Eine Stellungnahme von Klaus BergerJudenmission und katholische Kirche

In unserem Aprilheft (179ff.) veröffentlichten wir ein Interview mit Rabbiner Walter Homolka. Dazu erhielten wir eine Stellungnahme des Heidelberger Neutestamentlers Klaus Berger, die sich auch auf die im gleichen Heft der Herder Korrespondenz (169ff.) vorgestellte Erklärung des Gesprächskreises „Juden und Christen“ im Zentralkomitee der deutschen Katholiken zur Judenmission bezieht.

Der Anlass ist gering, wenn auch ärgerlich, das große Thema dagegen ist seit langem brisant. Die Rede ist von Judenmission und katholischer Kirche. Der Anlass: Im Aprilheft 2009 der Herder Korrespondenz (180) stellt Walter Homolka fest, nach dem Theologen Klaus Berger „sei“ – im Blick auf die nichtchristlichen Juden – „der alte Bund nicht mehr gültig“. Diese Feststellung ist nicht wahr.

In meinem Artikel in der „Tagespost“, auf den sich Homolka bezieht (Nr. 26/2009, 3. März), habe ich ausgeführt: „Paulus behauptet hier nun nicht, dass Gott den Alten Bund widerrufen oder aufgelöst hätte (…) Denn es gilt: Kein Prophet und kein Apostel würde dem Gott Israels eine Treulosigkeit der Art unterstellen, dass er Bundesschlüsse auflöste. Der Alte Bund ist der ungekündigte. (…) damit ist der Alte Bund nicht abgeschafft und Israel nicht entwertet.“ Paulus selbst bestätige das durch Röm 9,4–5: „Hier ist keine Rede von der Aufhebung der Bundesschlüsse, im Gegenteil.“ – Das Ärgste an Homolkas falschem Zitat ist sein Kommentar; er argwöhne, dass der Papst selbst diese Position des ungültig gewordenen alten Bundes teile.

Zur Sache: Meine These ist der Versuch, die scheinbar widersprüchlichen Aussagen des Apostels Paulus in 2 Kor 3 und in Röm 9 auf die Reihe zu bringen. Nach Röm 9,4f gelten die Bundesschlüsse Gottes mit Israel (mit Abraham und Mose) weiter. Nach 2 Kor 3 spricht Paulus vom Neuen Bund, den er systematisch dem Alten Bund gegenüberstellt. Zwar sei auch schon der Alte Bund herrlich gewesen, aber nur der Neue Bund sei der des Heiligen Geistes. Niemals und nirgends hat nach Paulus Gottes Geist vor Christus in Menschen dauerhaft und zu deren Heil gewohnt. Der Ausdruck „Alter Bund“ fällt zum ersten Mal in 2 Kor 3,14. Dagegen ist der „Neue Bund“ als Verheißung seit Jer 31 geläufig.

Aus meiner Sicht kann Röm 9,4f neben 2 Kor 3 bestehen, und zwar so: Gott löst keinen Bund auf, denn Gott hat nur ein einziges Volk; das ist das Bild von Gottes einzigem Ölbaum in Röm 11. Den einen Bund mit seinem Volk schließt Gott immer wieder neu, mit Abraham, mit Mose, mit den Jüngern beim Abendmahl. Früher hat man von Bundeserneuerung gesprochen. Dabei ist leicht erkennbar, dass an den verschiedenen Stationen der Geschichte dieses einen Bundes unterschiedliche Inhalte in den Vordergrund treten. Bei Abraham ist es die Verheißung von Nachkommen und Land, bei Mose die Torah, beim letzten Mahl Jesu die Vergebung der Sünden, im Sinne von 2 Kor 3 die Gabe des Heiligen Geistes.

