Darstellung des Propheten nichts Anderes als ein dem Menschen niemals zustehender Übergriff auf das Göttliche. Christen nehmen religiöse Darstellungen anders wahr. Der aktuell dramatische Streit um die Bedeutung von Karikaturen mit religiösem Bezug könnte dazu beitragen, dass wir als Christen neu und kulturübergreifend über die Bedeutung religiöser Bilder insgesamt nachdenken – auch im Gespräch mit Muslimen.

  • Plus S. 132-135

    Was die Seelenbilder in Todesnähe bedeutenEin Blick ins Jenseits

    Dem unabwendbaren Tod haben sich Menschen seit jeher zu widersetzen versucht, indem sie über ihn hinaus dachten und zum Teil konkrete Jenseitshoffnungen entwickelten. Wer möchte nicht einmal gerne zumindest einen kurzen Blick über die letzte Grenze werfen? Was ist vor diesem Hintergrund von den so genannten Nahtoderfahrungen zu halten?

  • Plus S. 136-139

    Der traditionell tolerante Euro-Islam ist in Rumänien unter DruckKulturkampf unter Glaubensbrüdern

    Seit mehr als 800 Jahren leben Muslime und orthodoxe Christen nun friedlich auf dem Gebiet des heutigen Rumänien zusammen. Die Dobrudscha ist bisher ein viel zu wenig beachtetes Modell gelingenden Zusammenlebens zwischen Christen und Moslems in Europa. Arabern wie auch der staatlichen Religionspolitik der Türkei missfällt jedoch der tolerante Euro-Islam in Rumänien.

  • Plus S. 140-144

    Der geistliche Neuansatz Teresas von AvilaFreundschaft mit Gott

    Am 28. März vor 500 Jahren wurde Teresa von Avila geboren. Trotz ihres sehr bewegten Lebens hat sie entscheidende Impulse für eine kontemplative Existenz gegeben. Was zeichnet die Klostergründerin und 1970 zur Kirchenlehrerin ernannten Mystikerin genauer aus? Und was kann man bei ihr für eine christliche Spiritualität heute lernen?

  • Plus S. 144-149

    Zur Diskussion um den Status WiederverheirateterEhe als Bund

    Auslöser für alle kirchlichen Debatten um Ehe und Familie sind eine offenbar anschwellende Krise dieser als ur-menschlich beschriebenen Institution. Scheidungen und sinkende Trauzahlen sind Indizien. Wie aber lässt sich mit den Erfahrungen von Scheitern und Scheidungen umgehen, wenn aus dem Glauben heraus an der Unauflöslichkeit der Ehe festgehalten werden soll – und dieses Festhalten auch existenziell begründet wird? Der Schlüssel ist, Ehe nicht als einen Vertrag zu sehen, sondern sie vielmehr als Bund zu verstehen.

  • Plus S. 149-154

    Wie sich Gesellschaft und Kirche in Polen verändernDrang zur Mitte

    Polen rückt – nicht zuletzt angesichts des Kriegs im Nachbarland Ukraine – immer mehr in die Mitte Europas: wirtschaftlich, politisch und in der Wahrnehmung der europäischen Partner. Auf der anderen Seite setzen die Reformschritte, die Papst Franziskus geht beziehungsweise anstößt, die konservative, abwehrende polnische Kirche immer mehr unter Druck.

  • Plus S. 154-156

    Der verzerrte Blick des Vatikan auf den russisch-ukrainischen KonfliktDiplomatie wider Grundsätze des Glaubens?

    Der Blick der Vatikan-Diplomaten auf den ukrainisch-russischen Konflikt ist verzerrt. Für sie scheint die ukrainische Kirche nur gespalten, provinziell, naiv, ungeschickt in diplomatischen Finessen. Dagegen hofiert man das Moskauer Patriarchat, um einer merkwürdigen „ökumenischen Korrektheit“ willen, zulasten vor allem der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche. Der ökumenische Dialog darf nicht unter Preisgabe der Wahrheit erfolgen.

  • Gratis S. 157-161

    Eine Kampagne der kroatischen Bischöfe als BeispielDer Begriff „Gender“ als Anathema

    Im Septemberheft 2014 der Herder Korrespondenz (457- 462) setzte sich der in Wien lehrende theologische Ethiker Gerhard Marschütz mit der in jüngster Zeit in der Kirche häufig geäußerten Kritik an der vermeintlichen „Gender-Ideologie“ auseinander. Im Zentrum seiner Kritik an dieser „Ideologiekritik“ stand dabei das Buch der Publizistin Gabriele Kuby „Die globale sexuelle Revolution“. Kuby entgegnete Marschütz im Novemberheft 2014 (590-593). Im Folgenden setzt sich die Theologin und Ordensfrau Jadranka Schwester Rebeka Anić mit der Debatte um die „Gender-Ideologie“ in Kroatien auseinander.

    Themenpaket: Theologische Beiträge zur Gender-Debatte

Rezensionen

Autoren/-innen