Ihre PostLeserbriefe

Synodale Wege

Zum Kommentar „Neue Etappe auf dem Reformweg“ (CIG Nr. 47, S. 2)

Schade um die Zeit, das Geld und um den guten Willen. Solange nicht von ganz oben Anstöße kommen, werden alle Reformbemühungen von unten letztlich abgewürgt.

Harald Tritthart, Nürnberg

Ich fühle mich durch den Synodalen Weg übergriffig in meiner Religiosität und katholischen Identität angegriffen.

Henry C. Brinker, Buchholz

Befürworter und Kritiker des Synodalen Weges stehen sich anscheinend unversöhnlich gegenüber. Die Weltsynode hat gezeigt, wie sich Gräben überwinden lassen: im Gespräch miteinander – nicht übereinander –, im gemeinsamen Gebet, in der (un)geteilten Freude am Evangelium. Sich einlassen auf den Geist des Herrn – vermögen wir das nicht?

Johannes M. Führt, Hagen

Salz der Erde

Zum Beitrag „Auch eine Minderheit kann Salz der Erde sein“ (CIG Nr. 47, S. 3)

Danke für den Artikel von Margot Käßmann, dem ich voll und ganz zustimme. Glaub- und liebenswürdige Mitglieder der Kirche und meiner Gemeinde vor Ort schenken mir immer wieder Kraft und Zuversicht.

Anette Feigs, Krefeld

In verschiedenen Ländern Asiens bin ich Christinnen und Christen begegnet, die stolz sind, zu einer Minderheitskirche zu gehören. Ob in Bangladesch, Pakistan oder Myanmar, sie sind dankbar und froh, in ihrer Kirche beheimatet zu sein. Kirchenaustritt – kein Gedanke für sie. Sie schöpfen Kraft aus ihrer kirchlichen Gemeinschaft, um sich im Alltag zu bewähren und Gläubigen anderer Religionen auf Augenhöhe zu begegnen.

Klaus Beurle, Würzburg

Ich bin dankbar, dass Margot Käßmann an Norbert Lohfink und seine Rede von den Christen als „Kontrastgesellschaft“ erinnert. Gerade in der heutigen Zeit, in der Kriegstreiber und Gewaltbereitschaft herrschen, müssen wir der vielen Friedensstifter in der Nachfolge Jesu gedenken. „Gut, wenn diese Bilder einer Kontrastgesellschaft zumindest in einigen Köpfen präsent bleiben“, schreibt Margot Käßmann. Ja, es ist trostvoll, dass die Hoffnung auf Pazifismus und Frieden eine Chance hat – auch wenn sie derzeit nur von einer Minderheit gehegt wird.

Mario Crola, Schaffhausen/Schweiz

Mit großer Freude und voller Zustimmung habe ich den Beitrag von Margot Käßmann gelesen. Sie zeigt überzeugend und an vielen Beispielen, wie sehr Kenntnisse über das Christentum helfen, Literatur und Kunst besser zu verstehen.

Peter Antes, Hannover

Wendungen

Zur Buchbesprechung „Lerne, du selbst zu sein“ (CIG Nr. 45, S. 6)

Ich danke Andreas R. Batlogg für den spannenden und klaren Beitrag über die Autobiografie von Pierre Stutz. Der schmerzhafte, leidvolle, doch nach vielen Wendungen ins Glück führende Lebensweg des Autors hat mich sehr berührt. Zugleich bin ich beschämt über meine Kirche, die keinen angemessenen Umgang mit Homosexualität findet. Wie viele Synoden brauchen wir denn noch – und wie viele Kirchenaustritte?

Dieter Wessel, Heppenheim

Verwoben

Zur Rezension „Geometrisch getröstet“ (CIG Nr. 47, S. 6)

Während ich Cornelia Steinfelds Reihe zu zentralen Bibelstellen im letzten Advent recht ansprechend fand, empfinde ich diesen Zugang für das Thema Trauer eher unpassend. Die Formen der Geometrie haben mit den Gefühlswelten und Gefühlslagen von trauernden Menschen meiner Erfahrung nach sehr wenig zu tun. Da ist nämlich wenig geradlinig, vieles aber diffus, ineinander verwoben und volatil.

Erich Hornstein, München

Anregend

Zum Beitrag „Beten, demokratisch“ (CIG Nr. 42, S. 6)

Die neuen Gesätze zum Rosenkranz, die Hans Duesberg formuliert hat, sind anregend. Auch wir, das Gebetsapostolat des Papstes im Bistum Trier, geben nun schon im dritten Jahr eine kleine Broschüre heraus: Das Leben Jesu betrachten mit ausgewählten Sätzen aus dem Sonntagsevangelium. Wenn ein Beter, eine Beterin auf diese Weise meditativ das Heilswirken Gottes in Jesus Christus wahrnimmt, kann er oder sie ihm auch die Not der heutigen Welt hinhalten.

Helmut Gammel, Trier


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