In der Sprache der Juristen nennt man das, was in der Geschichte dieser Erneuerungen dieses Bundes geschieht, Novellierung, eben Erneuerung oder Neufassung. Für die Christen ist der beim letzten Mahl geschlossene Bund der „aktuelle“. Die früheren Fassungen sind insoweit überholt, aber nicht aufgehoben. Zur Verdeutlichung ein Bild (!) aus dem EU-Recht: In Brüssel werden laufend neue Verordnungen, oft Neufassungen alter Verordnungen erlassen. Sie werden in den einzelnen Ländern erst mit der Ratifizierung gültig. Aber bis dahin gelten in den einzelnen Ländern natürlich die alten Fassungen weiter. Und vor allem gelten die Beitrittsurkunden. Die Nicht-Ratifizierung der neuesten Fassung bedeutet doch nicht Anarchie oder Hinauswurf!

Theologisch gesprochen ist der Status der nicht-christlichen Juden angesichts des Neuen Bundes daher dieser: Diese Juden stehen im Alten Bund, und dieser gilt. Als Christ zu behaupten, sie stünden im Neuen Bund, käme der Behauptung gleich, sie glaubten an Jesus. Das wäre eine Vereinnahmung, die nur unverschämt zu nennen wäre.

Auf dem Weg vom Alten zum Neuen Bund

Daher gilt: Die Juden, die nicht an Jesus glauben, sind, aus der Sicht der Christen, auf dem Weg vom Alten zum Neuen Bund. Sie haben den Neuen Bund noch nicht ratifiziert. Alle Karfreitagsfürbitten, alte und neue, haben den Sinn, diesen Juden auf diesem Weg Gottes Segen zu wünschen.

Was aber ergibt sich daraus für die Frage der Judenmission? Früher pflegte man sich einfach auf Mt 28,19f zu berufen: „Geht hin und lehrt alle Völker und tauft sie ...“. Unter „alle Völker“ verstanden viele Ausleger auch die Juden. Das Letztere ist aus meiner Sicht durch neue Thesen (besonders durch Axel von Dobbeler) widerlegt. Denn innerhalb des Matthäusevangeliums gibt es, ganz ähnlich, wie wir das oben für Paulus darstellten, eine schier unerträgliche Spannung zwischen Mt 28,19f und Mt 10. Die universale Mission steht einer ganz streng auf Israel bezogenen gegenüber. Diese Spannungen redaktions-, literar- oder textkritisch zu beseitigen, das käme einem Verfahren aus der exegetischen Steinzeit gleich.

In Mt 10 heißt es: „Geht nicht zu den Heiden und betretet keine samaritanische Stadt. Geht nur zu den verirrten Schafen Israels“ (V.5f) und „Ihr werdet in den Städten Israels mit eurem Auftrag gar nicht fertig werden, bis der Menschensohn zum Gericht kommt“ (V.23). Der letztere Satz schließt übrigens aus, dass sich Kapitel 10 nur auf die vorösterliche Mission bezieht. Hinzu kommt vielmehr dieses: In Mt 28 steht die Belehrung an erster Stelle, und die Taufformel muss Gott Vater erwähnen, weil die Heiden dem auch noch nicht gehören. In Mt 10 stehen dagegen Wunderzeichen an hervorragender Stelle.

Das heißt: Mt 10 bezieht sich auf die zur Zeit der Abfassung des Evangeliums aktuelle Mission unter Juden, Mt 28 auf die unter Heiden. Und dass Mt 10 die Wunder (V.8), Mt 28 die Lehre hervorhebt (V.19f), entspricht genau der Einschätzung des Apostels Paulus nach 1 Kor 1,22 wonach Juden Zeichen, Heiden dagegen Belehrung (mit Argumenten) wünschen. Das heißt: Im Matthäusevangelium werden Juden- und Heidenmission getrennt; die Juden fallen nicht unter „alle Völker“. Die Missionspraxis ist unterschiedlich. Die Judenmission in Mt 10 steht im Kontext der Zuwendung Jesu an Israel (Mt 15,24). Das ist deshalb zu betonen, weil in Mt 10 jedenfalls irgendwelche Heidenchristen als Missionare für Israel in gar keiner Weise und nicht einmal theoretisch in den Blick kommen. Die Wirkungsgeschichte von Mt 28,19f ist dagegen durchaus in dem Sinne verlaufen, dass dann heidenchristliche Missionare diese Aufgabe von den judenchristlichen Aposteln übernommen haben.

