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4/2014Komm, lass uns spielen!

Inhalt

Als ich Anfang April den Kindergarten Penzberg in Bayern besuchte, ist dieses Foto entstanden. Geknipst hat es der fünfjahrige Matteo. Im Vergleich zu meinen bisherigen Kita- Besuchen war in Penzberg etwas anders. Die Kinder waren dort bereits seit zwei Wochen in der „Spielzeugfreien Zeit“ (s. S. 14), d. h. ohne Spielsachen und Materialien. Deshalb war ihr Interesse an mir als Person von außen und an meinem technischen Gerät, der Digitalkamera, besonders groß. Die Penzberger Kinder integrierten mich und die Kamera sofort in ihr Spiel, obwohl ich eigentlich als stumme Beobachterin dabei sein wollte. Das ist mir nicht immer gelungen, wie dieses Foto beweist.

Meine Erfahrung zeigt, dass Kinder für ihr Spiel, d. h. für ihr Erkunden der Welt, nicht wahllos viele Spielzeuge und Materialien benötigen. Sondern dass alltägliche Dinge, ausreichend Zeit, feinfühlige und aufmerksame Erwachsene meiner Meinung nach mehr bewirken können.

Diese Ausgabe soll Ihnen als pädagogische Fachkraft einen neuen Blickwinkel auf das Spiel und dessen Bedeutung für die kindliche Entwicklung eröffnen.

Mit einem herzlichen Gruß
Monika Janzer

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