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Joachim Gauck: Toleranz: einfach schwer

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 595-597

    LeitartikelWo bleibt Jesus?

    Wenn in diesen Tagen von der Renaissance der Religion die Rede ist, geht es in der Regel ganz allgemein um die Sehnsucht nach Transzendenz, um die weltweite Bedeutung des Islam, das Christentum als kulturelle Errungenschaft oder die real existierende Kirche. Aber Jesus? Unmittelbar nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil war Jesus in aller Munde. Sollte die gelegentlich verwirrende Vielfalt der Jesusbilder und deren Entlarvung als höchst subjektive Projektionen zu einer regelrechten Enttäuschung geführt haben?

Kommentar

  • Plus S. 598-599

    KommentarGemeinsam

    Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller beschneidet Rechte der Laienräte.

  • Plus S. 599-600

    KommentarReformanda

    Auch die Kirchenvolksbewegung feiert ein Jubiläum.

  • Plus S. 600

    KommentarÜbertretung

    Klaus Berger verärgert mit Verwirrspiel Protestanten und Katholiken.

Aktuell

  • Plus S. 601-602

    EKDPerspektiven für die künftige Arbeit

    Vom 5. bis 10. November tagte in Berlin die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Dabei kamen zentrale Herausforderungen für den weiteren Weg des deutschen Protestantismus in den Blick.

  • Plus S. 602-604

    ÖsterreichDiskussionen über eine Papstansprache

    Unlängst absolvierten die österreichischen Bischöfe ihren Ad-limina-Besuch bei Benedikt XVI. Der Papst fand dabei sowohl anerkennende wie kritische Worte zur Lage der Kirche in Österreich.

Blickpunkt

  • Plus S. 604-608

    Die bleibende Aktualität der Würzburger SynodeWegweisung in die Zukunft

    Nach ihrem Statut sollte die Würzburger Synode in ihrem Bereich die Verwirklichung der Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils fördern und zur Gestaltung des christlichen Lebens gemäß dem Glauben der Kirche beitragen. Bis zu ihrem Abschluss Ende November 1975 verabschiedete sie 18 Dokumente zu fast allen Bereichen des kirchlichen Lebens in Deutschland.

Interview

Essays

  • Plus S. 613-616

    Zum Ergebnis der Bischofssynode über die EucharistieDie Fragen sind auf dem Tisch

    Eine breite Palette von Themen behandeln die von der Vollversammlung der Bischofssynode im Oktober erarbeiteten „Propositiones“ (Vorschläge an den Papst). Sie stellen sich teilweise ehrlich den Fragen, die sich in der Weltkirche derzeit im Zusammenhang mit der Feier und den Konsequenzen der Eucharistie stellen, und bekräftigte die Liturgiereform des Konzils.

  • Plus S. 616-620

    Das Antidiskriminierungsgesetz fordert die Kirchen herausEuropa und seine Folgen

    Die Umsetzung der europäischen Antidiskrimierungsrichtlinien für die Bundesrepublik steht noch aus. Die verabschiedeten Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft verpflichten die nationalen Gesetzgeber, diese in nationales Recht zu überführen. Davon sind auch die großen Kirchen in Deutschland betroffen.

  • Plus S. 624-628

    Die muslimische Minderheit in der SchweizKein Störfaktor

    In der Schweiz leben prozentual mehr Muslime als in Deutschland. Sie sind in mehreren Einwanderungswellen ins Land gekommen; inzwischen besitzt ein Zehntel von ihnen die schweizerische Staatsbürgerschaft. Für die Mehrheit der Muslime in der Schweiz lassen sich demokratischer Rechtsstaat und eigene religiöse Tradition miteinander vereinbaren.

  • Plus S. 629-632

    Zur aktuellen Situation der Freimaurer in DeutschlandZwischen Geheimnis und Öffentlichkeit

    Das Freimaurertum ist ein Kind des 18. Jahrhunderts, des Jahrhunderts der Aufklärung wie der Geheimgesellschaften. In Deutschland gehören derzeit etwa 14 000 Männer Freimaurerlogen an; der Mitgliederbestand stagniert seit Jahrzehnten. Die Freimaurer, immer noch von einer Aura des Geheimnisvollen umgeben, öffnen sich inzwischen stärker für Interessierte.

  • Plus S. 642-646

    Das Erfolgsrezept der TelenovelasWege zum Glück

    Ob „Bianca“ oder „Julia“, ob öffentlich-rechtlich oder privat: Im deutschen Fernsehen boomen derzeit die nachmittäglichen Telenovelas. Sie führen den Zuschauer in eine Welt der großen Liebe und der vielfältigen Schicksalsschläge, wobei ein glückliches Ende garantiert ist. Was steckt hinter dieser Art „Opium für das Volk“?

Autoren/-innen