Aus dem Befund bei Paulus und im Matthäusevangelium ziehe ich für die Frage der Judenmission der Kirche folgende Schlüsse: Nirgends ist davon die Rede, dass Heidenchristen Juden belehren sollten. Wo immer es darum geht, Juden für Christus zu gewinnen, geht das von Judenchristen aus. Das betrifft insbesondere Paulus, dem wir schon abnehmen müssen, dass er sich um des Himmels willen (Röm, 9,3) danach sehnt, wenigstens einige seiner israelitischen Brüder und Schwestern für den Messias Jesus Christus zu gewinnen. Und es gilt auch für Jesus nach Matthäus: Die Judenmission nach Mt 10 ist etwas anderes als die Völkermission nach Mt 28. Auch die Judenmission dauert bis zur Wiederkunft des Menschensohnes.

„Heilsweg“ ist kein verantwortbarer theologischer Begriff

Fazit: Was auch immer man unter Mission verstehen mag, die Jesusbewegung und alle Schriften des Neuen Testaments sind der Meinung, dass ein Christentum per se missionarisch ist. Ein Christentum, das sich nicht als werbend und missionarisch versteht, hat diesen Namen nicht verdient. Die Sendung des Messias Jesus Christus zu Israel war nicht überflüssig und geschah nicht nur für die Heiden. Aber es blieb die Frage, welche Christen unter den Israeliten für Jesus werben sollen.

Da ist die Antwort des Neuen Testaments de facto ganz eindeutig: Dazu sind Judenchristen in der Lage. Dass die Existenz von Heidenchristen Juden vielleicht eifersüchtig machen sollte oder könnte, ist etwas anderes. Aber, soweit ich sehe, sind alle Autoren des Neuen Testaments Judenchristen. Nach Jer 31,34 wird erst nach Vollstreckung des Neuen Bundes kein Israelit mehr den anderen belehren müssen. Bis dahin schon.

Nun hatten Judenchristen seit Konstantin in der Kirche einen schweren Stand. Bis heute ist weder ihre Geschichte noch ihre Literatur aufgeklärt. Die heutigen „messianischen Juden“ in Israel, eine kleine Schar von Juden, die getauft sind, aber als Juden weiter nach der Torah leben, existieren zwischen allen Stühlen. Das Ansinnen, sie zu einem der deutschen „Christen-Tage“ einzuladen, scheiterte bisher. Ich kämpfe dafür seit Jahren. Aber Judenchristen passen in keine Landeskirche, da sie nicht zu Luther und/oder Calvin gehören können; und einen eigenen Bischof, etwa in Palästina, dürften ihnen die katholischen Araber neiden (weil sie eben Juden sind), von nichtchristlichen Juden werden sie als Verräter betrachtet. Dabei sind sie – aus der Sicht des Neutestamentlers – das notwendige Bindeglied zu Israel.

Noch einmal: Ich glaube an die Auserwähltheit der Juden. Dass diese Auserwähltheit an sich schon vollgültiges Heil bedeute, hat noch nie jemand angenommen, abgesehen davon, dass das auch niemand weiß. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken erklärt in seiner Erklärung „Nein zur Judenmission“ vom 9. März 2009, „dass der Bund Gottes mit dem jüdischen Volk einen Heilsweg zu Gott darstellt – auch ohne Anerkennung Jesu Christi und auch ohne das Sakrament der Taufe“ (vgl. HK April 2009, 169ff.). Dieser Satz ist entweder überflüssig oder unsinnig, jedenfalls ist er unbiblisch. Er ist überflüssig, weil jedes denkbare Erdenleben ein Weg zu Gott sein kann (Joseph Ratzinger: „Es gibt so viele Wege zu Gott, wie es Menschen gibt“).

Er ist unsinnig, weil das Wort „Heilsweg“ kein verantwortbarer theologischer Begriff ist; in der Theologie wurde das an der Frage Gesetz als Heilsweg jahrzehntelang frustrierend erörtert. Nach christlichem Verständnis geht es nicht um Wege, sondern um die Person Jesu Christi. Selbst die in dieser Hinsicht weitherzigen Äußerungen in Hebr 11,1–12,2 und in Mt 25,31–46 gehen davon aus, dass das Heil jeglichem Menschen allein durch Jesus Christus zuteil wird. Freilich steht nicht dabei, dass man dazu römisch-katholisch oder überhaupt getauft sein muss. Und der Satz ist unbiblisch, weil noch nicht einmal im Ansatz zentrale neutestamentliche Aussagen, die das genaue Gegenteil besagen, auch nur erwähnt, geschweige denn besprochen werden. Dazu gehört Mk 16,16 („Wer glaubt und sich taufen lässt ...“) und Joh 3,5 (dem Sinne nach: Nur der Getaufte kann in das Reich Gottes eingehen).

Hier gilt die hermeneutische Regel: Wo die Bibel explizit Nein sagt, hat kein Theologe das Recht, das einfach umzudrehen. Mein Vorschlag: Lieber schweigen, wenn man es sowieso nicht weiß. Zum anderen aber sagt Jesus selbst nach Lk 13,35 nach seiner Klage über das Nicht-Wollen Israels: „Eines Tages werdet ihr mich wiedersehen. Dann werdet ihr mir zurufen: ,Willkommen! Du bist der, der da kommen soll in Gottes Namen.‘“ Ich bin nicht in der Lage, Jesus diesen Satz aus der Hand zu schlagen. Und was Paulus betrifft: Er sagt in Röm 11,23: „Wenn sie nicht verharren im Unglauben ...“. Damit meint er die Ablehnung Jesu Christi.

Und gerade bezüglich des Bundes sagt Paulus in Röm 11,27: „Und ich werde meinen Bund mit ihnen verwirklichen, wenn ich ihre Sünden vergebe.“ Der Bund, nach dem die Sünden vergeben werden, ist aber zweifellos der Neue Bund (siehe die Verheißung in Jer 31,34b). Das hat Gott noch nicht getan, als sie noch in der ungläubigen Ablehnung Jesu verharren (Röm 11,23). Gewiss ist Paulus der Meinung, dass das Meiste an der Aufhebung des Unglaubens der nicht-christlichen Juden Gott tun wird. Das ist im Übrigen bei jeder „Mission“ der Fall.

Da Gottes Bund – nach Auffassung der Christen – novelliert ist, hat es auch keinen Sinn zu erklären, es sei egal, ob man nur dem Alten oder auch dem Neuen Bund anhinge. Der Neue Bund umfasst den Alten, erweitert ihn, vertieft ihn, denn ein Heil in Form von Auferstehung konnte noch kein alttestamentlicher Frommer wollen. Um es ganz klar zu sagen: Die aktuelle Fassung des einen Bundes Gottes ist der Neue Bund.

Das alles ist zu unterscheiden von der historisch zutreffenden These, dass die Schrift des Alten Testaments zweifach beansprucht und ausgelegt wurde, durch die pharisäisch-rabbinische und durch die christliche Auslegung. Wobei auch gilt, dass man von der ersteren oft eine Menge lernen kann. Aber das ist nun wirklich keine neue Einsicht, da schon Kirchenväter wie Hieronymus und spätere Ausleger wie Nikolaus von Lyra (zum Franziskaner konvertierter Judenchrist, gest. 1349) davon reichlich Gebrauch gemacht haben. Damit ist freilich nicht gesagt, dass beide gleichermaßen wahr sein könnten. Aber wenn Wahrheit eine Person ist, besteht sie nicht im Recht haben, sondern in der Nachfolge, paulinisch formuliert: Ach, möchten meine jüdischen Geschwister hinterher gehen hinter Jesus, das Hinterhergehen hinter Gott (Deuteronomium 13,5) ist!

Gott fährt zweigleisig

Das Problem hat eine theologische Tiefendimension: Wir tun immer so, als sei Gottes universaler Heilswille etwas Schönes und Angenehmes. Aber das war er für die jeweils „anderen“ Betroffenen keineswegs. Die Geschichte des Hasses zwischen Juden und Christen hat gezeigt, dass Gottes universaler Heilsplan eine der größten Zumutungen an die Menschen war. Es war eine Zumutung für Israel, die bedingungslose Hinzunahme der Heiden zu ertragen. Nach der Apostelgeschichte haben Juden die Christen öfter bei der Obrigkeit angeschwärzt.

Welche Trauer die Entstehung des Christentums und seine Lösung vom Judentum für dieses bedeutet hat, das kann man nur versuchen zu ermessen. Nach Röm 9,1–5 aber geht es nicht (nur) darum, dass Juden uns Heidenchristen neben sich ertragen müssen, nach diesem Text müssen auch die Heidenchristen Entscheidendes bei Israel, und zwar momentan noch bei dem nicht-christlichen Israel lassen. Wir müssen es mit ansehen, dass keineswegs geringe Güter unwiderruflich bei den Juden geblieben sind und bleiben.

Das ging uns gegen den Strich, weil Religion stets heißt, von ganzem Herzen glauben sollen und dürfen. „Ich bin dein, du bist mein“ – Glauben ist immer in diesem Sinne einlinig. Doch in Röm 9,1–5 konfrontiert uns Paulus damit, dass Gott zweigleisig fährt. Es ist nicht „Toleranz“, zu der wir aufgefordert werden. Denn Toleranz betrifft immer nur Fernstehende. Hier dagegen geht es um die eigene Familie. Das Ärgernis besteht darin, auch denen, die nicht an Jesus glauben, die aber zuallererst Abrahams Kind waren und sind, ihr Recht zu lassen. Entscheidendes gehört uns nicht – unerträglich! Das ist gegen unser Herz, gegen den sozusagen notwendigen Charakter jeder Religion, vereinnahmen zu wollen. Unsere religiöse Identität ist „angeknackst“, denn wir sind nicht allein; Israel, unser Bruder, ein Bruder, der auf störende Wese anders ist, gehört zu dem gleichen Vaterhaus.

Um das in Israel geläufige Bild vom Ehebund für das Verhältnis von Gott und Volk aufzugreifen: Es ist so, wie wenn in dem Haus, das die Eheleute bewohnen (der Messias und die wenigen Juden – nebst den vielen Heidenchristen), Gottes Erste Liebe immer noch im Obergeschoss mit wohnen darf. Das ist ärgerlich, unerträglich. Die einzige Hoffnung: Es wird nicht so bleiben, der Messias hat seine Braut noch nicht geheiratet.

Aber am Ende wird es keinen Harem geben und nicht zwei Frauen. Sondern nach Röm 11 ein einziges Gottesvolk aus Juden- und Heidenchristen. Die Erste Liebe hat auf wunderbarere Weise die Gestalt der Zweiten Liebe angenommen und umgekehrt. Jesus lässt keinen Zweifel daran: Es ist neue Ehe, und die Offenbarung des Johannes sagt: Es ist neue Schöpfung, wirklich neu. Deren Motor zu sein, das ist eben die Aufgabe des Messias. Daher reichte die alte Ordnung nicht. Gott hat mehr vor, daher wird auch das Gottesvolk wunderhaft neu geformt.

Dass die Offenbarung des Johannes hier bei dem Bild Jerusalems bleibt, eben auch beim neuen Jerusalem, und sich weiterhin an der Zahl der zwölf Stämme orientiert (Offb 7; Zwölfersymbolik in der neuen Stadt), zeigt, wie die erste Liebe Gottes auch als Designerin weiterhin maßgeblich ist.

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